Forensik in Auschwitz

Man stelle sich einen Experten für DNA-Analysen vor. Er wird gebeten herauszufinden, ob ein Angeklagter der Vater eines Kindes ist. Er kommt der Bitte nach, und nachdem er die Sache untersucht hat, indem er angemessene Proben genommen und sie analysiert hat, bestätigt er die Vaterschaft des Angeklagten. Mit seiner Aussage widerspricht der Experte jedoch den Aussagen vieler Zeugen, die das Gegenteil behaupten. Man stelle sich nun einen Richter vor, der entscheidet, die gutachterliche Expertenaussage nicht zuzulassen, weil Beobachter dadurch veranlasst werden anzunehmen, dass die Zeugen aus niederen Beweggründen gelogen haben. Der Richter stellt den Gutachter sogar vor Gericht wegen Aufstachelung zum Hass gegen die Zeugen und verurteilt ihn zu 14 Monaten Haft. Meinen Sie etwa, dass sowas nicht passieren kann? Sowas passiert in Deutschland…

Gut, zugegeben, wir müssen hier ein paar Wörter austauschen, damit es passt. Umformuliert liest sich der Absatz dann so:

Man stelle sich einen Experten für chemische Analysen vor. Er wird gebeten herauszufinden, ob ein Angeklagter Leute mit Zyklon B vergast hat. Er kommt der Bitte nach, und nachdem er die Sache untersucht hat, indem er angemessene Proben genommen und sie analysiert hat, bestätigt er, dass der Angeklagte es nicht getan hat. Mit seiner Aussage widerspricht der Experte jedoch den Aussagen vieler Zeugen, die das Gegenteil behaupten. Man stelle sich nun einen Richter vor, der entscheidet, die gutachterliche Expertenaussage nicht zuzulassen, weil Beobachter dadurch veranlasst werden anzunehmen, dass die Zeugen aus niederen Beweggründen gelogen haben. Der Richter stellt den Gutachter sogar vor Gericht wegen Aufstachelung zum Hass gegen die Zeugen und verurteilt ihn zu 14 Monaten Haft. Meinen Sie etwa, dass sowas nicht passieren kann? Sowas passiert in Deutschland…

… denn genau das ist mir passiert. Aber bevor wir tiefer in die Materie meiner Verfolgung eindringen, lassen Sie mich zunächst die Gründe erläutern, warum ich mich auf das gefährliche Gebiet dessen begab, was man mit „Holocaust Forensik“ überschreiben kann. Hier ist ein Artikel über genau dieses Thema, den ich im Jahre 2000 verfasste und der ein Jahr später veröffentlicht wurden in The Journal for Historical Review, Bd. 20, Nr. 2, März/April 2001, S. 3-20:

Eine kurze Geschichte forensischer Untersuchungen in Auschwitz

Von Germar Rudolf

„Auschwitz“ ist zum Symbol des größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte geworden. Die Bedeutung des angeblichen Mordes an einer Million oder mehr Personen, vorwiegend Juden, durch Vergasung im deutschen Konzentrationslager dieses Namens hat zu endlosen Diskussionen geführt unter Philosophen, Theologen, Literaten wie auch Juristen und Historikern, und zu zahllosen Platitüden von Journalisten und Politikern. Der Brennpunkt dieses Beitrages liegt jedoch auf den folgenden Fragen:

  1. Sollte das angeblich monströse Verbrechen, das für Auschwitz behauptet wird, mittels forensischer Analysen einer sorgfältigen Untersuchung unterzogen werden?
  2. Welche forensischen Untersuchungen der behaupteten Tatorte in Auschwitz sind bisher durchgeführt worden und mit welchen Ergebnissen? Wie sind die Ergebisse auszulegen?

Die moralische Pflicht zur forensischen Untersuchung

Am 7.6.1993 erließ das Max-Planck-Institut in Stuttgart ein internes Memorandum, mit dem seine Mitarbeiter informiert wurden, dass ein dortiger Doktorand entlassen worden war aufgrund seiner Forschungen zu Auschwitz. Das Institut erläuterte:

„In Anbetracht des schrecklichen, von den Machthabern des Dritten Reiches betriebenen Genozids halten wir heutige Untersuchungen über das genaue Vorgehen bei den Morden für ebenso verwerflich wie Spekulationen über die Anzahl der Ermordeten.“

Dass eines der weltweit führenden Forschungsunternehmen seinen Angestelltern gegenüber ausführte, es nicht nur unethisch sondern sogar verwerflich, genaue Zahlen feststellen zu wollen, hat seine eigene Ironie.

Kommt es aber wirklich darauf an, wieviele Juden in der deutschen Einflusssphäre während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben verloren? Ist es denn so wichtig, nach so vielen Jahren zu versuchen, haargenau herauszufinden, wie genau sie starben? Immerhin ist es moralisch sicher richtig, dass sogar schon ein Opfer eines zu viel ist; und niemand bestreitet ernsthaft, dass viele Juden umkamen.

Diese Dinge festzustellen heißt jedoch nicht, dass diese Bedenken – ob nun moralischer oder anderer Natur – gegen eine wissenschaftliche Untersuchung eines Verbrechens zulässig sind, welches als einmalig und ohne Parallele in der Menschheitsgeschichte gilt. Sogar ein einmalig verwerfliches Verbrechen muss sich einer Prozedur unterwerfen, dass für alle Verbrechen als Standard gilt: dass es nämlich detailliert einer ausführlichen Sachanalyse unterzogen werden kann – und muss. Zudem: Wer ein einzigartiges Verbrechen postuliert, ob real oder nur behauptet, muß eine einzigartige Untersuchung des vorgeworfenen Verbrechens akzeptieren, bevor man die Einzigartigkeit als gegeben annimmt.

Würde jemand dagegen ein derartiges angeblich einzigartiges Verbrechen durch Errichtung eines Tabus mit moralischer Entrüstung vor einer Untersuchung zu schützen suchen, so würden diejenigen, die dieses Tabu errichten, sich selber zumindest moralisch eines einzigartigen Verbrechens schuldig machen: die Belastung, hier eines ganzen Volkes, der Deutschen, mit einzigartigen Schuldvorwürfen, die jeder Kritik und Gegenwehr entzogen sind.

Um zu zeigen, welche Doppelmoral beim „Holocaust“ angelegt wird (dessen Definition üblicherweise die absichtliche Vernichtung von Millionen von Juden durch das Dritte Reich beinhaltet), sollten wir die internationale Reaktion auf einige jüngere Beispiele von „Verbrechen gegen die Menschheit“ zur Kenntnis nehmen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 wurde eine Anzahl von Massengräbern mit Hunderttausenden Opfern der Sowjets entdeckt und untersucht. Es wurde dabei nicht nur die Zahl der Opfer festgestellt, sondern in vielen Fällen auch die jeweilige Todesursache. In der gleichen Region, wo viele dieser Massengräber gefunden wurden, sollen eine Million oder mehr Juden von den Einsatzgruppen erschossen worden sein; doch gibt es bisher keine Berichte über Entdeckungen dieser Gräber, geschweige denn dass sie exhumiert und untersucht worden wären, und das mehr als ein halbes Jahrhundert, während der diese Gegenden unter der Kontrolle der UdSSR und ihrer Nachfolgestaaten waren.

Während des Kosovo-Konflikts im Jahre 1999 wurden Gerüchte über Massentötungen durch die Serben in der ganzen Welt verbreitet. Nachdem die Kämpfe vorbei waren, kam eine internationale forensische Kommission im Kosovo an, die Massengräber suchte, exhumierte und forensisch untersuchte. Es stellte sich dabei heraus, dass es nicht nur weniger Gräber gab, als es die albanischen Gegner der Serben behauptet hatten, sondern dass diese auch nur einen kleinen Bruchteil der behaupteten Opfer enthielten.

Versuchten die Alliierten während des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren unmittelbar danach, Massengräber von Personen zu finden und zu untersuchen, die Opfer der Deutschen gewesen sein sollen? So viel ich weiß nur einmal: in Katyn. Aber die Ergebnisse der sowjetischen forensischen Kommission, die den Massenmord an einigen tausend dort begrabenen polnischen Offizieren den Deutschen anlastete, wird heute allgemein als Fälschung angesehen. Der Bericht der von den Deutschen 1943 eingeladenen internationalen forensischen Kommission jedoch, der festgestellt hatte, dass die Sowjets den Massenmord durchgeführt hatten, wird heute sogar von der russischen Regierung als akkurat anerkannt.

Eine Definition der forensischen Wissenschaft

Die forensische Wissenschaft ist allgemein betrachtet eine Hilfswissenschaft der Kriminologie. Ihr Ziel ist die Sammlung und Identifizierung materieller Überbleibsel eines Verbrechens, um dann von diesen Schlüsse zu ziehen auf das bzw. die Opfer, den bzw. die Täter, die Waffe(n), die Tatzeit und den Tatort sowie die Art und Weise, wie das Verbechen begangen wurde, falls es überhaupt begangen wurde. Diese Wissenschaft ist relativ neu und wurde erstmals 1902 in einem Gerichtssaal anerkannt, als Fingerabdrücke in einem englischen Verfahren als Beweis zu gelassen wurden. Die 1998er CD-Ausgabe  der Encyclopaedia Britannica schreibt über die forensischen Wissenschaft:

„Den Strafverfolgungsbehörden steht eine breite Palette an Techniken zu Verfügung in dem Versuch, Tatverdächtige zu identifizieren oder die Verbindung zwischen einem Verdächtigen und einem fraglichen Verbrechen zweifelsfrei festzustellen. Beispiele umfassen die Analyse von Blutflecken und Spuren anderer Körperflüssigkeiten (wie etwa Sperma oder Speichel), die einige der Charakteristiken des Täters offenbaren können. Fasern können mittels Mikroskop oder chemischer Analyse analysiert werden, um bespielsweise zu zeigen, dass auf dem Opfer oder am Tatort gefundene Fasern jenen in der Kleidung des Verdächtigen ähneln. Haarproben und insbesondere an den Haarwurzeln befindliche Hautzellen können chemisch und genetisch mit denen des Tatverdächtigen verglichen werden. Viele anorganische Substanzen wie etwa Glas, Papier und Farbe können durch mikroskopische oder chemische Analyse beträchtliche Information liefern. Die Untersuchung eines fraglichen Dokuments kann eine Fälschung entlarven aufgrund von Beweisen, dass das Papier, auf dem es geshrieben ist, mit einer Technik hergestellt wurde die es zur Zeit seiner angeblichen Erstellung nicht gab. Der Brechungsindex sogar kleiner Glaspartikel kann gemessen werden, um zu zeigen, dass ein bestimmter Gegenstand oder ein Bruchstück aus Glas Teil einer Charge war, die an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit hergestellt wurde.“

Die forensische Forschung ist daher das, was Revisionisten, angefangen mit Robert Faurisson, die Suche nach Sachbeweisen genannt haben. Die Forderung der Revisionisten nach solchen materiellen Beweisen stimmt daher mit der normal Praxis moderner Strafverfolgung überein. Und wie allgemein anerkannt ist, sind forensische Beweise schlüssiger als Augenzeugenberichte oder Dokumentenbeweise.

