104: Eine Einführung in den geschichtlichen Revisionismus

Nachstehend finden Sie die Fragen, die am häufigsten zum Holocaust-Revisionismus gestellt werden. Unsere Antworten finden sie auf dieser Seite, indem sie einfach mit Ihrer Maus auf die Frage klicken. Es gibt zudem ein Flugblatt, das den Holocaust-Revisionismus kurz zusammenfasst. Ich wünsche Ihnen jede Menge wertvolle Entdeckungen beim Durchstöbern der folgenden Seite.

Fragen und Antworten

  1. Was ist Revisionismus?
  2. Warum geschichtlicher Revisionismus?
  3. Warum ist Holocaust-Revisionismus nötig?
  4. Was versteht man unter „dem Holocaust“ bzw. der „Shoah“?
  5. Was behauptet der Holocaust-Revisionismus?
  6. Warum sollte ich den Holocaust-Revisionismus ernster nehmen als die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe?
  7. Da etablierte Forscher den Holocaust-Revisionismus nicht ernst nehmen, warum sollte ich es?
  8. Aber was ist mit den vielen Bildern von Leichenbergen in den Konzentrationslagern?
  9. Was ist mit den Aussagen der Überlebenden und Geständnissen der Täter?
  10. Aber macht es denn einen Unterschied, ob die Opfer durch Seuchen oder in Gaskammern umkamen?
  11. Ist es nicht egal, wie viele Juden im Dritten Reich umkamen, da selbst 1.000 Juden schon zu viele wären?
  12. Aber verdienen denn die jüdischen Opfer nicht in jedem Fall Respekt und Wiedergutmachung?
  13. Wer sind die Holocaust-Revisionisten?
  14. Was wollen die Holocaust-Revisionisten?
  15. Ist der Holocaust-Revisionismus illegal?
  16. Wo kann ich mehr über den Holocaust-Revisionismus erfahren?

1. Was ist Revisionismus?

Das Wort Revisionismus kommt vom lateinischen Wort revidere – wiederbetrachten. Die Wiederbetrachtung alter Theorien ist etwas völlig Normales, und zwar sowohl in Naturwissenschaft und Technik als auch in den Gesellschaftswissenschaften, zu denen die Geschichtswissenschaft gehört. Wissenschaft ist kein Zustand, sondern ein Vorgang, nämlich das Schaffen von Wissen durch das Aufsuchen von Beweisen. Wenn durch die anhaltende Forschung neue Beweise gefunden oder durch kritische Forscher Fehler in alten Beweisführungen entdeckt werden, so führt dies oft dazu, dass alte Theorien geändert oder manchmal gar über Bord geworfen werden müssen.

Als Revisionismus bezeichnet man daher die Methode, alte Theorien und wissenschaftliche Behauptungen kritisch unter die Lupe zu nehmen, auf ihre Schlüssigkeit zu überprüfen, und zu erforschen, ob neue Beweise die alte Theorie womöglich widerlegen oder modifizieren. Alte, überlieferte Thesen und Vorstellungen zu überprüfen und der Versuch, sie zu widerlegen, gehört zum Kernbereich wissenschaftlicher Arbeit. Nur dort, wo man Behauptungen und Theorien den härtesten Widerlegungsversuchen aussetzen darf, kann man den Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen und Theorien testen und sich damit der Wahrheit annähern.. Man vergleiche dazu auch den Beitrag von Dr. C. Nordbruch in der Neuen Zürcher Zeitung vom 12.6.1999.

Zurück zur Fragenliste


2. Warum geschichtlicher Revisionismus?

Auch unsere Vorstellungen über die Geschichte werden immer wieder kritisch untersucht, insbesondere wenn man neue Daten gefunden hat. Die Thesen der Geschichtswissenschaft bedürfen in zwei Fällen sogar der besonders kritischen Betrachtung, und zwar:

  1. wenn sie sich mit Dingen befassen, die sehr weit zurück liegen und über die nur wenige Beweise vorliegen;
  2. wenn es sich um Ereignisse der unmittelbaren Vergangenheit handelt, so dass wir womöglich mit politischen Inter­essen in Konflikt geraten, die sich aus diesen Ereignissen ergeben.

Im ersten Fall können schon wenige neue Beweismittel ganze Geschichtsbilder über den Haufen werfen. Im zweiten Fall gilt zum Beispiel nach Kriegen das alte Sprichwort, dass der Sieger die Geschichte schreibt, und Sieger schreiben Geschichte selten objektiv. Die Revision eines von Siegermächten verzerrten Geschichtsbildes ist oft erst möglich, wenn die Konfrontation zwischen Siegern und Besiegten aufgehört hat zu bestehen. Das kann Jahrhunderte dauern. Da die Geschichtswissenschaft für die freie Wirtschaft praktisch keine Bedeutung hat, werden nahezu alle Geschichtsinstitute der Welt von den Regierungen ihrer Länder finanziert. Freie, unabhängige Institute gibt es fast gar nicht. Insbesondere auf dem Gebiet der modernen Geschichte, wo jede Regierung massive politische Interessen hat, sollte man daher gegenüber den Erkenntnissen der offiziellen Geschichtsschreibung grundsätzlich misstrauisch sein, denn wie heißt doch das alte Sprichwort: „Wess‘ Brot ich ess, dess‘ Lied ich sing“! Deshalb ist die kritische Wiederbetrachtung, also der Revisionismus, in der neueren Geschichte so wichtig – und zugleich so unbeliebt bei den Mächtigen dieser Welt!

Zurück zur Fragenliste


3. Warum ist Holocaust-Revisionismus nötig?

Wenn der Holocaust nicht als eine Religion, sondern als Teil der Geschichte betrachtet werden soll, unterliegt er genauso den Regeln der Geschichtswissenschaft wie alle anderen Ereignisse der Geschichte. Auch unsere Vorstellungen über den Holocaust müssen sich daher eine kritische Untersuchung gefallen lassen. Und wenn sich angesichts neuer Beweise oder auch nur, weil sich alte Beweise und Behauptungen als falsch herausstellen, eine Änderung unserer Auffassung als nötig erweist, so muss diese erfolgen. Da es moralisch niemals verwerflich sein kann, wenn man einer wissenschaftlichen Behauptung kritisch gegenüber steht und sie zu widerlegen versucht, kann es auch nicht verwerflich sein, sich den Vorstellungen vom Holocaust kritisch und misstrauisch zu nähern – solange es in sachlichem Stil erfolgt und die Skepsis begründet ist.

Die meisten Menschen wissen, dass die Mächtigen dieser Welt und ganz besonders die Mächtigen in den deutschsprachigen Ländern eine kritische Einstellung gegenüber dem Holocaust nicht mögen oder mitunter handfest bestrafen. Hier beweist sich das unter der zweiten Frage Ausgeführte: Die Mächtigen unserer Zeit haben ganz offenbar ein massives politisches Interesse daran, unsere Vorstellung vom Holocaust mit aller staatlichen Gewalt aufrechtzuerhalten. Ein Grund dafür sind massive politische und finanzielle Interessen bestimmter religiöser Gruppierungen, wie sie der US-amerikanische Politologe Dr. Norman G. Finkelstein in seinem Buch Die Holocaust-Industrie eingehend dargelegt hat. Das Buch kann jedem nur dringend empfohlen werden. Angesicht der weitverbreiteten Erfindungen und Verzerrungen zum Holocaust bedauert Prof. Finkelstein darin sogar, dass es nicht mehr Holocaust-Skeptiker gebe (S. 75):

»Angesichts des Unsinns, den die Holocaust-Industrie täglich auf den Markt wirft, wundert man sich eher, warum es so wenige Skeptiker gibt.«

Auch der führende Holocaust-Wissenschaftler Prof. Raul Hilberg meinte wiederholt, dass Oberflächlichkeit und mangelnde Qualitätskontrolle die Hauptprobleme bei Forschungen zum Holocaust seien. Skeptiker werden also dringend gesucht!

