Testamentfragen

Es mag seltsam erscheinen, an dieser Stelle hierüber so offen zu sprechen, aber es gibt offenbar einige Personen, die so großzügig sind, mich in ihrem Testament zu berücksichtigen. Dies ist zuvor schon einmal passiert, jedoch nicht mit dem gewünschten Effekt. Tatsache ist, dass die in einem Testament gemachten Bestimmungen in vielen Ländern von Verwandten des Verstorbenen angefochten werden können, falls der Zweck des Erbes unmoralisch oder illegal ist.

Es ist kein Geheimnis, dass viele meine vergangenen und sogar gegenwärtigen Aktivitäten und öffentlichen Äußerungen in vielen Ländern der Welt rechtwidrig sind und in vielen weiteren als unmoralisch angesehen werden.

Das Ergebnis war, dass die mir von einem ehemaligen Wohltäter in seinem Testament zugedachten Gelder nur in Ausgaben für Anwälte endeten, da sein Testament von seiner Familie erfolgreich angefochten wurde. Die Grundlage dafür war, dass der verstorbene Wohltäter in seinem Letzten Willen erwähnt hatte, für welchen Zweck er die Gelder eingesetzt sehen will. Da dies in seinem Land als verboten und unmoralisch gilt, führte dies zu einer Gerichtsentscheidung, die es dem Testamentvollstrecker tatsächlich verbot, mir die Gelder zu übergeben, die mein verstorbener Wohltäter für mich vorgesehen hatte.

Um es kurz zu machen: Falls Sie erwägen, mich in Ihrem Testament aufzunehmen, so erwähnen Sie darin bitte NICHTS über meine vergangenen oder gegenwärtigen Aktivitäten, über meine tatsächlichen oder vermeintlichen Ansichten, warum Sie wünschen, dass ich etwas erhalte, oder wofür Sie die Gelder eingesetzt sehen möchten. Identifizieren Sie mich schlicht als die Person, die etwas zu erhalten hat. Falls Sie dazu mehr benötigen als meinen Namen (der schon einzigartig ist) und meine hier veröffentlichte Anschrift, so nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf, damit ich helfen kann.

Ich bedanke mich schon im voraus für Ihre wohlwollenden Erwägungen sowie für Ihr Verständnis dafür, dass ich nicht in den finanziellen Ruin geerbt zu werden wünsche.