Forensische Wissenschaft und Auschwitz

Der Krakauer Auschwitz-Prozess von 1946 Trial

Im Jahre 1945 fertigte das Krakauer Institut für Forensische Forschung (Instytut Ekspertyz Sadowych) ein Gutachten über eine forensische Untersuchung von Auschwitz an, das als Beweis in dem 1946 abgehaltenen Auschwitz-Prozess in Krakau als Beweis eingeführt wurde.[1]  Dieses Gutachten sollte mit Vorsicht betrachtet werden, da forensische Untersuchungen und juristische Verfahnresweisen unter dem Kommunismus alles andere als vertrauenswürdig waren, und da Polen 1945 ein stalinistischer Satellit war. Dazu braucht man bloß auf das Beispiel von Katyn zu verweisen, dessen sowjetischer Bericht von Polens kommunistischen Regime völlig akzeptiert wurde.[2]

Die Krakauer forensischen Forscher entnahmen Haare, angeblich von Häftlingen stammend, und Haarspangen aus Säcken, welche die Sowjets in Auschwitz gefunden hatten. Ein Cyanidtest fiel sowohl für die Haare als auch für die Spangen positiv aus. Zudem wurde eine Lochblende aus verzinktem Eisenblech auf Cyanide untersucht und lieferte ebenso ein positives Resultat. Das Krakauer Institut behauptete, diese Blende habe als Abdeckung eines Belüftungsschachts in einer angeblichen Menschengaskammer in Birkenau gedient.

Die vom Institut vorgenommenen Tests waren qualitative, nicht quantitative Analysen. Sie konnten mit anderen Worten nur feststellen, ob Cyanide zugegen waren, nicht aber, wie viel.

Aus drei Gründen sind diese Analysen zur Beantwortung der Frage wertlos, ob Menschenvergasungen mit Blausäure in Auschwitz stattfanden:

  1. Es ist nicht mehr möglich, die Herkunft und Geschichte der Haare und Haarspangen aus den Säcken in Auschwitz festzustellen. Unterstellt man, dass die Analysenergebnisse richtig sind, so ist aus chemischer Sicht Folgendes anzuführen: Ein positiver Cyanidbefund in Menschenhaaren beweist lediglich, daß diese Haare HCN (Blausäure) ausgesetzt waren. Dieses Ergebnis erlaubt aber nicht den Schluss, dass die Personen, von denen das Haar stammt, mit Blausäure getötet wurden. Es ist weitaus wahrscheinlicher, dass die Haare bereits abgeschnitten waren, als sie dem Gas ausgesetzt wurden: es war sowohl in deutschen als auch in alliierten Lagern gang und gäbe, die Haare der Häftlinge aus hygienischen Gründen abzuschneiden. Falls Haar ab einer bestimmten Schnittlänge anderweitig verwertet wurde,[3] so musste es zuvor entlaust werden (oft mit Zyklon B, dessen Wirkstoff Blausäure ist). Positive Cyanidresultate von losem Haar beweisen daher keine Menschenvergasungen.
  2. Bezüglich der verzinkten Lochblende, die als Abdeckung des Belüftungsschachts in der angeblichen „Gaskammer“ gedient haben soll, haben wir ein ähnliches Problem: ihre Herkunft und Geschichte sind unbekannt. Es wäre wesentlich besser gewesen, wenn das Krakauer Institut Gemäuerproben aus der vermeintlichen „Gaskammer“ analysiert hätte anstatt Proben eines Blechstückes zu nehmen:
    1. Während Herkunft und Geschichte dieser Lochblenden ungewiss sind, sind die Herkunft und (zumindest teilweise) die Geschichte der Mauern des Leichenkellers bekannt, der als „Gaskammer“ benutzt worden sein soll.
    2. Im Gegensatz zu Beton und Mörtel verhindert verzinktes Eisenblech die Bildung langzeitstabiler Cyanidverbindungen.[4] Die sich bildenden Zinkcyanide sind relativ instabil, und es ist zu erwarten, dass sie binnen kurzer Zeiträume zerfallen.[5]
    3. Die Tendenz poröser Mauermaterialien in feuchten Kellern zur Anreicherung und physikalischen wie chemischen Bindung von Blausäure ist viele hundert Male höher als die von Eisenblech.
    4. Tatsächlich wird in dem Begleitbrief zu den Proben, der an das Krakauer Institut gesandt wurde, erwähnt, dass eine Mörtelprobe, die der sogenannten „Gaskammer“ entnommen worden sein soll, ebenfalls beigegeben worden war und auf ihren Cyanidgehalt analysiert werden sollte. Aus ubekannten Gründen hat das Krakauer Institut diese Mörtelproben in seinem Gutachten nicht erwähnt, womöglich weil es kein positives Ergebnis zeitigte.
  3. Es gibt keinen Beweis dafür, dass diese Analysen erfolgreich reproduziert wurden.

Der Frankfurter Auschwitz-Prozess von 1964–1966

Für den Frankfurter Auschwitz-Prozess wurden einige Fachgutachten erstellt. Die bekanntesten sind die des Münchner Instituts für Zeitgeschichte.[6] Keines dieser Gutachten war jedoch forensischer Natur. Sie behandelten juristische, geschichtliche und psychologische Themen. Während dieses Mammutverfahrens schlug weder das Gericht noch die Anklage[7] oder die Verteidigung[8] jemals vor, man möge materielle Spuren des behaupteten Verbrechens sichern und untersuchen. Der Anklage lagen eine Vielzahl von Augenzeugenaussagen und Geständnisse von Tätern vor, und sie betrachtete dieses Material als völlig hinreichend, um die Existenz eines Vernichtungsprogramms für Juden in Auschwitz und anderswo während des Dritten Reiches zweifelsfrei festzustellen.[9] Die Fülle solcher Beweise ist seither benutzt worden, um zu argumentieren, dass der Mangel an Dokumenten- und Sachbeweisen unerheblich sei. Dass während des Frankfurter Auschwitz-Prozesses keine Sachbeweise vorgelegt wurden, wurde vom Gericht in seinem Urteil offen zugegeben:[10]

„Dem Gericht fehlten fast alle in einem normalen Mordprozeß zur Verfügung stehenden Erkenntnismöglichkeiten, um sich ein getreues Bild des tatsächlichen Geschehens im Zeitpunkt des Mordes zu verschaffen. Es fehlten die Leichen der Opfer, Obduktionsprotokolle, Gutachten von Sachverständigen über die Ursache des Todes und die Todesstunde, es fehlten die Spuren der Täter, Mordwaffen usw. Eine Überprüfung der Zeugenaussagen war nur in seltenen Fällen möglich. Wo geringste Zweifel bestanden oder die Möglichkeit einer Verwechselung nicht mit Sicherheit auszuschließen war, hat das Gericht Aussagen von Zeugen nicht verwertet […]

Der Wiener Auschwitz-Prozess von 1972

Zwischen dem 18. Januar und dem 10. März 1972 standen zwei Architekten in Wien vor Gericht, die für den Entwurf und Bau der Krematorien von Auschwitz-Birkenau verantwortlich gewesen waren: Walter Dejaco und Fritz Ertl.[11] Während des Verfahrens wurde dem Gericht ein Gutachten zur Frage vorgelegt, wie die Baupläne der angeblichen Gaskammern der Krematorien in Auschwitz und Birkenau auszulegen seien. Das Gutachten schlussfolgerte, dass die fraglichen Räume keine Gaskammern hätten sein können und auch nicht in solche hätten umgewandelt werden können.[12] Dank dieses ersten methodisch sauberen Gutachtens über Auschwitz wurden die Angeklagten freigesprochen.

Die Suche nach Massengräbern

Im Jahre 1966 beauftragte das Staatliche Museum Auschwitz die polnische Firma Hydrokop, im Lager Auschwitz-Birkenau Bodenproben aus Bohrkernen zu entnehmen und diese zu untersuchen. Es ist nicht bekannt, ob diese Untersuchungen im Rahmen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses erfolgten. Die Ergebnisse verschwanden jedoch ins Museumsarchiv, von wo sie nie freigegeben wurden, was an sich schon entlarvend ist. Einige Jahre später wurden einige Seiten dieses Gutachtens photokopiert und dem deutschen revisionistischen Verleger Udo Walendy zugespielt, der sie mit seinen eigenen Kommentaren in einer Ausgabe seiner Zeitschrift veröffentlichte.[13] Die an einigen Stellen gefundenen Spuren von Haaren und Knochen mögen auf Massengräber hindeuten. Aus den wenigen von Walendy veröffentlichen Seiten ergibt sich jedoch nicht, ob diese Befunde zu Grabungen und weiteren forensischen Forschungen dieser Überreste führten. Es ist noch nicht einmal klar, ob diese Knochen- und Haarreste menschlichen oder tierischen Ursprungs sind.

