Brief des Zentralrats der Juden in Deutschland an die Max-Planck-Gesellschaft

Als mein Gutachten über Auschwitz Anfang 1993 für öffentliches Aufsehen sorgte, forderte die jüdische Lobby in Deutschland von meinem damaligen Arbeitgeber, der Max-Planck-Gesellschaft, „geeignete Maßnahmen“ zu ergreifen, um „die weitere Tätigkeit des Gutachters zu verhindern“. Hier ist der Brief. Er wurde in meinem Arbeitsprozess von der MPG vorgelegt als Beweis, dass ich als Angestellter untragbar sei.