Es geht aber nicht nur um die Interessen bestimmter religiöser Gruppierungen, sondern es geht auch um die von den Alliierten geschaffene Nachkriegsordnung, deren Akzeptanz vom Geschichtsbild der Sieger abhängt. In diesem Geschichtsbild ist der Holocaust ein zentraler Schwerpunkt.

Es geht dabei allerdings nicht nur um die Aufrechterhaltung der Hackordnung unter den Ländern der Welt. Wenn wir uns zum Beispiel die Kriegspropaganda ansehen, die von den USA vor und während der Kriege gegen Serbien (1999) und gegen den Irak (1991 & 2003) verbreitet wurde, und wenn wir betrachten, wie bestimmte Lobbygruppen seit 2005 für einen Krieg gegen den Iran werben, so erkennt man ein Muster: Slobodan Milosevic, 1999 Präsident des winzigen Serbiens, wie auch Saddam Hussein und danach Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad wurden alle verglichen mit… Adolf Hitler. Milosevic und Hussein wurden sogar ähnliche Völkermordverbrechen vorgeworfen – gegen die Kosovo-Albaner hier und gegen die Kurden dort. Es waren unter anderem diese Vorwürfe, die zur Rechtfertigung der Kriege dienten. Schließlich gibt es keine bessere Rechtfertigung für einen Krieg als die Verhinderung eines neuen Hitler – oder einer neuen Vernichtungsdrohung gegen das jüdische Volk, was man Ahmadinejad vorwirft.

Wir wissen heute, dass die Behauptungen über Iraks Massenvernichtungswaffen falsch waren. Aber sie erfüllten ihren Zweck, weil die Welt dermaßen konditioniert ist, dass sie auf solche Behauptungen automatisch mit einem Pawlowschen Reflex reagiert. Ein Grund dafür, dass diese Beschuldigung so gut funktioniert und dass die Welt ihr gegenüber so leichtgläubig ist, egal wie oft sie in der Vergangenheit als falsch entlarvt wurde, ist der gewaltige Buhmann namens Hitler. Wenn sein Name im „richtigen“ Zusammenhang genannt wird, scheint es keinen Halt mehr zu geben. Krieg ist die einzige Lösung, um Hitler, Slobo-Hitler, Saddam-Hitler, Mahmoud-Hitler, oder welchen Hitler auch immer zu stoppen.

Wir sind so weit, dass das Beschwören des bösen Geistes von Adolf Hitler und „seines“ Übervölkermordes – des Holocausts – die Trumpfkarte ist, um so ziemlich jeden Krieg auszulösen, den die Mächtigen führen wollen. Norman Finkelstein stimmte dem anno 2009 zu, als er im Dokumentationsfilm Defamation des Israelischen Filmemachers Yoav Shamir ausführte (beginnend bei 1 Std., 15 min., 46 Sekunden des Films):

»Die Ironie ist, dass der Nazi-Holocaust zur ideologischen Hauptwaffe zur Auslösung von Angriffskriegen geworden ist. Jedes Mal, wenn du einen Angriffskrieg auslösen willst, brauchst du nur den Nazi-Holocaust in Spiel zu bringen.«

War nicht die wichtigste Lektion der Weltkriege diejenige, dass Kriege schlimm sind? Und lautet nicht eine weitere Lektion, dass Regierungen Propagandatricks benutzen, um Völker dazu zu verleiten, Minderheiten zu diskriminieren, ethnische Säuberungen durchzuführen, Völkermorde zu begehen und in Kriege hineinzutreiben? Und dennoch waren die herrschenden Mächte nach dem Zweiten Weltkrieg sehr erfolgreich damit, ihre Völker mit Hinweis auf diesen „Krieg aller Kriege“ in einen Krieg nach dem anderen zu treiben. Pazifisten sind sprachlos angesichts der Fähigkeit dieser Kriegstreiber, die Schrecken dieses größten Krieges aller Zeiten dazu zu benutzen, zu immer neuen Kriegen aufzuhetzen.

Der Holocaust-Revisionismus wirft Sand ins Getriebe dieses „Ewigen Krieges für den Ewigen Frieden.“ Er greift den Kern des Dogmas an, das den heutigen Imperialisten nützlich ist. Der berühmte britisch-jüdische Musiker und Schriftsteller Gilad Atzmon fasste es am 13. März 2010 prägnant zusammen:

»Was verbirgt man hinter der Holocaust-Religion? Solange wir dies nicht hinterfragen, werden wir den Machenschaften der Zionisten und ihrer neokonservativen Agenten ausgeliefert sein. Wir werden fortfahren, im Namen jüdischen Leidens zu töten. Wir werden unsere Mittäterschaft an den imperialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit fortsetzen. […] Der Holocaust ist zur neuen westlichen Religion geworden. Leider ist dies die bösartigste aller bekannten Religionen. Sie gibt eine Lizenz zum Töten, zum Flachlegen, zum Atomisieren, zum Auslöschen, zum Vergewaltigen, zum Plündern und für ethnische Säuberungen. Sie hat Rache und Revanche zu westlichen Werten gemacht. […] Die Holocaust-Religion raubt der Menschheit ihre Menschlichkeit. Um des Friedens und um zukünftiger Generationen willen muss der Holocaust sofort seines außerordentlichen Status‘ beraubt werden. Er muss der gründlichen historischen Prüfung unterworfen werden. Wahrheit und die Suche nach ihr sind grundlegende menschliche Erfahrungen. Sie müssen sich durchsetzen.«

Daher ist die kritische Überprüfung dessen, was unsere Wortführer behaupten, der Schlüssel zum Frieden. Und dies ist, was Revisionismus bedeutet: Sei kritisch! Nimm nicht als wahr hin, was die militanten Mächte als Rechtfertigung für ihre Taten behaupten! Schau dir ihre Behauptungen lieber noch einmal an (lateinisch: revidere)! Betrachte ihre Beweise erneut! Revidiere gegebenenfalls deine Meinung. Diese Definition des Revisionismus ist das Gegenteil dessen, was diese Kriegstreiber uns einreden. Und sie haben ihren Grund: weil sie mit allen Mitteln verhindern wollen, dass wir einen kritischen Geist entwickeln und einsetzen.