Faurisson drückt ab

Es bedurfte eines französischen Literaturprofessors, um der Welt zu erklären, dass es eine Sache forensischer Beweise ist, ob ein Massenmord in Auschwitz stattfand. Robert Faurisson, Professor für Französisch, Text-, Aussagen- und Dokumentenkritik an der Universität Lyon 2, begann, an der üblichen Geschichtsversion vom Holocaust zu zweifeln, nachdem er jene Zeugenaussagen ausgiebig studiert und Dokumente untersucht hatte, welche die Massenmordbehauptungen stützen sollen. Faurisson stelle seine These, dass „es keine einzige Gaskammer unter Adolf Hitler gegeben hat“, erstmals im Jahre 1978 auf.[14] Später stützte er seine Ansicht mit einer Vielzahl von physikalischen, chemischen, topographischen, architektonischen, dokumentarischen und historischen Argumenten ab. Er beschrieb die Existenz von Menschengaskammern als “radikal unmöglich.”[15] Ende 1978 bot Le Monde, die führende französische Zeitung, Professor Faurisson eine Gelegenheit, seine Thesen in einem Artikel darzulegen.[16]

Es dauerte jedoch fast ein Jahrzehnt, bevor der erste Fachmann Faurissons Herausforderung akzeptierte und das erste forensiche Gutachten über die angeblichen Menschengaskammern von Auschwitz verfasste: Fred Leuchters heute berühmtes Gutachten von 1988.[17] Hintergrund und Geschichte des Leuchter-Gutachtens sind den Lesern des Journal of Historical Review wohlbekannt und brauchen hier nicht wiederholt zu werden.[18] Es genügt der Hinweis, dass das Leuchter-Gutachten eine Pionierarbeit war, die eine Serie von Veröffentlichungen auslöste, deren Reichweite sich zunehmend auf andere Gebiete der forensischen Wissenschaft ausweitete[19] und schon bald viele interdisziplinäre Studien von Sach- und Dokumentenberweisen umfasste.[20]

Die Reaktion des Jan-Sehn-Instituts

Dieses Krakauer Institut, an dem die fehlerhafte Untersuchung von 1945 durchgeführt worden war, trug 1988 den Namen des kommunistischen Richters, der den Vorsitz während der polnischen Prosesse gegen Rudolf Höß und gegen die restliche Lagerbesatzung geführt hatte. Die Reaktion dieses Instituts auf das Leuchter-Gutachten hat in revisionistischen Zirkeln für viel Verwirrung gesorgt. Bis zum heutigen Tage meinen viele, dass anno 1990 vier Forscher dieses Instituts das Leuchter-Gutahten bestätigten,[21] was aber nicht stimmt. Um dieses Missverständnis aufzuklären, bedarf es einer detaillierteren Behandlung der Befunde des Krakauer Instituts aus der Zeit nach Leuchter.

Eine kurze chemische Einführung

Um die Fehler der Krakauer Forscher zu erkennen, muss ich ein wenig grundlegende Chemie erklären, und zwar dermaßen grundlegend, dass Gleichungen völlig ausgelassen wurden.

Zyklon B war bis 1979 der deutsche Handelsname für ein Pestizid auf Blausäure-Basis (HCN). Wie jeder Chemiestudent weiß, bildet Blausäure Salze, die oft einfach Cyanide genannt werden. Wie Blausäure selber, so sind auch diese Slaze üblicherweise sehr giftig. Es gibt jedoch eine Gruppe von Cyaniden, die überhaupt nicht giftig sind. Der bekanntesten Verteter dieser Gruppe sind Eisencyanide, inbesondere das sogenannte Berliner oder Preußisch Blau, das vor wenigen Jahrhunderten in Preußen entdeckt wurde. Jeder Chemiestudent kennt Berliner Blau, denn eines der wichtigsten Dinge, die ein Chemiker lernen muss, ist, wie man giftige Cyanidsalze entsorgt, ohne Leben zu gefähren (das eigene eingeschlossen). Man macht daraus schlicht Berliner Blau, indem man bestimmte Eisenverbindungen hinzufügt. Dann kann man es bedenkenlos in den Ausguss gießen, denn Berliner Blau ist extrem stabil und setzt keine Cyanide in die Umgebung frei.

Blue stains from Zyklon B on the walls of the bathing and disinfection facility I, at the Majdanek State Museum

Überreste von Zyklon B, einem auf Blausäure basierendes Pestizid, sind [sogar] in diesem [schwarz-weiß; ich habe es mit einem Farbbild ersetzt; GR] Foto der vormaligen Entlausungskammer im ehemaligen deutschen Konzentrationslager Majdanek in Polen zu erkennen (man beachte die dunklen Flecken rechts der Tür). Die Verfärbung wurde verursacht durch die Reaktion von Blausäure, das zur Entwesung von Kleidern benutzt wurde, mit Eisensalzen in den Wänden, wodurch sich die Verbindung Berliner Blau bildete. Im Gegensatz zu ähnlichen Entwesungsanlagen in Auschwitz wird diese den Majdanek-Besuchern in fünf Sprachen als ein Ort vorgestellt, wo sowohl Menschen als auch Insekten getötet wurden. Jedoch weist keine der bestehenden Anlagen in Auschwitz, in denen Hunderttausende mit Blausäure vergast worden sein sollen, ähnliche Verfärbungen bzw. mehr als minimale Cyanidspuren auf. (Foto von Kammer Nr. 3 von „Bad und Desinfektion I“ im Staatlichen Museum Majdanek)

Es ist viel einfacher, die Kontroverse um das Leuchter-Gutachten zu verstehen, wenn man bedenkt, dass Blausäure Berliner Blau bildet, wenn es mit bestimmten Eisenverbindungen zusammentrifft. Das ist genau das Phänomen, das man beobachten kann, wenn man die Zyklon-B-Entlausungsanlagen betritt, die während des Dritten Reiches in ganz Europa betrieben wurden. Einige davon, zum Beispiel jene in den Konzentrationslagern Auschwitz, Birkenau, Majdanek und Stutthof, sind bis heute intakt. All diese Anlagen haben eines gemeinsam: Ihre Mauern sind durchdrungen von Berliner Blau. Und zwar nicht nur die inneren Oberflächen, sondern auch der Mörtel und die Backsteine, und sogar die Außenseiten dieser Entlausungskammern sind voll mit Eisencyaniden und weisen eine fleckig-blaue Verfärbung auf. Nichts dergleichen kann man bei den angeblichen Menschengaskammern von Auschwitz und Birkenau beobachten.[22]

Die zur Bildung von Berliner Blau notwendigen Eisenverbindungen sind ein integraler Bestandteil des Mauermaterials: Backsteine, Sand und Zement enthalten immer einen gewissen Anteil an Rost (Eisenoxid, üblicherweise zwischen 1 und 4%). Dies ist, was Backsteinen ihre rote oder ockerfarbene Tönung gibt, und auch, was die meisten Sande ockerfarben macht.

Lassen Sie mich nun die betrachten, auf welche Weise die Forscher vom Jan Sehn Institut das Problem der Analyse von Proben aus Auschwitz und die Interpretion der Ergebnisse angingen.

Verständnismängel

Die Mannschaft vom forensischen Institut, Jan Markiewicz, Wojciech Gubala und Jerzy Labedz, behaupten, nicht verstanden zu haben, wie es möglich war, dass sich als Ergebnis von Blausäurebegasungen Berliner Blau in den Wänden bildete:

“Es ist schwierig, sich die chemischen Reaktionen und physikalisch-chemischen Vorgänge vorzustellen, die zur Bildung von Preußisch Blau an diesem Ort geführt haben könnten.”[23]

Es ist keine Schande, etwas nicht zu verstehen. Dies ist tatsächlich der Anfang aller Wissenschaft: die Erkenntnis, dass man nicht versteht. Im vorwissenschaftlichen Zeitalter tendierten die Menschen dazu, mystische oder religiöse Antworten auf ungelöste Fragen zu finden; moderne Wissenschaftler sehen Probleme, die sie nicht verstanden haben und sich manchmal kaum vorstellen können, als Herausforderung zur Forschung an, um zu verstehen. Die Suche nach Wissen ist die Haupttriebkraft der modernen Menschheit. Sollten wir daher nicht erwarten, dass die Krakauer Forscher als nächstes versucht hätte herauszufinden, ob sich Berliner Blau in Blausäure ausgesetzten Mauern bilden kann, und wenn, dann wie?

Blue stains from Zyklon B on outer wall of a delousing chamber at the former German concentration camp at Stutthof

Die Außenwand der Entlausungskammer im vormaligen deutschen Konzentrationslager Stutthof (heute Sztutowo, Polen). So wie bei den Innenwände der Entlausungskammer in Majdanek, so sind auch die sichtbar dunklen Flecken das Ergebnis von Berliner Blau. Die Stabilität dieser Verbindung, die nach über einem halben Jahrhundert der Aussetzung an die Witterung immer noch zugegen ist, widerlegt die exterminationistische behauptung, die Abwesenheit ähnlicher Cyanidspuren in den angeblichen Menschengaskammern sei die Folge von Verwitterung. Der Umstand, dass die Cyanidverbindungen eine mehrere Zentimeter dicke Mauer durchdrungen haben, überführt den im anti-revisionistischen Film „Mr. Death“ aufgetretenen Chemiker James Roth der Lüge, der versichert hatte, dass Blausäure nicht tiefer als einige Mikrometer (ungefähr ein Zehntel der Dicke eines Menschenhaars) in ein Gemäuer eindringen könne. (Foto copyright Carlo Mattogno)

Mehr Verständnismängel

Im Jahre 1991 schrieb Dr. Markiewicz einem gemeinsamen Bekannten, dass er nicht verstehen könne, wie sich Berliner Blau überhaupt in Mauern bilden könne, die Blausäure ausgesetzt sind. Er hielt dies für recht unwahrscheinlich und legte nahe, dass das Vorhandensein dieses Pigments aus einer anderen Quelle stammen könne, zum Beispiel Berliner-blauer Wandfarbe, die benutzt worden sei, um dem Innern der Entlausungskammer einen hübschen, fleckig blauen Anstrich zu verpassen. (Wozu bloß?, ist man geneigt zu fragen.[24]) Ich schlug vor, dass er sich die Außenwände anschaut, die der Witterung ausgesetzt sind und die zum Teil ebenfalls fleckig blau sind. Diese Farbe kann nicht mit einem Anstrich erklärt werden, sondern lediglich mit Cyanidverbindungen, die über die Jahre zur Außenseite durchdrangen und dort zu Berliner Blau umgewandelt wurden. Er antwortete, dass diese blauen Flecken „nicht leicht zu erklären“ seien und dass man „vor allem […] prüfen [müsse], ob es wirklich Berliner-Blau ist.“[25] Es gab also noch mehr Fragen zu beantworten, bevor diese Wissenschaftler ihre Analysen vornehmen konnten.

Missachtung von Schlüsselfragen

Nach einiger Zeit veröffentlichten die polnischen Forscher anno 1994 einen Artikel über ihre Ergebnisse.[23] Überraschenderweise ergibt eine ausführlich Durchsicht ihres Beitrags, dass sie nichts unternahmen, um festzustellen, ob sich Berliner Blau in Mauerwerk bilden kann, das Blausäure ausgesetzt wird. Nichts weist darauf hin, dass sie grundlegende Recherchen durchführten zum Verhalten von Cyanidverbindungen unter ähnlichen Bedingungen, wie sie in Gemäuern herrschen. Sie unternahmen auch nichts, um festzustellen, ob die blauen Flecken an der Außenwand der Entlausungskammern durch Berliner Blau verursacht werden. Falls Sie sich wundern warum, haben Sie bitte etwas Geduld, denn es kommt noch schlimmer.

Ansichten von Fachkollegen ignoriert

Hätten die Forscher eine wissenschaftliche Quelle gefunden, die auf verlässliche Weise angibt, dass sich Berliner Blau nicht in Mauern bilden kann, die Blausäure ausgesetzt sind, wäre der Fall für sie einfach gewesen, da dies neue Forschungen dazu überflüssig gemacht hätte. Falls sie andererseits aber Literatur gefunden hätten, die behauptet, die Bildung von Berliner Blau in Mauern, die Blausäure ausgesetzt sind, ist möglich, dann hätte die wissenschaftliche Methodik sie gezwungen, eines von zwei Dingen zu tun: entweder ihre Position aufgeben, dass sich Berliner Blau nicht bilden könne, oder die anderslautende Position zu widerlegen, indem sie beweisen, dass es sich nicht bilden kann. Darum geht es schließlich beim wissenschaftlichen Verfahren: Bestätigung oder Widerlegung eines Postulates von Fachkollegen. Die Ansichten von Fachkollegen zu ignorieren ist ein starkes Anzeichen unwissenschaftlichen Verhaltens.

Tatsächlich zitierten die Krakauer Forscher ein Buch, das sich ausführlich mit der Frage der Bildung von Berliner Blau beschäftigt.[26] Wenn man diese Buch jedoch liest, merkt man schnell, dass es das genaue Gegenteil von Markiewiczs These beweist. Das Werk zeigt im Detail, wie und unter welchen Umständen Mauern, die Blausäure ausgesetzt sind, tatsächlich Berliner Blau bilden können, und dass dies nicht nur möglich ist, sondern zumindest im Falle der Auschwitzer Entlausungskammern sogar sehr wahrscheinlich war.

Behaupten die Krakauer Forscher, das Buch würde das genaue Gegenteil dessen behaupten? Keineswegs. Tatsächlich verwiesen sie den Leser nicht auf des Buches chemische Argumente, sondern sie ziterten es bloß als ein Beispiel jener wissenschaftlicher Studien, die diese Autoren vom Jan-Sehn-Institut mit ihrem Artikel zu bekämpfen trachten. Alle im Buch vorgebrachten Argumente werden schlicht ignoriert, während das Buch als ein Beispiel „unerwünschter Wissenschaft“ verunglimpft wird. Es sei daran erinnert, dass Dr. Markiewicz ein Professor ist, sprich: er bekundet, sich an die Ideale der Wissenschaft und an wissenschaftliche Methoden zu halten!

Ungewolltes ausgeschlossen

Die Autoren der Krakauer Studie ignorierten alle sie widerlegenden Argumente, obwohl sie ihnen zweifellos bekannt waren, da sie diese ja zitierten. Sie machten keinen Versuch, ihre eigenen Behauptungen zu beweisen oder zu widerlegen. Sie taten nichts, um das zu verstehen, von dem sie angaben, es nicht verstanden zu haben.

Gab es einen Grund für ein derart seltsames Verhalten?

Die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Diese Forscher wollten Berliner Blau und ähnliche Eisencyanidverbindungen von ihrer Analyse ausschließen. Der Ausschluss dieser Verbidungen kann aber nur unter der Annahme gerechtfertigt werden, dass das Berliner Blau in den Mauern der Entlausungskammern anderer Herkunft sein muss, z.B. von Wandfarbe. Wie die Krakauer Forscher in ihrem 1994er Artikel schrieben:

„Wir beschlossen daher, die Cyanidionen mit einer Methode zu bestimmen, welche den Eisencyanidkomplex nicht aufbrechen kann (dies ist das fraglich Blau) […]

Und was heißt das?

Tatsächlich muss der Ausschluss des Berliner Blau von der Analyse zu viel niedrigeren Cyanidresultaten für die Entlausungskammern führen, da die Nicht-Eisen-Cyanidverbindungen nicht sehr stabil sind und nach fünfzig Jahren kaum mehr anwesend sein würden. Das gleiche gilt für jeden Raum, der je Blausäure ausgesetzt war. Tatsächlich muss man Werte nahe der Nachweisgrenze erwarten. Diese sind üblicherweise so unzuverlässig, dass eine angemessene Auslegung so gut wie unmöglich ist. Man kann daher erwarten, dass die Analyse von Proben mittels dieser Methode für annähernd alle Probeln, die viele Jahre alt sind, ähnliche Ergebnisse liefern würde. Eine derartige Analyse würde es praktisch unmöglich machen, zwischen Räumen zu unterscheiden, die massiv Blausäure ausgesetzt waren, und solchen, die dies nicht waren: alle würden einen Cyanidgehalt nahe Null aufweisen.

Vergleich der Größenordnungen von Analysenergebnissen verschiedener Proben
Autor: Markiewicz u.a.[23] Leuchter[17] Rudolf[27]
Nachweis von: Cyanide  ohne Eisencyanide Gesamtcyanid Gesamtcyanid
Entlausungskammer: 0–0,8 mg/kg 1.025 mg/kg 1.000–13.000 mg/kg
Angebliche Gaskammer: 0–0,6 mg/kg 0–8 mg/kg 0–7 mg/kg

Ich glaube, dass dies genau das ist, was die Forscher vom Jan-Sehn-Institut erreichen wollten: Ergebnisse für sowohl die Entlausungskammern wie auch die angeblichen Menschengaskammern mit ähnlichen Cyanidwerten. Das würde es ihnen erlauben zu sagen: “Der gleiche Cyanidgehalt, daher die gleiche Anzahl von Vergasungsaktivitäten; folglich wurden Menschen in den Krematoriumskellern vergast. Somit ist Leuchter widerlegt.”

Die Analysenergebnisse des Krakauer Berichts zeigen genau das, und seine Autoren zogen dann auch die erwarteten Schüsse.

Wenn wir die Analysenergebnisse von Proben vergleichen, die von verschiedenen Personen genommen und mittels verschiedener Analysenmethoden ermittelt wurden, ist offenkundig, dass Markiewicz und seine Mitarbeiter ihre Ergebnisse frisiert haben, indem sie ihre Methode so justierten, dass sie das lieferten, was sie wollten.

Wenn das nicht nach wissenschaftlichem Betrug riecht, was dann? … Aber wir sind mit dem Krakauer Bericht noch nicht fertig.

Unterdrückung unwillkommener Ergebnisse

1991 wurde ein Dokument des Jan-Sehn-Instituts in Krakau Revisionisten in die Hände gespielt und sodann in deren Periodike veröffentlicht.[21] Es machte deutlich, dass Dr. Markiewicz und Kollegen einen ersten Bericht schon im Jahre 1990 angefertigt hatten. Dieser Bericht wurde nie veröffentlicht. Seine Ergebnisse waren beunruhigend: Obwohl die Forscher bereits ihre betrügerische Analysenmethode angewandt hatten, zeigte nur eine der fünf Proben aus den angeblichen Menschengaskammern eine extrem kleine Menge an Cyaniden (0,024 mg/kg); der Rest hatte keine nachweisbaren Cyanidmengen. Andererseit hatten Proben, die einer Entlausungskammer entnommen worden waren, bis zu 20-mal höhere Werte (0,036–0,588 mg/kg). Diese Ergebnisse schienen Leuchters Befunde zu bestätigen. Daher unterdrückten die Krakauer Forscher in ihrem Artikel von 1994 jeder Information über ihre anfänglichen Ergebnisse. Normalerweise werden Wissenschaftler, die derart unethisch vorgehen, aus der wissenschaftlichen Gemeinde ausgestoßen.

Heutzutage kennen die meisten Revisionisten die 1991 enthüllten Ergebnisse, nicht jedoch die später im Jahre 1994 veröffentlichten, die Leuchter zu widerlegen scheinen.

Krakauer Richtlinie: Nicht wissenschaftliche Wahrheit, sondern politische Tendenz

In einer sich anschließenden Korrespondenz mit den Krakauer Forschern bat ich um eine wissenschaftliche Erklärung für die Wahl der Analysenmethode. Ich führte ihnen unwiderlegbare Beweise an, dass sich Berliner Blau in Mauern bilden kann, die Blausäuregas ausgesetzt sind, indem ich auf einen jüngeren Fall in der Fachliteratur verwies.[28] Die Autoren des Krakauer Berichts waren nicht in der Lage, einen wissenschaftlichen Grund für ihr absichtliches Auslassen von Berliner Blau zu benennen, weigerten sich jedoch zuzugeben, dass sie einen Fehlern begangen hatten.[29]

Blue stains from Zyklon B on door frame in delousinq chamber in building 5A at Auschwitz-Birkenau

Der Autor entnimmt einem Türpfosten in einer Entlausungskammer des Gebäudes 5A in Auschwitz-Birkenau eine Probe. In diesem Fall verbanden sich Cyanidrückstände aus der wiederholten Anwendung von Zyklon B mit Eisen vom rostenden Schanier, wobei ein besonders intensives Berliner Blau auf dem Holzrahmen gebildet wurde. Die Analyse der Holzstückes ergab einen Cyanid-Wert von 7.150 mg/kg.

Schließlich führten die Krakauer Forscher sowohl in ihrem Artikel wie auch in einem Brief an mich aus, der Zweck ihres Beitrages sei gewesen, „Holocaust-Leugner“ zu widerlegen und zu verhindern, dass Hitler und der Nationalsozialismus entlastet werden. Mit anderen Worten, ihr Zweck war nicht die Suche nach der Whahreit, sondern ein politisches Ziel.