Pfarrer Viktor R. Knirsch, Kahlenbergerdorf

Dazu sei der katholische Pfarrer Viktor R. Knirsch aus Kahlenbergerdorf (Österreich) zitiert (Abbildung rechts):

„Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln, forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen verlangen, dass an sie geglaubt werden muss, wird ein gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen Sie anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge aber schreit nach irdischem Gericht.“

 

Zurück zur Fragenliste


4. Was versteht man unter dem „Holocaust“ bzw. der „Shoah“?

Unter Holocaust (griechisch für gänzliche Verbrennung von Opfertieren) oder auch Shoa (hebräisch für Katastrophe) versteht man die zumindest fast gänzliche Vernichtung einer definierten Menschengruppe durch Gewalt, hier der Juden im Machtbereich des Dritten Reiches. Entrechtungen, Vertreibungen und Deportationen sowie Inhaftierung zur Verrichtung von Zwangsarbeit, Dinge, die es in der Menschheitsgeschichte immer gegeben hat und gibt, gehören nicht dazu, da sie nicht zwangsläufig die Vernichtung der betroffenen Gruppe zur Folge haben. In der Öffentlichkeit wird zwar oft der Eindruck erweckt, schon die Entrechtung der Juden im Dritten Reich sei Teil des Holocaust gewesen, doch wenn dem so wäre, so wären auch die Entrechtung der Schwarzen in Südafrika bis Ende des letzten Jahrhunderts, die Entrechtung der Palästinenser in Israel und in den von Israel besetzten Gebieten oder die (teilweise) Rechtlosigkeit der Indianer und Schwarzen in den USA bis Mitte des 20. Jahrhunderts bereits als Teile eines Holocaust anzusehen.

Das gängige Geschichtsbild vom Holocaust an den Juden wird durch folgende Punkte charakterisiert:

  1. Der Wille der NS-Regierung zur körperlichen Vernichtung der Juden;
  2. Ein Plan der NS-Regierung zur körperlichen Vernichtung der Juden;
  3. Eine staatliche Organisation und ein Finanzhaushalt zur Durchführung dieses Planes;
  4. Technisch hochentwickelte Massenmordwaffen bzw. Tötungsmethoden zur Erreichung dieses Zieles, wobei hier Menschentötungsgaskammern sowie Massenerschießungen hinter der russischen Front eine besondere Rolle spielen;
  5. Techniken zur Beseitigung der Leichen, d.h. Krematorien bzw. Scheiterhaufen mit ausreichender Kapazität und ausreichendem Brennstoff.

Die behaupteten Massenmorde in den schnellwirkenden Menschen-Gaskammern sowie die sich daran anschließende Einäscherung der Leichen in Krematorien, kaltblütig geplanter und durchgeführter Fließbandmassenmord also, werden als „einzigartig“ bezeichnet und heben den Holocaust von allem ab, was es bisher in der Menschheitsgeschichte gegeben hat.

Zurück zur Fragenliste


5. Was behauptet der Holocaust-Revisionismus?

Aufgrund falscher Darstellungen in der Öffentlichkeit bedarf es zunächst einer Richtigstellung dessen, was der Holocaust-Revisionismus nicht behauptet:

  • Er behauptet nicht, es habe keine Judenverfolgung gegeben;
  • Er behauptet nicht, es habe keine Judenentrechtung gegeben;
  • Er behauptet nicht, es habe keine Deportation gegeben;
  • Er behauptet nicht, es habe keine Judenghettos gegeben;
  • Er behauptet nicht, es habe keine KZ gegeben;
  • Er behauptet nicht, es habe keine Krematorien in den KZ gegeben;
  • Er behauptet nicht, es seien keine Juden aus unterschiedlichen Gründen umgekommen;
  • Er behauptet nicht, es seien auch keine anderen Minderheiten verfolgt worden, wie Zigeuner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle und politisch Andersdenkende;
  • und letztlich behauptet er nicht, die oben aufgeführten Dinge seien kein Unrecht gewesen.

All diese Unrechtstaten des NS-Regimes werden vom Holocaust-Revisionismus nicht angezweifelt. In den Augen der Revisionisten haben diese jedoch mit dem Holocaust, verstanden als geplantem, technisierten Massenmord, vor allem mit Hilfe von Gaskammern, nichts zu tun, vgl. Frage 4.

Die Holocaust-Revisionisten behaupten hingegen:

  1. Es hat keinen Befehl der NS-Regierung zur körperlichen Vernichtung der Juden gegeben (vgl. R. Widmann);
  2. Es hat keinen Plan der NS-Regierung zur körperlichen Vernichtung der Juden gegeben;
  3. Es hat keine staatliche Organisation und keinen Finanzhaushalt zur Durchführung dieses angeblichen Plans gegeben. Dazu klassisch der seinerzeit führende Holocaust-Forscher R. Hilberg:

    Raul Hilberg

    »Aber was 1941 begann, war kein im voraus geplanter, von einem Amt zentral organisierter Vernichtungsvorgang [der Juden]. Es gab keine Pläne und kein Budget für diese Vernichtungsmaßnahmen. Sie [die Maßnahmen] erfolgten Schritt für Schritt, einer nach dem anderen. Dies geschah daher nicht etwa durch die Ausführung eines Planes, sondern durch ein unglaubliches Zusammentreffen der Absichten, ein übereinstimmendes Gedankenlesen einer weit ausgreifenden [deutschen] Bürokratie.«

  4. In detaillierten Forschungsarbeiten zu den ehemaligen deutschen KZ wurde dargelegt: Es hat in den KZ keine technisch hochentwickelten Mordwaffen bzw. Tötungsmethoden gegeben, insbesondere keine Menschentötungsgaskammern. (Siehe dazu die diversen Ausgaben unserer Holocaust-Handbücher zu den einzelnen Lagern: www.HolocaustHandbuecher.com; englisch: www.HolocaustHandbooks.com; vgl. auch die Dokumentarfilme unter  CODOHs Video-Sektion). Auch die Berichte über Massenerschießungen hinter der russischen Front sind zumindest stark übertrieben und aus dem Zusammenhang gerissen worden (siehe dazu hier mehr), und die berüchtigten „Gaswagen“ die sogenannten mobilen Gaskammern, sind ein Produkt der Kriegspropaganda (siehe Alvarez).
  5. Es hat keine Techniken und nicht genügend Brennstoffe gegeben, mit denen die behaupteten gigantischen Mengen an Leichen hätten beseitigt werden können; die Kapazität der bestehenden Krematorien reichte nur aus, um die Opfer von Unterernährung, Krankheiten und Seuchen einzuäschern (vgl. dazu die Untersuchungen über die Krematorien von Auschwitz (detaillierter in Englisch hier) und die dortigen Scheiterhaufen, sowie die jeweiligen Kapitel in den Einzelstudien der Lager der Aktion Reinhardt: Belzec, Chelmno, Sobibor, Treblinka.).
  6. Es gibt auch keine Dokumente, welche die Existenz von Menschentötungsgaskammern beweisen (vgl. dazu C. Mattogno zu Auschwitz und die zuvor aufgeführten Studien für die Lager der Lager der Aktion Reinhardt), und ebensowenig materiellen Spuren der behaupteten Massenmorde (vgl. die unter 4 & 5 angegebenen Querverweise sowie Hunts Dokumentarfilm zu Treblinka und J.C. Balls Luftbildbeweise). Alle „Beweise“ beruhen allein auf Zeugenaussagen, deren Unzuverlässigkeit in Sachen Holocaust hinlänglich bekannt ist (vgl. F. Faurisson, M. Köhler, J. Graf, G. Rudolf).
  7. Trotz massiver Aktivitäten von Geheimdiensten, Widerstandsgruppen und Partisanen im deutsch besetzten Gebiet, auch und gerade in der Nähe der deutschen Lager, verhielten sich alle Kriegsgegner Deutschlands im Zweiten Weltkrieg so, als würde keine Vernichtung der Juden stattfinden. Erst nach der Niederlage Deutschlands, als die deutsche Regierung keinen Widerspruch mehr einlegen konnte, wurden Völkermordvorwürfe laut. (vgl. A. Butz)
  8. Exakte statistische Untersuchungen über die Zahl weltweit lebender Menschen jüdischen Glaubens zeigen deutlich, dass die Verluste dieser Bevölkerungsgruppe während des Zweiten Weltkrieges auch nicht annähernd sechs Millionen betrugen. Die wahre Verlustziffer liegt wahrscheinlich gut unterhalb einer Million. (vgl. dazu die Untersuchungen von W.N. Sanning und G. Rudolf)

Zurück zur Fragenliste


6. Warum sollte ich den Holocaust-Revisionismus ernster nehmen als die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe?