Schlussfolgerungen

Zusammenfassend ist zum äußerst unwissenschaftlichen und politisch voreingenommenen Ansatz von Markiewicz und Kollegen zu sagen:

  1. Die wichtigste Aufgabe eines Wissenschaftlers ist es, zu versuchen, dasjenige zu verstehen, was bisher nicht verstanden wurde. Die Forscher vom Jan-Sehn-Institut für forensische Forschung in Krakau machten das Gegenteil: sie entschieden sich, das zu ignorieren und auszuschließen, was sie nicht verstanden (die Bildung von Berliner Blau in Mauern, die Blausäure ausgesetzt sind).
  2. Die zweitwichtigste Aufgabe eines Wissenschaftlers ist es, die Versuche anderer Wissenschaftler zu diskutieren, etwas zu verstehen. Die Krakauer Mannschaft machte das genaue Gegenteil: sie entschied sich, dasjenige zu ignorieren und von der Diskussion auszuschließen, welches es ihnen (und andere) verständlich machen könnte, wie sich Beriner Blau bilden kann.
  3. Diese Entscheidungen ermöglichten es ihnen, Methoden anzuwenden, die die gewünschten Ergebisse lieferten.
  4. Sie unterdrückten jene Resultate, die ihrem Zweck zuwiderliefen.
  5. Schließlich gaben sie zu, dass der Zweck ihrer Forschung nicht war, die Wahrheit zu suchen, sondern zur anhaltenden Schande des lange verstorbenen Adolf Hitlers beizutragen.

Daher nannte und nenne ich diese Forscher wissenschaftliche Betrüger. Für derlei Forschungsergebnisse gibt es nur einen Ort: den Müll. Weder Markiewicz noch seinen Mitarbeiter haben je auf meine Anschuldigungen reagiert. Dr. Markiewicz, der kein Chemiker sondern ein Fachmann für technisches Testen ist, starb 1997; die anderen zwei Autoren schweigen sich weiter aus.

Ein Deutscher bestätigt Leuchter

Anfang 1991, wenige Monate, nachdem ich angefangen hatte, am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart an meiner Doktorarbeit zu arbeiten, fing ich mit meinen Untersuchungen zur Prüfung der chemischen Behauptungen an, die im Leuchter-Bericht gemacht werden: dass nämlich langzeitstabile Cyanidverbindungen immer noch in den angeblichen Menschengaskammern zu finden sein müssten, falls es Massenvergasungen mittels Zyklon B wie von den Zeugen behauptet gegeben hat. Anfangs war ich nur daran interessiert, herauszufinden, ob die resultierende Verbindung – Eisenblau bzw. Berliner Blau – stabil genug ist, um 45 Jahre Ausetzung an harsche Witterungsverhältnisse zu überstehen. Nachdem dies bestätigt war, schickte ich die Ergebnisse an etwa 20 Personen, von denen ich dachte, sie könnten daran interessiert sein. Nachfolgend ergab sich daraus der Kontakt zu einigen Ingenieuren und Rechtsanwälten, die ersteren willens, mir bei meiner forensischen Forschung zu helfen, und die letzteren primär interessiert, die Ergebnisse für ihre Mandanten zu verwenden. Ich fuhr zweimal nach Auschwitz und forschte einige weitere Monate, bis die erste, 72-seitige Fassung des sogenannten Rudolf-Gutachtens im Januar 1992 an Meinungsführer in Deutschland versandt wurde. Kurz zusammengefasst bestätigte es Leuchters Behauptung, dass die von Zeugnen bekundeten Massenvergasungen aus verschiedenen technischen und chemischen Gründen nicht stattgefunden haben können. Mein Gutachten wurde anschließend aktualisiert und erweitert und wurde schießlich im Juli 1993 als ein 120-seitiges Buch veröffentlicht.[30] Niederländische und französische Ausgaben folgten in den Jahren 1995 und 1996, aber eine englische Ausgabe wurde nie gedruckt [Sie erschien erstmals im Jahr 2003, siehe hier für die gegenwärtige Auflage von 2011; GR]. (Eine kurze, 16-seitige zusammenfassung, die im Sommer 1993 veröffentlicht wurde, wird oft irrtümlich als die Vollfassung meines Gutachtens angesehen.) Eine akutalisierte und erweiterte Ausgabe wird gegenwärtig vorbereitet; die Veröffentlichung ist für Ende dieses Jahres geplant.[31]

Da ich nicht der Richter meiner eigenen Arbeit sein kann, werde ich meine eigenen Forschungen hier nicht diskutieren. Die wissenschaftliche Diskussion meines Gutachtens begann 1995 mit einem deutschen Buch, das hauptsächlich aus unfundierten Angriffen besteht.[32] Die erste ernsthafte Kritik, die leider mit persönlichen Angriffen gespickt ist, erschien nur im Internet.[33] Sein Autor, Richard Green, ist wie ich ein Chemiker mit einer Doktorarbeit in physikalischer Chemie. In seiner Kritik machte er einige weitreichende Zugeständnisse:

  1. Um Menschen so schnell wie von den Zeugen bekundet zu töten, sind Blausäurekonzentration nötig, die jenen ähneln, wie sie bei Entlausungsvorgängen benutzt wurden. Leuchter wurde häufig von seinen Gegnern angegriffen mit dem Argument, zum Töten von Menschen sei viel weniger Gift nötig als zum Töten von Läusen. Obschon das allgemein stimmt, trifft das nicht auf ein Szenario zu, in dem viele hundert Menschen binnen weniger Minuten durch das Gift gestorben sein sollen.
  2. Eisenbau (Berliner Blau) kann tatsächlich das Ergebnis der Begasung von Wänden mit Blausäure sein, und im Falle der Entlausungsanlagen in Auschwitz und anderswo ist die Blausäure der wahrscheinliche Verursacher.

Das letzte Zugeständnis zerstört offenbar die Reputation der Krakauer Forscher (und ihrer Unterstützer), die summarisch erklärt hatten, dass die riesigen Mengen an Eisenblau in den Mauern der Entlausungsanlagen einen anderern Urspung haben müssen, was ihnen im Gegenzug „erlaubte“, sie von der Analyse auszuschließen. Green stört das jedoch nicht und behauptet weiterhin, das deren Ergebnisse von allen als Standard angesehen werden sollen. Auf meine Frage, warum die Krakauer Forscher auf meine Anfragen bezüglich ihres offenkundig unwissenschaftlichen Verhaltens nicht antworteten, erwiderte Green wie folgt:

„Rudolf beschwert sich, dass Markiewicz und Kollegen ihm nicht auf seine Anfragen geantwortet haben. Warum sollten sie? Welche Glaubwürdigkeit hat Rudolf, die es erfordert, dass sie jeden seiner Einwände beantworten, egal wie unfundiert er auch sein mag?“

Ground penetrating radar (GPR) device used by Australian engineer Richard Krege to search for evidence of mass graves at Treblinka

Ein bodendurchdringendes Radargerät (Ground penetrating radar; GPR) wurde vom australischen Ingenieur Richard Krege eingesetzt, um Beweise für Massengräber in Treblinka zu finden. GPR kann bis zu einer effektiven Tiefe von vier bis fünf Metern oder mehr grobe Störungen in der Schichtung des Erdreichs aufspüren. Es ist unter Geologen, Archäologen und der Polizei weit verbreitet. Bodenuntersuchungen in Treblinka, die über sechs Tage hinweg von Krege und seiner Mannschaft im Oktober 1999 durchgeführt wurden, ergaben keinen Hinweis auf Störungen des Erdreichs, wie sie für Massengräber zu erwarten sind.

Andere forensische Ansätze

Die Chemie ist offenbar nicht die einzige zu konsultierende Wissenschaft, wenn es darum geht, die Rätsel von Auschwitz zu lösen. Ingenieure, Architekten, Ärzte, Geologen und andere Fachleute können gleichfalls dazu beitragen. Auch hört ihre Arbeit nicht mit dem Versuch auf, die verborgenen Botschaften materieller Spuren zu entschlüsseln. Originale Dokumente der Kriegszeit über die Anlagen und Ereignisse in Auschwitz bedürfen ebenso des Fachwissens von Ingenieurens, Architekten, Ärzte und Geologen. Wenn es darum geht, die Infrastruktur des Lager bis hin zur Funktion und zum Zweck jedes einzelnen Gebäudes und jedes Raums, die technischen Arbeitsweisen und Kapazitäten ihrer Einrichtungen, das Ausmaß und die Modernität der Behandlungen in seinen Krankenhäusern, oder die Auswirkung des Grundwasserstandes der Sümpfe zu rekonstruieren, wovon das meiste durch die Auswertung von Zehntausenden von Dokumenten festgestellt werden kann, die während des letzten Jahrzehnts gefunden bzw. freigegeben wurden, so kann der Historiker das alles alleine schlicht nicht schaffen, und ein Chemiker genauso wenig.

‘Keine Löcher? Kein “Holocau$t”’!

Ditlieb Felderer war der erste, der sich ausführlich mit der Frage befasste, ob es in den Dächern der angeblichen Menschengaskammern Löcher gegeben hat, obwohl er darüber scheinbar nie etwas veröffentlicht hat. Leuchter griff das Thema in seinem Gutachten nur sehr oberflächlich auf. Es war diese Frage, anstatt jener, ob noch irgendwelche chemischen Spuren des damals angeblich benutzten Giftgases nachweisbar wäre, die mich am neugierigsten machte und nach Auschwitz trieb, um dort diese Löcher selber zu untersuchen. Am 16. August 1991, als ich auf dem kollabierten Dach der angeblichen „Gaskammer“ von Krematorium II in Birkenau stand, verlor ich den Glauben an den „Holocaust“, denn ich konnte dort keine Löcher finden, die diesen Namen verdienten. Dies habe ich detailliert in meinem Gutachten beschrieben. 1994 machte Robert Faurisson dann seinen berühmten Spruch, der die Überschrift zu diesem Abschnitt bildet. Erst im Jahre 2000 jedoch, während David Irvings Verleumdungsverfahren gegen Deborah Lipstadt, nahm die Welt von der revisionistischen Behauptung Notiz, dass in diesem Dach keine Löcher zu finden waren.

Charles Provan verfasste seither einen Internet-Artikel, in dem er behauptete, diesen revisionistischen Befund widerlegt zu haben. Er fand tatsächlich Löcher im Dach des Leichenkellers von Krematorium II.[34] Aber sind dies die gleichen Löcher, die vor 55 Jahren benutzt worden sein sollen, um Zyklon B in die „Gaskammer“ einzuführen, wie Zeugen es behaupten? Oder sind sie bloß das Resultat des kollabierenden Daches, das von den Betonstützpfeilern durchbohrt wurde? Ich bin der Überzeugung, dass letzteres der Fall ist. Auf meine Überzeugung kommt es jedoch nicht an. Was zählt, sind Fakten. Aber wie sollen wir die im vorliegenden Fall feststellen?

Robert van Pelt meinte dazu:

Auf den 200 Quadratmetern dieses einen Raumes haben mehr Menschen ihr Leben verloren als an jedem anderen Ort auf diesem Planeten. Fünfthunderttausend Menschen wurden getötet. Wenn man eine Karte des menschlichen Leidens zeichnen würde, wenn man eine Geographie der Gräueltaten schaffen würde, wäre dies das absolute Zentrum.[35]

Wir wollen nun einen anderen, aber immer noch tragischen Fall betrachten. Wir alle wissen, was nach einem Flugzeugabsturz passiert: Hunderte von Experten schwärmen aus und stellen die Trümmer des Unglücks sicher, um sie in einer Art gigantischem dreidimensionalen Puzzle zusammenzufügen. Der Zweck dessen ist es, die Ursache des Unglücks festzustellen, um zuverhindern, dass es sich wiederholt. Man spart da nicht an den Kosten.

Wäre es nicht angebracht, das gleiche mit den Leichenkellern der Krematorien II und III in Birkenau zu machen? Also eine Mannschaft von Hunderten von Historikern, Ingenieuren, Architekten und Archäologen zusammenstellen um peinlichst die ganzen Trümmer dieser Räume sicherstellen und sie zusammenfügen, wie ein riesiges Puzzle, um festzustellen, wie sie vor 55 Jahren wirklich aussahen? Wäre der Versuch nicht logisch, festzustellen, nach welchen Spuren wir Ausschau halten müssen, wenn wir Löcher suchen, bevor wir voll Verzückung einen vorschnellen Schluss ziehen beim bloßen Anblick eines Risses im Beton?

Während der letzten Jahre habe ich mit Schrecken vernommen, wie Leute zu diesen Räumen gehen und Moniereisen abbrechen, die aus Rissen oder Löchern herausragen,[36] oder wie zu Schaufeln gegriffen und das Dach von Trümmern befreit wird, um nach Löchern zu suchen.[37] Was würde ein Paläontologe über jemanden sagen, der eine Schaufel nehmen will, um das Skelett eines Tyrannosaurus Rex auszugraben? Man muss sich manchmal schon wundern: wo sind all die Homo Sapientes abgeblieben? Wann fangen die Leute endlich an, bezüglich des Holocaust wie weise Menschen zu denken und zu handeln?

Die Frage, ob es im Dach des Leichenkellers von Krematorium II Löcher gegeben hat oder nicht, ist alles andere als trivial. Falls es keine gab, dann wäre es unmöglich gewesen, Zyklon B den Zeugen entsprechend in die angebliche „Gaskammer“ zu füllen – was all diese Zeugen diskreditiern würde. Und da die Aussagen von Augenzeugen die einzige Säule ist, auf der der Holocaust ruht, würde dies früher oder später zum Einsturz der ganzen Holocaust-Geschichte führen. Dies ist wiederum keine trivial Angelegenheit. Die internationale Ordnung, die von den Siergermächten nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, ruht hauptsächlich darauf, dass der Holocaust als gegeben angesehen wird. Der Holocaust wird benutzt, um Deutschland zu kontrollieren (und damit Europa), um nationale Bewegungen zu unterdrücken und um Amerikas Dominanz zu erhalten – um gar nicht erst von der Macht zu reden, die linke und internationalistische Bewegungen daraus ableiten, und vom Nutzen, den jüdische und zionistische Gruppen daraus ziehen.

Wer will daher schon die Wahrheit wissen? Wäre es nicht einfacher, die Auschwitzer Krematorien in die Luft zu jagen und die Trümmer ein für allemal wegzuräumen und sich mit den Zeugenaussagen zufrieden zu stellen?

Wenn revisionistische Forscher diese Arbeit nicht machen, mit der sie feststellen, was sich wirklich in Auschwitz zutrug, wird es niemand tun. Bedenkt man jedoch unsere bescheidenen Mittel und die uns auferlegten legalen Beschränkungen, ist es wohl nur realistisch zu schließen, dass niemand es jemals machen wird. Alles, was wir daher jetzt tun können, ist, akribisch die materiellen Überbleibsel von oben bis unten zu dokumentieren, wie sie heute existieren, und zu hoffen, dass Vernunft einst doch die Oberhand gewinnt.

Belastende Spuren?

Die Entdeckung ambivalenter Begriffe in deutschen Dokumenten der Kriegszeit, die bösartig ausgelegt werden können, ist in der orthodoxen Geschichtsschreibung zum Holocaust recht üblich. Jean-Claude Pressac ist nicht der Erste, der das gemacht hat, aber er ist womöglich der energischste, der es bis ins Bizarre steigerte.[38] Revisionistische Antworten daruaf waren tiefschürfend und für die Exterminationisten verheerend.[39] Revisioniste Auslegungen basieren einerseits auf einer umfassenden Kenntnis der für Auschwitz relevanten Dokumente – einschließlich alliierter Luftbilder – und ihres Kontexts, und andererseits auf Fachwissen auf verschiedenen Gebieten wie Ingenieurswissenschaften, Architektur und anderen.

Entlastende Spuren!

Dieser Ansatz, angewandt auf eine Vielzahl von Dokumenten über Auschwitz, hat zu anderen, viel wichtigeren Ergebnissen geführt, die ein enthüllendes Licht auf die Geschichte des Auschwitzer Lagersystems werfen. Samuel Crowell hat Material über Luftschutzanlagen zutage gefördert, die von der SS errichtet wurden zum Schutze der Häftlinge vor alliierten Luftangriffen. Hans Lamker und Hans Nowak haben ausführlich dargelegt, wie die SS moderne und sehr teure Mikrowellen-Entlausungsanlagen installierte, um das Leben der Insassen zu schützen.[40] Zusammen mit Michael Gärtner und Werner Rademacher arbeiten sie zur Zeit an einer umfassenden Geschichte des Lagers Auschwitz, das mit allen Mitteln ausgerüsted war, um das Überleben von Zehntausenden von Gefangenen zu sichern: Krankenhäuser, Zahnärzte, Küchen, Wäschereien, Schlachthäuser sowie Freizeitanlagen wie Sportplätze und Gärten. Zusammen mit der Tatsache, dass die Gesamtkosten für die Errichtung dieses Lagerkomplexes um die 500 Millionen Euro heutigen Werts kostete, widersprechen diese Anlagen eindeutig einer Absicht der deutschen Behörden, dieses Lager als ein Vernichtungszentrum zu nutzen. Es gibt billigere Mittel und Wege, Menschen umzubringen, als für jeden von ihn 500 Euro auszugeben.[41]

Die Zukunft der Auschwitz-Forensik

Seit dem Anbeginn der Wissenschaft haben Wissenschaftler nach dem Perpetuum Mobile gesucht. Sie scheinen nie bemerkt zu haben, dass sie es gleich zu Beginn ihrer Suche fanden: die Wissenschaft selber. Man kann daher davon ausgehen, dass die forensische Forschung  zu Auschwitz nie aufhören wird, insbesondere wenn man die kontroversen und äußerst ideologischen Auswirkungen jedes potentiellen Ergebnisses bedenkt. Richtung und Methoden dieser Forschung werden jedoch eindeutig von den Pionieren auf diesem Gebiet bestimmt werden, den Revisionisten, denen es weder an Vorstellungsvermögen noch an Neugier mangelt, um herauszufinden, ob die Behauptungen über Massenvergasungen im Holocaust wahr sind, egal, welcher politische oder finanzielle Nutzen daraus auch gezogen wird. Das Lagersystem von Auschwitz wird wie zuvor im Zentrum von alledem liegen.

Um ein jüngeres Beispiel zu erwähnten, im Jahr 2000 setze der australische Ingenieur Krege bodendurchdringendes Radar ein, um in der Umgebung des angeblichen deutschen Vernichtungslagers Treblinka Massengräber zu finden (oder auch nicht zu finden). Eine vorläufige Studie dazu wurde Anfang 2000 in meinen deutschsprachigen revisionistischen Vierteljahresheften veröffentlicht.[42] Krege hat tiefergehende Forschungen versprochen, zusammen mit einer angemessenen Einführung in diese geologische Methode zur Aufspürung von Störungen in der Erde unter unseren Füßen. Seine Arbeit wird Neuland betreten, so wie es Leuchters Werk vor 13 Jahren tat. Er wird zweifellos nicht der letzte Pionier sein, der herschende Dogmen und Tabus herausfordern wird.

Schlussfolgerungen

Die forensische Wissenschaft hält den Schüssel in der Hand zur Lösung der Rätsel von Auschwitz, so wie sie es für alle angeblichen Verbrechen in der geschichtlichen Vergangenheit getan hat. Keine Gruppe, die die Macht hat, forensische Untersuchungen des notwendigen Ausmaßes durchzuführen oder doch anzuordnen, scheint dazu willens zu sein, ganz im Gegenteil. Diese Mächte haben kein Interesse an einer Änderung unserer Sichtweise von Auschwitz, und folglich der des Holocaust, und die forensische Forschung ist anfällig dafür, genau das zu tun. Statt dessen verfolgen die Behörden auf der ganzen Welt jene, die derlei Forschungen befürworten oder gar zu unternehmen trachten. Dies mag uns behindern, aber stoppen wird es uns nicht.

Wenn revisionistische Forscher aufgrund forensischer Untersuchungen einen plötzlichen Durchbruch erzielen, begegnet man ihnen nicht nur mit Verunglimpfung und Verfolgung, sondern zudem mit akademischen Fälschungen und professoralem Betrug, für das der Krakauer forensische Bericht ein offenkundiges Beispiel ist. Wie verzweifelt müssen sie sein, die Hüter der Flamme der Holocaust-Legend, dass sie zu solchen Mitteln Zuflucht nehmen? Indem sie die vermeintlichen Gräber und „Gaskammern“ von Auschwitz for wissenschaftlicher Forschung schützen, riskieren sie die Beerdigung ihres eignen Rufes und den Ruin des Auschwitz-Mythos.