Es gibt kein Thema, bei dem abweichende Ansichten ernster genommen werden als zum Holocaust. Die Vereinten Nationen haben dagegen drei Resolutionen erlassen (11 Januar 200526 Januar 200727 Januar 2009), und eine wachsende Zahl von Ländern verfolgt den Holocaust-Revisionismus als ein Verbrechen, das mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft wird (siehe Frage 15. Ist der Holocaust-Revisionismus illegal?). Der Vergleich ist daher falsch. Tatsächlich wird anders herum ein Schuh daraus. Es war einst strafbar zu verkünden, die Erde sein eine Kugel und drehe sich um die Sonne. Das war ein Verbrechen, das von der katholischen Kirche mit Gefängnis und sogar dem Tode bestraft wurde, wie Giordano Bruno und Galileo Galilei am eigenen Leibe erfahren mussten. Heute werden Anhänger der These, die Erde sei eine Scheibe, höchstens ausgelacht, aber verfolgt werden sie darüber hinaus nicht. Der Holocaust-Revisionismus wird hingegen äußerts ernst genommen, denn würde er nocht unterdückt werden, so würde er sich wie ein Lauffeuer ausbreiten und die herrschenden Mächte bedrohen, so wie einst Brunos und Galileis Theorien. Ob man eine ungewöhnliche Behauptung näher betrachten sollte oder nicht, sollte davon abhängen, was auf dem Spiel steht. Dazu einige Beispiele:

  1. Was wären die politischen und sozialen Auswirkungen, falls sich herausstellt, dass die Erde eine Scheibe ist? Mir kommen keine in den Sinn. Warum sollte man sich also darum kümmern? Und wieso würde jemand behaupten, die Erde sei eine Kugel, wenn dem nicht so wäre?
  2. Man nehme dagegen die Ereignisse des 11.9.2001. Welche Auswirkungen hätte es, wenn dies kein moslemischer Terrorakt war sondern ein Anschlag der US-Regierung unter falscher Flagge? Die Auswirkungen wären gigantisch, weshalb es unsere Zeit wert ist, sich die Argumente beider Seiten anzuhören.
  3. Oder man nehme die Behauptung, kein Mensch sei je auf dem Mond gewesen. Abgesehen davon, dass dies für die damaligen US-Regierungen unter L.B. Johnson und Nixon blamabel wäre und das Selbstbewusstsein der USA ankratzen würde, ist die Frage eher akademischer Natur als anderweitig wirkungsvoll. Obschon dies eine zugegebenermaßen interessante Herausforderung ist.
  4. Zu guter Letzt haben wir die Klima-Debatte. Was wäre, wenn der Klimawandel – richtiger- oder irrtümlicherweise – als wirklich angesehen wird und wir infolgedessen drastische Gegenmaßnahmen ergreifen? Weltweite Emissionsgrenzwerte für Kohlendioxid könnten schlimmstenfalls zu einer größeren Wirtschaftskrise führen. Was wäre hingegen, falls wir den Klimawandel fälschlich für einen Betrug halten und weiterhin Kohlendioxid unbegrenzt in die Atmosphäre blasen? Dann mag uns auf der Erde ein Massenausrottungsereignis bevorstehen, welches das meiste uns bekannte Leben auslöschen wird, die Menscheit eingeschlossen. Womit das Thema Risikoabschätzung angesprochen ist. Jede Seite einer Debatte kann falsch liegen. Die Frage ist dann: welche Seite kann für sich beanspruchen, auf Nummer sicher zu gehen? Wenn die Antwort so klar ist wie bei der Klimadebatte, sollte klar sein, auf welche Seite man sich unter allen Umständen schlagen sollte.

Um zum Holocaust zurückzukehren: die Frage ist, was hier auf dem Spiel steht. Einiges davon wurde behandelt in der Antwort zu Frage 3. Warum Holocaust-Revisionismus? Dies ist nicht der Ort für eine ausführliche politische und soziologische Analyse der Rolle des Holocausts in der modernen westlichen Gesellschaft. Es genügt hier der Hinweise auf die Tatsache, dass die herrschenden Mächte mit ihrer beispiellosen und unübertroffenen Verfolgung und Unterdrückung ultimativ beweisen, dass dies das ALLERWICHTIGSTE THEMA ist, bei dem sie wild entschlossen sind, unser Bewusstsein völlig zu kontrollieren. Das ist verdächtig genug, um eine nähere Betrachtung zu verdienen.

Zusätzlich dazu hier einige Höhepunkte zur Bedeutung dieses größten aller Tabus:

  • Der Holocaust war und ist die Rechtfertigung für die Gründung Israels und die ethnische Säuberung der arabischen Palästinenser aus den Territorien unter seiner Kontrolle.
  • Der Holocaust ist mit Abstand der wichtigste Aspekt der modernen, überwiegend säkularisierten jüdischen Identität.
  • Der Holocaust wird zur Rechtfertigung aller Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen des internationalen Rechts durch Israel missbraucht.
  • Der Holocaust ist die moralische Rechtfertigung für die Sonderbeziehungen zwischen den USA und vielen anderen westlichen Nationen einerseits und Israel andererseits, was in eine fast einhellige und bedingungslose Unterstüzung jedweder Tat Israels mündet.
  • Der Holocaust wird in Erweiterung dessen benutzt, um den „Krieg gegen den Terror“ zu stützen und zu rechtfertigen, der zu einem Großteil ein Krieg des Westens gegen die arabische und moslemische Welt ist als Israels potenziell gefährlichste Gegner und Feinde.
  • Der Holocaust ist mit Abstand der wichtigste Aspekt der modernen, überwiegend säkularisierten DEUTSCHEN Identität. Er macht die deutsche Nation wehrlos gegen Forderungen, denen eine selbstbewusste Nation üblicherweise widerstehen kann. Deutschlands Holocaustkult ist ein selbstmörderischer Todeskult. Dies wurde während der Flüchtlingskrise anno 2015 kristallklar.
  • Der Holocaust wird missbraucht, um jeden Versuch der Selbstbehauptung einzelner europäischer Nationen oder Europas als Ganzes zu unterminieren, wodurch der ganze Kontinent in eine Ansammlung gescheiterter Dritte-Welt-Staaten zu zerfallen droht.

Return to Questions


7. Da etablierte Forscher den Holocaust-Revisionismus nicht ernst nehmen, warum sollte ich es?

Sie nehmen ihn ernst. Einige orthodoxe Holocaust-Forscher haben ganze Bücher dem vergeblichen Versuch gewidmet, revisionistische Argumente zu widerlegen (üblicherweise meiden sie die revisionistischen Kernargumente und konzentrieren sich auf Nebensächliches), während viele etablierte Wissenschaftler schlicht zu Tode verängstigt sind, das Thema aufzugreifen, weil sie entweder lügen müssten (durch unkritisches Wiederkäuen der orthodoxen Geschichtsversion), was viele Forscher nicht tun wollen, oder weil sonst ihre Karriere zerstört und ihr Privatleben auf den Kopf gestellt würde, was auch keine schöne Aussicht ist. So halten sie sich Ärger vom Hals, indem sie sich darauf nicht einlassen und dem Tabu durch Lippenbekenntnisse Tribut zollen.

Hier sind einige der von Revisionisten diskutierte Widerlegungsversuche orthodoxer Forscher:

Return to Questions


8. Aber was ist mit den vielen Bildern von Leichenbergen in den Konzentrationslagern?

Aufnahme von Typhustoten in einem Massengrab des KZ Bergen-Belsen, aufgenommen von britischen Truppen.

Die unten wiedergegebene Abbildung eines Massengrabes des Konzentrationslagers Bergen-Belsen ist typisches Beispiel für eine Anzahl ähnlicher Bilder. Diese Bilder werden häufig im Fernsehen gezeigt, entweder unkommentiert oder aber mit der irreführenden Behauptung, dies seien Opfer des Holocaust. Tatsächlich handelt es sich bei den überaus meisten Toten, die man bei der Befreiung der KZ bei Kriegsende fand, um Opfer von Epidemien. Dies geht schon aus dem Zustand der Leichen hervor. Wären die Opfer ermordet worden, so wären sie nicht völlig abgemagert. Wären sie verhungert, so hätten sie Hungerödeme, geschwollene Gelenke und Wasserbäuche. Der Mediziner erkennt beim Anblick dieser Bilder, dass es sich hierbei um die Opfer einer Fleckfieber-Epidemie handelt.

Derartige Bilder gibt es übrigens nur von den westlichen Lagern (z.B. Dachau, Bergen-Belsen, Buchenwald), von denen heute kein Historiker mehr ernsthaft behauptet, es habe dort eine Massenvernichtung gegeben (vgl. M. Weber).

Von den Lagern aber, von denen man heute behauptet, es habe dort eine Massenvernichtung gegeben (Auschwitz, Treblinka, Belzec, Sobibor, Chelmno, Majdanek), gibt es bezeichnenderweise keine solche Aufnahmen. All diese Lager lagen in Gebieten, die bei Kriegsende unter sowjetische Kontrolle kamen. Die Sowjets aber veröffentlichten keine Bilder von Leichenbergen oder Massengräbern und erlaubten auch keinen Journalisten, Medizinern oder anderen Experten, irgendwelche Funde zu untersuchen, was bereits Bände spricht. Etwa seit Ende der 80er Jahre untersuchen die Revisionisten die angeblichen Mordstätten nach Spuren der Tat, werden dabei aber von den Behörden mit allen Mitteln behindert.

Wahrscheinlich in Ermangelung anderer Bilder geschieht es immer wieder, dass die Hunger-, Fleckfieber- und sonstigen Opfer von Mangelversorgung und unhygienischen Zuständen in den westlichen Lagern des Dritten Reiches gegen Kriegsende als Opfer eines vorsätzlichen Massenmordes hingestellt werden. Tatsächlich machten die auf den unbefangenen westalliierten Zuschauer infernalisch wirkenden Zustände der westlichen Lager am Kriegsende den Eindruck, als wären in diesen Lagern Massentötungen mit Vorsatz vorgekommen, so dass die entsprechenden ersten alliierten Meldungen verständlich erscheinen. Diese Bedingungen wurden jedoch durch Umstände hervorgerufen, welche die Reichsregierung nicht alleine zu vertreten hatte: Himmler hatte gegen Kriegsende – sicherlich unsinnigerweise – die Evakuierung frontnaher Lager ins Landesinnere befohlen, was zur hoffnungslosen Überbelegung der verbliebenen Lager führte. Gleichzeitig brach durch den Bombenterror der Alliierten die gesamte Infrastruktur des Dritten Reiches zusammen, somit auch die sanitäre, medizinische und ernährungsmäßige Versorgung der überfüllten Lager.

Der linksgerichtete angesehene Historiker Norbert Frei hat die Tatsache, dass die Leichenberge in den befreiten KZ vor allem von den Amerikanern völlig falsch interpretiert wurden und dass die damals entstandenen Legenden auch heute noch weiterleben, wie folgt zusammengefasst (Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 35 (1987) S. 400):

»Der Schock über die Entdeckungen führte nicht selten zu faktisch falschen Schlußfolgerungen, die sich zum Teil als recht zählebig erweisen sollten.«

Selbstverständlich trägt eine Regierung, die Menschen in Lager einsperrt, unter allen Umständen die Verantwortung für diese Menschen. Unrechtmäßig eingesperrte Menschen waren daher selbst dann Opfer des Dritten Reiches, wenn sie „nur“ einer Seuche zum Opfer fielen.

Man darf hierbei freilich nicht übersehen, dass ganz Deutschland bei Kriegsende eine gigantische Ansammlung von Leichenbergen war: In Deutschlands Städten gab es 600.000 Opfer der alliierten Bombardements; überall wüteten Hunger und Epidemien, denen bis Ende 1949 Millionen zum Opfer fielen; in Ostdeutschland, in der Tschechoslowakei und in anderen Ländern wurden über zwei Millionen Deutsche Opfer des von Serben, Tschechen, Polen und Russen an Deutschen begangenen Vertreibungsvölkermords; in den Lagern der westlichen Sieger vegetierten Millionen junger deutscher Männer dahin, wovon etwa eine Million zugrunde ging; ungezählte Hunderttausende wurden von den Sowjets in die Arbeitslager des Gulag verschleppt, meist auf Nimmerwiedersehen. In den Medien werden jedoch immer nur eine Sorte von Leichen gezeigt, nämlich die in den KZ. Ein jeder frage sich selbst, warum das so ist (vgl. neben M. Weber auch J. Graf).

Darf aber die Würde und der Respekt, welche wir den Opfern von Verbrechen zollen, und die Intensität, mit der wir uns ihrer erinnern, von deren Nationalität abhängen?

Zurück zur Fragenliste


9. Was ist mit den Aussagen der Überlebenden und Geständnissen der Täter?

Fangen wir mit den Tätergeständnissen an, da sie am überzeugendsten wirken. Denn warum sollten gerade die lügen? Diese Aussagen können grob in drei Gruppen unterteilt werden:

  1. Geständnisse unter Zwang
  2. Taktische Geständnisse vor Gericht
  3. Freie Geständnisse

Zu 1: Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg unterhielten die Sowjets, Briten und Amis Folterzentren, wo sie Hunderte, wenn nicht gar Tausende deutscher Angeklagter systematisch folterten (siehe zum Beispiel Ian Cobains Cruel Britannia). Einige der „wichtigsten“ Geständnisse stammen daraus, zum Beispiel das von Rudolf Höß, dem vormaligen Kommandanten des Lagers Auschwitz.