Anmerkungen

[1] Veröffentlicht in: Dokumentationszentrum des österreichischen Widerstandes, Bundesministerium für Unterricht und Kultur (Hg.), Amoklauf gegen die Wirklichkeit, Wien 1991, S. 36-40, Original im Staatlichen Museum Auschwitz.
[2] Siehe F. Kadell, Die Katyn Lüge (München: Herbig, 1991).
[3] Brief des SS Wirtschafts- und Verwaltungshauptamts, Oranienburg, an die Kommandanten der Konzentrationslager, 6. August 1942, IMT Dokument 511-USSR, zitiert in: Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof (Nürenberg, 1949), S. 553f. Der Brief befahl die Wiederverwertung von Häftlingshaar ab einer Schnittlänge von 20 cm.
[4] Zink verhindert die Bildung von Rost, der für die Bildung langzeitstabiler Eisencyanide vonnöten ist.
[5] Wie Erdalkaliecyanide zersetzt sich auch Zinkcyanid langsam durch Feuchtigkeit.
[6] H. Buchheim u.a., Anatomie des SS-Staates (Freiburg: Walter, 1964).
[7] Adalbert Rückerl, einer der bekanntesten deutschen Ankläger in „Holocaust-Fällen“, erwähnt Sachbeweise in seinen Schriften überhaupt nicht. Er erklärt stattdessen, dass der Dokumentenbeweis die beste und wichtigste Beweisart sei, und zwar sogar in Abwesenheit jedes Sachbeweises für die Echtheit und Richtigkeit des Dokuments selbst (in J. Weber, P. Steinbach, Hg., Vergangenheitsbewältigung durch Strafverfahren? [München: Olzog,1984] S. 77). Rückerl berichtet, dass der Dokumentenbeweis zur Überführung der vermuteten Täter praktisch nie möglich sei, so dass man fast immer und besonders mit zunehmendem zeitlichen Abstand zur vermeintlichen Tat auf den Zeugenbeweis zurückgreifen müsse, obwohl dessen Fragwürdigkeit gerade in Prozessen zu nationalsozialistischen Gewaltverbrechen offenkundig sei (A. Rückerl, NS-Verbrechen vor Gericht [Heidelberg: C. F. Müller, 1984], S. 249; Rückerl, Nationalsozialistische Vernichtungslager im Spiegel deutscher Strafprozesse [München: dtv, 1978], S. 34; Rückerl, NS-Prozesse [Karlsruhe: C. F. Müller, 1972], S. 27, 29, 31.).
[8] Solch völlige Naivität, kombiniert mit juristischer Inkompetenz, findet man seitens der Verteidigung beispielsweise bei Hans Laternser, Die andere Seite im Auschwitzprozess 1963/65 (Stuttgart: Seewald,1966).
[9] Der prominenteste Vertreter dieser These ist Professor Nolte in seinem Buch Streitpunkte (Berlin: Propyläen, 1993), S. 290, 293, 297.
[10] Az. 50/4 Ks 2/63; vgl. I. Sagel-Grande, H. H. Fuchs, C. F. Rüter, Hg., Justiz und NS-Verbrechen, Bd. 21 (Amsterdam: University Press, 1979), S. 434.
[11] Az. 20 Vr 6575/72 (Hv56/72); dieses Aktenzeichen weicht von dem ab, das Robert Van Pelt in seinem Gutachten zitiert: The Pelt Report, Irving vs. Lipstadt (Queen’s Bench Division, Royal Courts of Justice, Strand, London, David John Cawdell Irving ./. [1] Penguin Books Limited, [2] Deborah E. Lipstadt, Az. 1996 I. No. 113; S. 135, Fn. 59: 20 Vr 3806/64 und 27 C Vr 3806/64).
[12] Persönliche Mitteilung des Gutachters, der vorläufig anonym bleiben muss. Siehe Michael Gärtner, “Vor 25 Jahren: Ein anderer Auschwitzprozess,” Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung (VffG), Jg. 1, Nr. 1 (1997), S. 24f. (vho.org/VffG/1997/1/Gaertner1.html)
[13] Udo Walendy, Historische Tatsachen 60 (Vlotho: Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 1993), S. 7–10.
[14] Vgl. Mémoire en défense (Paris: La Vieille Taupe, 1980); Serge Thion, Hg., Vérité historique ou vérité politique? (Paris: La Vieille Taupe, 1980) (online: http://www.vho.org/aaargh/fran/histo/SF1.html); R. Faurisson, Écrits révisionnistes, 4 Bde., Selbstverlag, Vichy,1999; siehe auch Faurisson, Es gab keine Gaskammern (Witten: Deutscher Arbeitskreis Witten, 1978).
[15] R. Faurisson, “Le camere a gas non sono mai esistite,” Storia illustrata 261 (1979), S. 15–35 (online: http://www.vho.org/aaargh/fran/archFaur/RF7908xx2.html); vgl. Faurisson, “The Mechanics of Gassing,” The Journal of Historical Review (JHR) 1, Nr. 1 (Frühling 1980), S. 23ff. (online: http://www.vho.org/aaargh/engl/FaurisArch/RF80spring.html); Faurisson, “The Gas Chambers of Auschwitz Appear to Be Physically Inconceivable,” JHR 2, Nr. 4 (Winter 1981), S. 312-317 (online: vho.org/GB/Journals/JHR/2/4/Faurisson312–317.html)
[16] “‘Le problème des chambres à gaz’ ou ‘la rumeur d’Auschwitz,’” Le Monde, 29. Dezember 1978, S. 8; siehe auch “The problem of the gas chambers,” JHR 1, Nr. 2 (Sommer 1980), S. 103–114 (online: http://vho.org/GB/Journals/JHR/1/2/Faurisson103-114.html).
[17] F. A. Leuchter, An Engineering Report on the Alleged Execution Gas Chambers at Auschwitz, Birkenau and Majdanek, Poland, Samisdat Publishers Ltd., Toronto 1988 (ihr.org/books/leuchter/leuchter.toc.html).
[18] Für Leuchters eigene Aussage siehe “Witch Hunt in Boston,” JHR 10, Nr. 4 (Winter 1990), S. 453–460; “The Leuchter Report: The How and the Why,” JHR 9, Nr. 2 (Sommer 1988), S. 133–139.
[19] Um nur einige der bekannteren frühen Publikationen zu nennen: J.-C. Pressac, Jour J, December 12, 1988, i-x; Pressac in: S. Shapiro, Hg., Truth Prevails: Demolishing Holocaust Denial: The End of the Leuchter Report (NY: Beate Klarsfeld Foundation, 1990); W. Schuster, “Technische Unmöglichkeiten bei Pressac,” Deutschland in Geschichte und Gegenwart (DGG) 39, Nr. 2 (1991), S. 9–13 (vho.org./D/DGG/Schuster39_2); Paul Grubach, “The Leuchter Report Vindicated: A Response to Jean-Claude Pressac’s Critique,” JHR 12, Nr. 2 (Sommer 1992), S. 248ff.; Helmut Auerbach, Institut für Zeitgeschichte, Brief an die Bundesprüfstelle, München, 10. Okt. 1989; Auerbach, November 1989, beides veröffentlicht in U. Walendy, Historische Tatsache 42 (Vlotho: Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 1990), S. 32 und 34; siehe meine inhaltliche Auswertung von Auerbachs Schreiben in Henri Roques, Günter Annthon, Der Fall Günter Deckert (Weinheim: DAGD/Germania Verlag, 1995), S. 431–435 (vho.org/D/Deckert/C2.html); W. Wegner, “Keine Massenvergasungen in Auschwitz? Zur Kritik des Leuchter-Gutachtens,” in U. Backes, E. Jesse, R. Zitelmann, Hg., Die Schatten der Vergangenheit (Frankfurt: Propyläen, 1990), S. 450–476 (vho.org/D/dsdv/Wegner.html, mit eingefügten Kommentaren von mir); vgl. dazu auch W. Häberle, “Zu Wegners Kritik am Leuchter-Gutachten,” DGG 39, Nr. 2 (1991), S. 13–17 (online: vho.org/D/DGG/Haeberle39_2.html); J. Bailer, “Der Leuchter-Bericht aus der Sicht eines Chemikers,” in Amoklauf gegen die Wirklichkeit, S. 47–52; vgl. E. Gauss (alias G. Rudolf), Vorlesungen über Zeitgeschichte (Tübingen: Grabert, 1993), S. 290–293; Gauss, “Chemische Wissenschaft zur Gaskammerfrage,” DGG 41, Nr. 2 (1993), S. 16–24 (online: vho.org./D/DGG/Gauss41_2); J. Bailer, in B. Bailer-Galanda, W. Benz, W. Neugebauer, Hg., Wahrheit und Auschwitzlüge (Vienna: Deuticke, 1995), S. 112–118; vgl. meine Kritik „Zur Kritik an ‘Wahrheit und Auschwitzlüge,’“ in Herbert Verbeke, Hg., Kardinalfragen zur Zeitgeschichte (Berchem: Vrij Historisch Onderzoek, 1996), S. 91–108 (vho.org/D/Kardinal/Wahrheit.html); G. Wellers, “Der Leuchter-Bericht über die Gaskammern von Auschwitz,” Dachauer Hefte 7, Nr. 7 (November 1991), S. 230–241.
[20] Zuforderst die Werke des italienischen Historikers Carlo Mattogno, des US-Historikers Samuel Crowell und eine Gruppe süddeutscher Ingenieure und Architekten, bestehend aus Michael Gärtner, Hans Lamker, Hans Jürgen Nowak, Werner Rademacher, Gottfried Sänger. Für eine umfassende Liste ihrer Werke suche man nach deren Namen in der revisionistischen Online-Datenbank bei www.vho.org/i/a.html.
[21] J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, B. Trzcinska, Prof. Dr. Jan Sehn Institut forensische Forschung, Abteilung für forensische Toxicologie, Krakau, 24. September 1990; teilweise veröffentlicht in DGG 39, Nr. 2 (1991), S. 18f. (vho.org/D/DGG/IDN39_2.html); englisch: “An Official Polish Report on the Auschwitz ‘Gas Chambers,’” JHR 11, Nr. 2 (summer 1991), S. 207–216 (vho.org/GB/Journals/JHR/11/2/ IHR207-216.html).