Zu 2: Wie die Archive der Heiligen Inquisition beweisen, gestanden Zehntausende von Angeklagten freiwillig während vieler Jahrhunderte von Hexenprozessen, dass sie Hexen waren und Geschlechtsverkehr mit dem Teufel hatten. Die überwiegende Mehrheit von ihnen wurde nie unter Druck gesetzt. Was das mit dem Holocaust zu tun hat? Die Dogmen der katholischen Kirche herauszufodern war damals genauso aussichtslos wie es die Herausforderung der Holocaust-Doktrin seit Kriegsende ist. In beiden Fällen konnten Angeklagte vor Gericht nur dann milde Urteile erhoffen, wenn sie die allgemeine Geschichte bestätigten, aber ihre eigene Beteiligung und Verantwortung zu minimieren versuchten. Das ist genau die Verhaltensweise, die man bei vielen Angeklagten findet. Einige verstanden dies freilich nicht und stritten alles beharrlich ab, und das waren dann diejenigen, die häufig harsch behandelt wurden.

Zu 3: Diese ähneln den unten behandelten Aussagen von Überlebenden.

Es gibt viele Gründe, warum Aussagen von Überlebenden, Zuschauern und vermeintlichen Tätern falsch sein können. Bei Überlebenden ist ein offensichtlicher Grund, dass einige von ihnen aus Rachsucht übertreiben oder lügen könnten. Aber das kann nur einige der Aussagen erklären. Andere mögliche Gründe sind:

  • Gerüchte – besonders in Kriegszeiten und bei Unruhen ist jede Art von Gefangenenlager eine Brutstätte für die Bildung und Verbreitung von Gerüchten.
  • Missverständnisse – Genährt von Gerüchten und Ängsten werden Teilinformationen über Ereignisse oft missverstanden, um vorgefasste Meinungen zu stützen.
  • Hörensagen – Information, die nicht selbst erlebt sondern von anderen mündlich mitgeteilt wurden, haben die Tendenz, sehr schnell verzerrt zu werden (stille Post).
  • Gedächtnismanipulation – Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Menschen dazu tendieren, Information bzw. Desinformation, die sie von anderen erhielten, in ihr eigenes Gedächtnis derart zu integrieren, dass sie fälschlich meinen, die Information stamme aus eigenem Erleben. Diese Tendenz steigt mit zunehmender Aussetzung an derlei Information und zunehmenden Erwartungen Dritter, sich zu „erinnern“.
  • Krankheit – Fleckfieber und ähnliche Seuchen wüteten in vielen deutschen Lagern. Eines der Fleckfieber-Symptome ähnelt einer Hirnhautentzündung insofern, als der Patient albtraumartige Schreckensvisionen erlebt, die seine tiefsten Ängsten ausdrücken. Viele Häftlinge überlebten diese Krankheit, doch konnten sie die Erinnerungen an ihre halluzinatorischen Episoden nicht bewältigen.
  • Druck – fast jeder erwartet, dass sich Überlebende „erinnern“. Der Druck ist riesig, insbesondere für jüdische Überlebende, die als Verräter gelten, wenn sie sich nicht an das „Richtige“ erinnern.
  • Angst und Drohungen – jeder, der sich nicht „richtig“ erinnert oder bestimmte Dinge sogar bestreitet, muss negative soziale und manchmal sogar strafrechtliche Konsequenzen befürchten. Immerhin gibt es in dieser Welt nichts Abscheulicheres, als zu leugnen, dass „es“ geschah, was auch immer „es“ ist.

Ob wir die Aussage eines Zeugen für wahr halten oder nicht, sollte letztlich nicht davon abhängen, für wie sympathisch oder vertrauenswürdig wir ihn halten, sondern davon, ob seine Aussage plausibel und physisch möglich ist und ob sie durch andere nachprüfbare Beweise gestützt wird. Schließlich ist die Unzuverlässigkeit von Parteizeugen, als Personen, die an einem Verbrechen teilnahmen (Opfer und Täter) legendär. Für Details siehe Köhler und Kapitel 4 in Rudolf.

Return to Questions


10. Aber macht es denn einen Unterschied, ob die Opfer durch Seuchen oder in Gaskammern umkamen?

Vom Standpunkt des Opfers und seines persönlichen Leidens aus betrachtet ist da im Prinzip kein Unterschied. Man könnte sich sogar zu der Aussage versteigen, es sei angenehmer, schnell durch eine Überdosis Gift zu sterben, als langsam an einer Seuche zugrunde zu gehen. Aber bei den hiesigen Betrachtungen geht es nicht um die Leidensintensität der Opfer; diese stellt niemand in Frage.

Es geht hier zunächst um die historische Exaktheit des Festgestellten, und dann natürlich auch um die moralische Schuld der Täter bzw. des „Tätervolkes“ der Deutschen und der sich daraus ergebenden Folgen. Vom Standpunkt des Historikers wie auch des Täters aus betrachtet ist es freilich ein gigantischer Unterschied, ob ein Mensch Opfer einer nicht zu verhindernden Seuche wurde oder Opfer eines geplanten, industriell durchgeführten Massenmordes in eigens dafür entwickelten chemischen Massenschlachthäusern. Epidemien, Hungerkatastrophen und andere Arten des Massensterbens aufgrund von ungerechten Behandlungen und politischen und/oder militärischen Fehlplanungen bzw. Niederlagen hat es in der Menschheitsgeschichte immer wieder gegeben.

Hier geht es um die historische und vor allem moralische Einzigartigkeit des Verbrechens der industriellen Massenvernichtung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe. Für dieses einzigartige Verbrechen werden nicht nur einzelne Täter, sondern das ganze deutsche Volk verantwortlich gemacht. Daraus leiten sich heute alle Formen der negativen Sonderbehandlung der Deutschen ab (Kollektivhaftung, Erbschuld), sowie der positiven Sonderbehandlung ihrer tatsächlichen oder nur vermeintlichen Völkermordopfer (vgl. dazu Norman Finkelstein).

Zurück zur Fragenliste


11. Ist es nicht egal, wie viele Juden im Dritten Reich umkamen, da selbst 1.000 Juden schon zu viele wären?

Ohne Zweifel ist es richtig, dass schon ein Opfer eines zuviel ist (und nicht erst das tausendste!). Ja man muss sogar noch weiter gehen: Selbst die nicht zum Tode führenden Verfolgungsmaßnahmen des Dritten Reichs waren schon in jeder Hinsicht inakzeptabel. Als Argument gegen die Untersuchung der Problematik über das Ob und Wie der Judenvernichtung selber taugt der Einwand jedoch nicht, und zwar aus drei Gründen.

Erstens ist dieser Einwand schon allein deswegen nicht begründet, da gerade die Zahl der Opfer seit Jahrzehnten als sakrosankt gilt. Käme es auf die Anzahl der Opfer nicht an, so müßte sie nicht als gesellschaftliches, ja strafrechtliches Tabu geschützt werden. Offenbar steht hinter der Sechs-Millionen-Zahl eben doch mehr als nur die Tatsache, dass sie eine Fülle von Einzelschicksalen beinhaltet: Es geht um ein Symbol, von dem man nicht lassen möchte, da berechtigte Zweifel an der Zahl schnell zu unerwünschten Zweifeln an weiteren Komplexen des Holocaust führen können. Sowenig man jedem einzelnen Opfer die Tragik seines individuellen Schicksals absprechen darf, so sehr muss die Wissenschaft darauf bestehen, dass es immer möglich sein muss, über Zahlen zu diskutieren. Es ist geradezu schizophren, dass einerseits diejenigen, welche die Sechs-Millionen-Zahl anzweifeln, gesellschaftlich oder gar strafrechtlich geächtet werden, dass sich andererseits aber Justiz und Gesellschaft beim Auftauchen stichhaltiger Argumente gegen die Sechs-Millionen-Zahl plötzlich von der Millionenzahl zurückziehen, sie für unerheblich erklären und auf der Würde schon des ersten Opfers beharren. Ist die 6-Mio.-Zahl nun strafrechtliches Richtmaß oder ist sie unerheblich?

Zweitens – und das ist das Hauptargument – kann die moralisch korrekte Wertung, dass bereits ein Opfer eines zu viel sei, prinzipiell kein Einwand gegen eine wissenschaftliche Untersuchung eines geschichtlichen Vorganges sein. Dies vor allem schon deshalb nicht, weil der Wissenschaft immer erlaubt sein muss, genaue Antworten auf genaue Fragen zu suchen und zu finden. Was wäre wohl von jemandem zu halten, der von einem Physiker verlangte, er dürfe nicht herausfinden, welche genauen Zahlenwerte seine Spreng-Experimente ergeben, weil schon ein kleiner Wert entsetzlich genug sei? Ein Physiker, der sich dieser absurden Forderung unterwürfe, müsste zwangsläufig zu falschen Ergebnissen kommen und wäre daher für jede Gesellschaft gemeingefährlich.

Und so ist es auch mit der Geschichtswissenschaft: Wenn man genaue, kritische Untersuchungen verbietet, weil man sie für moralisch unerträglich hält, muss man davon ausgehen, dass die Ergebnisse einer solchen gegängelten Geschichtswissenschaft zwangsläufig unzuverlässig bzw. falsch sind. Und da Erkenntnisse unserer jüngsten Geschichte unmittelbaren Einfluss auf die Politik haben, wird somit auch die Politik unzuverlässig oder schlicht falsch beraten und beeinflusst. Es ist gerade der Kern jeder Wissenschaft, genaue Zahlen und Werte zu ermitteln und ermitteln zu müssen. Was in Ingenieurswissenschaft, Physik und Chemie gilt, kann in der Geschichtswissenschaft nicht plötzlich aus politischen Gründen außer Kraft gesetzt werden – es sei denn, man ist bereit, sich geistig tief ins dunkle Mittelalter oder gar in die graue Vorzeit zurück zu bewegen.

Drittens kann die moralisch korrekte Wertung, dass bereits ein Opfer eines zu viel sei, kein Einwand gegen eine wissenschaftliche Untersuchung dieses speziellen, einzigartigen Verbrechens sein. Ein angeblich einzigartig verwerfliches Verbrechen muss sich zumindest das gefallen lassen, was für jedes Verbrechen gilt, nämlich dass es detailliert untersucht wird, ja werden muss.

Ich gehe sogar noch weiter: Wer ein einzigartiges Verbrechen postulieren will, muss eine einzigartige Untersuchung des vorgeworfenen Verbrechens akzeptieren, bevor man die Einzigartigkeit als gegeben hin- bzw. annimmt. Versucht man dagegen, das angeblich einzigartige Verbrechen durch einen moralischen Ent-Rüstungsring vor einer Untersuchung zu schützen, so macht man sich selber eines einzigartigen Verbrechens schuldig, das darin besteht, die Belastung mit einzigartigen Schuldvorwürfen (hier gegen die Deutschen und ihre Verbündeten) jeder Kritik und jeder Gegenwehr zu entziehen. Man macht so aus den Deutschen Opfer, denen noch nicht einmal erlaubt ist, sich sachlich zu wehren. Das ist in der modernen Welt, die sonst sogar dem größten Massenmörder eine Verteidigung vor Gericht erlaubt, ein wahrlich einzigartiger Vorgang!

Zurück zur Fragenliste


12. Aber verdienen denn die jüdischen Opfer nicht in jedem Fall Respekt und Wiedergutmachung?

Jedem, dem Unrecht widerfuhr, steht Wiedergutmachung zu, und jedem Opfer eines Verbrechens gebührt der seiner Menschenwürde entsprechende Respekt. Dem Revisionismus geht es nicht darum, irgend jemandem erlittenes Unrecht abzusprechen, Respekt zu versagen oder Wiedergutmachung vorzuenthalten. Es geht beim Revisionismus allein um die Feststellung historischer Sachverhalte, und wenn sich nach Bewertung der Beweislage herausstellt, dass ein bestimmter geschichtlicher Vorgang nicht annähernd so viele Opfer gefordert hat wie bisher gedacht, so ist dies zunächst nur eine historische Feststellung, die für sich genommen keinerlei Auswirkung auf das Schicksal von Menschen hat oder gar neue Opfer fordert.

Bis Ende 2014 hat die BRD etwa 72 Milliarden Euros an Wiedergutmachungsleistung an jüdische Personen und an den jüdischen Staat gezahlt, und neue jüdische Forderungen in der Größenordnung von Milliarden wurden in den Jahren 2007 und 2009 gegen Deutschland erhoben. Aber so groß wie diese Summen auch erscheinen mögen, so ist die eigentliche Frage dennoch nicht finanzieller Natur, was mit nur einem Beispiel aufgezeigt werden kann. Laut Wikipedia gaben die Deutschen allein im Jahr 2010 kollektiv etwa 120 Milliarden Euro für ihren Urlaub aus (davon etwa 59 Mrd. Euro im Ausland).

Damit ist Deutschland der Weltführer bei Tourismusausgaben. Das heißt, dass die Deutschen jedes Jahr fast doppelt so viel im Urlaub ausgeben, wie sie seit Kriegsende an die (tatsächlichen wie vermeintlichen) Opfer der NS-Verfolgungsmaßnah­men gezahlt haben. Dies zeigt deutlich, dass die den Deutschen auferlegte finanzielle Belastung nicht allzu hoch sein kann, dass wir es also nicht primär mit einem finanziellen Problem zu tun haben.

Das eigentliche Problem ist moralischer und rechtlicher Natur. Vielleicht erinnert man sich an folgenden, im Ursprung christlichen Grundsatz, der heute in allen Rechtsstaaten gilt: Es darf keine Sippenhaftung und keine Erbschuld geben. – Er wird aber hier missachtet. Es sollte daher ein Grenze geben für Zahlungsforderungen gegen das deutsche Volk, da die Kriegsgeneration langsam ausstirbt.