[22] Dies ist ein wenig anders in Majdanek und Stutthof, wo Räume, die zweifellos als Entwesungsanlagen dienten, auch als Menschengaskammern gedient haben sollen. Daher können wir für diese nicht die gleichen Beobachtungen machen wie für Auschwitz. Da aber die herrschende Ansicht meint, ein hoher Gehalt an Eisencyanid-Rückständen könne nicht das Ergebnis von Menschenvergasungen sein – aus fehlerhaften Gründen, die hier nicht diskutiert werden können –, wird von allen Seiten dieser Kontroverse allgemein akzeptiert, dass eine blaue Verfärbung im allgemeinen von der Benutzung dieser Rume als Entlausungsanlagen herrührt.
[23] Jan Markiewicz, Wojciech Gubala, Jerzy Labedz, “A Study of the Cyanide Compounds Content in the Walls of the Gas Chambers in the Former Auschwitz and Birkenau Concentration Camps,” Z Zagadnien Nauk Sadowych / Problems of Forensic Science 30 (1994), S. 17–27 (online: www2.ca.nizkor.org/ftp.cgi/orgs/polish/institute-for-forensic-research/post-leuchter.report).
[24] Es gibt keine blaue Wandfarbe, die Eisenblau enthält, da sich Eisenblau auf frischem Verputz zersetzt (es ist im alkalischen Milieu instabil). Daher hätte niemand diese Wände mit Berliner Blau anstreichen können.
[25] Prof. Dr. Jan Sehn Institut für forensische Forschung, Abt. für forensische Toxicologie, Krakau, Brief an W. Wegner, undatiert (Winter 1991/92), Unterschrift unleserlich, wahrscheinlich aber Dr. Markiewicz selber, unveröffentlicht, teilweise zitiert in: Rüdiger Kammerer, Armin Solms, Hg., Das Rudolf Gutachten: Gutachten über die Bildung und Nachweisbarkeit von Cyanidverbindungen in den “Gaskammern” von Auschwitz (London: Cromwell Press, 1993) (vho.org/D/rga/krakau.html).
[26] E. Gauss (alias G. Rudolf), Vorlesungen über Zeitgeschichte (Tübingen: Grabert, 1993); über die hier involvierte Chemie vgl. S. 163ff., 290–294 (vho.org/D/vuez/v3.html#v3_4 and ~/v5.html#v5_5).
[27] G. Rudolf, Das Rudolf Gutachten, 2. Aufl. (Hastings: Castle Hill Publishers, 2001).
[28] Ein Bauschadensfall ereignete sich 1976 in Bayern (Meeder-Wiesenfeld), als eine frisch verputzte Kirche mit Zyklon B begast wurde. Wenige Monate danach verfärbte sich der Putz überall fleckig blau durch Eisenblau. Siehe Günter Zimmermann, Hg., Bauschäden Sammlung, Bd. 4 (Stuttgart: Forum-Verlag, 1981), S. 120f.; nachgedurckt in Ernst Gauss (alias G. Rudolf), Hg., Grundlagen zur Zeitgeschichte (Tübingen: Grabert, 1994, S. 401ff.; (http://vho.org/D/gzz/17.html). Zudem hat jede der heute noch bestehenden Entlausungsanlagen der vormaligen Konzentrationslager in Osteuropa enorme Mengen an Berliner Blau im gesamten Gemäuer entwickelt, vgl. mein Gutachten, Anmerkung 25 oben (vho.org/D/rga/prob9_22.html und die folgende Seite); Jürgen Graf, Carlo Mattogno, KL Majdanek: Eine historische und technische Studie (Hastings: Castle Hill Publishers, 1998) (vho.org/D/Majdanek/MR.html); Jürgen Graf, Carlo Mattogno, Das Konzentrationslager Stutthof und seine Funktion in der nationalsozialistischen Judenpolitik (Hastings: Castle Hill Publishers, 1999) (vho.org/D/Stutthof/index.html).
[29] G. Rudolf, “Leuchter-Gegengutachten: Ein Wissenschaftlicher Betrug?,” DGG 43, Nr. 1 (1995), S. 22–26 (vho.org/D/Kardinal/Leuchter.html); G. Rudolf and J. Markiewicz, W. Gubala, J. Labedz, “Briefwechsel,” Sleipnir 1, Nr. 3 (1995), S. 29–33; nachgedruckt in Verbeke, Hg., Kardinalfragen zur Zeitgeschichte, S. 86–90 (online: wie oben).
[30] Kammerer, Solms, Hg., Das Rudolf Gutachten (vho.org/D/rga/). Für Hintergrund, Geschichte und Auswirkungen meines Gutachtens siehe W. Schlesiger, Der Fall Rudolf (London: Cromwell, 1994) (online: vho.org/D/dfr/Fall.html); sowie Verbeke, Hg., Kardinalfragen zur Zeitgeschichte (vho.org/D/Kardinal/); vgl. “Jagd auf Germar Rudolf,” vho.org/Authors/RudolfCase.html [http://germarrudolf.com/de/persecution/germars-persecution/fair-game-hunting-germar-rudolf/].
[31] Dieses großformatige, 350-seitige Buch kann für $30 bestellt werden auf www.tadp.org oder indem man schreibt an: Dissertations Press, PO Box 64, Capshaw, AL 35742. [nah; man klicke hier für die 2. deutsche Auflage von 2001; GR]
[32] J. Bailer, in B. Bailer-Galanda, W. Benz, W. Neugebauer, Hg., aaO. (siehe Anm. 19 oben); siehe meine Antwort darauf, “Zur Kritik an ‘Wahrheit und Auschwitzlüge’”, in Herbert Verbeke, Hg., Kardinalfragen zur Zeitgeschichte. Noch weniger geschickt: B. Clair, “Revisionistische Gutachten,” VffG 1, Nr. 2 (1997), S. 102–104 (vho.org/VffG/1997/2/Clair2.html); meine Antwort: “Zur Kritik am Rudolf Gutachten,” ebd., S. 104–108 (vho.org/VffG/1997/2/RudGut2.html); zudem, La Vieille Taupe/Pierre Guillaume, “Rudolf Gutachten: ‘Psychopathologisch und Gefährlich’: Über die Psychopathologie einer Erklärung,” VffG 1, Nr. 4 (1997), S. 224f. (vho.org/VffG/1997/4/Guillaume4.html). Robert Van Pelt hat mein Gutachten nicht diskutiert, sondern es vorgezogen, Pressacs Fehler zu wiederholen und zu verschlimmern: aaO. (siehe Anm. 11 oben); vgl. G. Rudolf, “Gutachter und Urteilsschelte,” VffG 4, Nr. 1 (2000), S. 33–50 (vho.org/VffG/2000/1/Rudolf33-50.html); ausführlicher in Englisch, vho.org/GB/c/GR/RudolfOnVanPelt.html and …/CritiqueGray.html.
[33] Richard J. Green, “The Chemistry of Auschwitz,” 10. Mai 1998, holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/, und “Leuchter, Rudolf and the Iron Blues,” 25. März 1998, holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/blue/, mit beträchtlicher antifaschistischer Polemik. Eine ausführliche Beschreibung der Mängel des Artikels erschien in “Das Rudolf Gutachten in der Kritik, Teil 2,” VffG 3, Nr. 1 (1999), S. 77–82 (vho.org/VffG/1999/1/RudDas3.html); für eine Antwort siehe: Richard J. Green, Jamie McCarthy, “Chemistry is Not the Science,” 2. Mai 1999, holocaust-history.org/auschwitz/chemistry/not-the-science/. Etwa 50% des Artikels bestehen aus politischen Anschuldigungen und Beleidigungen. Für eine Antwort siehe G. Rudolf, “Character Assassin,” online: vho.org/GB/Contributions/CharacterAssassins.html.
[34] Charles D. Provan, “No Holes? No Holocaust?: A Study of the Holes in the Roof of Leichenkeller I of Krematorium 2 at Birkenau” (www.revisingrevisionism.com [entfernt; GR])
[35] Van Pelts Aussage in Errol Morris’ Dokumentarfilm Mr. Death: The Rise and Fall of Fred A. Leuchter, Jr.
[36] Wie es zumindest ein Revisionist im Frühling 1996 auf dem Dach des Leichenkellers 1von Krematorium II tat.
[37] Wie es ein Ingenieur namens Barford tat; er und seine Kollegen helfen der Verwaltung des Auschwitz-Museums bei der Konservierung und Restauration des Lagers. Er informierte darüber David Irving.
[38] Jean-Claude Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers (NY: Beate Klarsfeld Foundation, 1989); Les Crématoires d’Auschwitz: la Machinerie du meurtre de masse (Paris: CNRS, 1993).
[39] Für Kritiken an Pressacs erstem Buch siehe R. Faurisson, JHR 11, Nr. 1 (Frühling 1991), S. 25ff.; JHR 11, Nr. 2 (1991), S. 133ff.; F. A. Leuchter, The Fourth Leuchter Report (Toronto: Samisdat, 1991) [jetzt Teil von F.A. Leuchter, R. Faurisson, G. Rudolf, Die Leuchter-Gutachten, Castle Hill Publishers, Uckfield 2014]; für eine Kritik an Pressacs zweitem Buch siehe: Herbert Verbeke, Hg., Auschwitz: Nackte Fakten (Berchem: VHO, 1995), S. 101–162 (online: vho.org/D/anf/; für eine Kritik an Pressacs Methode siehe G. Rudolf, “Gutachten über die Frage der Wissenschaftlichkeit der Bücher Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers und Les Crématoires d’Auschwitz. la Machinerie du meurtre de masse von Jean-Claude Pressac,” in Schlesiger, Der Fall Rudolf (vho.org/D/dfr/Fall.html#Gutachten); siehe auch Pierre Guillaumes Kritik, De la misère intellectuelle en milieu universitaire, B.p. 9805, 75224 Paris cedex 05, 1995 (aaargh.vho.org/fran/archVT/vt9309xx1.html). Siehe auch S. Crowells verschiedene Schriften und Mattognos Repliken darauf, zu finden unter www.vho.org/i/a.html, wie auch die geplante englische Ausgabe meines Gutachtens, die eine Zusammenfassung des Themas enthalten wird.
[40] H. Nowak, “Kurzwellen-Entlausungsanlagen in Auschwitz,” VffG 2, Nr. 2 (1998), S. 87–105; H. Lamker, “Die Kurzwellen-Entlausungsanlagen in Auschwitz, Teil 2,” VffG 2, Nr. 4 (1998), S. 261–273.
[41] W. Rademacher, M. Gärtner, “Berichte zum KL Auschwitz,” VffG 4, Nr. 3–4 (2000), S. 330–344.
[42] R. Krege, “Vernichtungslager Treblinka – archäologisch betrachtet,” VffG 4, Nr. 1 (2000), S. 62–64.