Und nur nebenbei sei der Fairness halber darauf hingewiesen, dass es interessant wäre herauszufinden, wann denn die vielen Millionen Deutschen, die nach dem Krieg von Franzosen, Niederländern, Engländern, Belgiern, Jugoslawen, Polen, Dänen, Russen, Tschechen…als Sklavenarbeiter über Jahre und manchmal Jahrzehnte ausgebeutet wurden, endlich ein Recht auf Wiedergutmachung anmelden dürfen; und wann die 12 Millionen heimatvertriebenen Ostdeutschen; und wann die Hinterbliebenen der drei Millionen Opfer der Vertreibung; der 600.000 Opfer der völkerrechtswidrigen alliierten Bombenangriffe; der vier bis sechs Millionen Nachkriegstoten, hervorgerufen durch die alliierte Hungerblockade, die Industriedemontagen und durch die Zustände in Eisenhowers Hungerlagern? (Vgl. Der geplante Tod und Verschwiegene Schuld von J. Bacque.)

Verdienen nicht alle Opfer den gleichen Respekt und die gleiche Wiedergutmachung, oder sind manche Menschen doch mehr wert als andere?

Zurück zur Fragenliste


13. Wer sind die Holocaust-Revisionisten?

Die Revisionisten sind keine homogene Menschengruppe.

Es gibt unter ihnen Juden (Josef G. Burg, Roger-Guy Dommergue, David Cole, Stephen Hayward), Christen (Germar Rudolf, Michael A. Hoffman, Robert Countess), Mohammedaner (Ibrahim Alloush, Ahmed Rami, Roger Garaudy) und Atheisten (Germar Rudolf, Bradley Smith, David Cole, Robert Faurisson).

Prof. Paul Rassinier

Erdkunde- und Geschichtslehrer, saß als Résistance-Kämpfer viele Jahre in deutschen KZs. Er wandte sich gegen die Lügen seines Mithäftlings E. Kogon u.a. und wurde dadurch zum Begründer des historischen Revisionismus.

Es gibt unter ihnen Verfolgte des NS-Regimes und ehemalige Konzentrationslagerinsassen (Paul Rassinier, Josef G. Burg), ehemalige deutsche Soldaten (Werner Rademacher, Wilhelm Stäglich) und Soldaten der alliierten Streitkräfte (Douglas Collins).

Es gibt unter ihnen Professoren (Prof. Robert Faurisson, Prof. Arthur R. Butz, Prof. Christian Lindtner, Prof. Costas Zaverdinos, Prof. Thomas Dalton), Doktoren (Dr. Wilhelm Stäglich, Dr. Robert Countess, Dr. Stephen Hayward, Dr. Herbert Tiedemann), Diplom-Chemiker, Physiker und Ingenieure (Michael Gärtner, Germar Rudolf, Arnulf Neumaier, Friedrich Berg), Historiker (Mark Weber, Robert Countess, Carlo Mattogno), Lehrer (Jürgen Graf)…

Es gibt unter ihnen Kommunisten und Sozialisten (Paul Rassinier, Roger Garaudy), gemäßigte Linke (Pierre Guillaume, Serge Thion), Liberale (Andrew Allen, David Cole, Bradley Smith, Richard Widmann), Konservative (Germar Rudolf, Carlo Mattogno, Werner Rademacher), Rechte (Udo Walendy, Mark Weber) und National-Sozialisten (Ernst Zündel). (Da dem Autor dieses Schriftstückes noch nie etwas daran lag, Revisionisten politisch auszuhorchen,  wird hier keine Garantie für die Richtigkeit dieser Zuordnung gegeben.)

Es gibt unter ihnen Franzosen (Robert Faurisson, Pierre Guillaume, Roger Garaudy, Paul Rassinier, Vincent Reynouard, Jean Plantin), Amerikaner (Bradley Smith, Thomas Dalton, Mark Weber, Arthur Butz, Richard Widmann, Fred Leuchter), Deutsche (Germar Rudolf, Walter Lüftl, Michael Gärtner, Arnulf Neumaier, Wilhelm Stäglich), Schweizer (Jürgen Graf, Arthur Vogt), Italiener (Carlo Mattogno), Spanier (Enrique Aynat), Jordanier (Ibrahim Alloush), Marrokkaner (Ahmed Rami), Schweden, Dänen, Briten, Polen, Russen…, um nur einige zu nennen.

(Vgl. das VHO Autorenverzeichnis und das CODOH Autorenverzeichnis für die von diesen Autoren verfassten Bücher/Artikel)

Zurück zur Fragenliste


14. Was wollen die Holocaust-Revisionisten?

Ich möchte die Frage umdrehen: was wollen diejenigen, die ein ganz normales Anliegen, die kritische Wiederbetrachtung eines Kapitels der Geschichte, zum Tabu erklären und Zuwiderhandelnde ächten, verfolgen, ja einsperren? Das sind oft die gleichen Leute, die uns Revisionisten allerlei bösartige Motive unterstellen. Wir sind es aber nicht, die friedliche, unschuldige Menschen verfolgen und einsperren! Daher ist es weit angebrachter und wichtiger, nach den Motiven jener zu fragen, die mit ihrer weltweiten Macht die Revisionisten überall gnadenlos verfolgen. Warum? Und wenn Sie, werter Leser, nicht willens sind, der Frage nach deren Motiven nachzugehen, sich aber weiterhin über unsere wundern, dann sollten Sie vielleicht damit anfangen, Ihre eigene Parteilichkeit zu hinterfragen.

Da die Revisionisten eine außerordentlich inhomogene Gruppe sind (vgl. die vorhergehende Frage), lässt sich unmöglich sagen, was „die“ Revisionisten wollen. Jedes Klischee muss daher von vornherein falsch sein. Einig sind sich die Revisionisten im Prinzip nur in einem: Sie wollen beweisen, dass es der konventionellen Holocaust-Fassung an Beweisen mangelt, und sie wollen andere Menschen von ihren Thesen überzeugen. Über alles andere würden sich die Revisionisten heftig und wahrscheinlich endlos streiten, würden sie auch nur versuchen, einen gemeinsamen politischen Nenner zu finden. Es ist daher falsch und unredlich, „den Revisionisten“ einheitliche politische Ziele zu unterstellen. Tatsächlich sind die politische Ansichten der Revisionisten sehr vielfältig und unterschiedlich.

Das von den Behörden und Medien verbreitete Klischee dagegen besagt, alle Revisionisten seien Rechtsextremisten, die im Grunde nur das NS-Regime rehabilitieren wollten, um eine neue rechte autoritäre Staatsform zu installieren. Diese Aussage mag für rechtsextrem eingestellte Revisionisten stimmen, die aber im Kreise der Revisionisten nur eine Minderheit bilden.

Einige hervorstechende Beispiele mögen die politische Vielfalt der Revisionisten illustrieren:

Paul Rassinier: Welches politische Motiv könnte ein kommunistischer Franzose haben, der während des Zweiten Weltkrieges wegen Tätigkeit in der antideutschen Widerstandsbewegung im KZ landete?

Josef G. Burg: Welches politische Motiv könnte ein Jude haben, der während des Zweiten Weltkrieges unter der Besatzung sowohl der Deutschen als auch der Russen litt?

David Cole: Welches Motiv könnte ein junger, liberal eingestellter Amerikaner jüdischer Abstammung haben?

Fred Leuchter: Welches Motiv könnte ein völlig unpolitischer amerikanischer Experte für Hinrichtungstechnologien haben?

Pierre Guillaume, Serge Thion: Welches Motiv könnten links-anarchistisch eingestellte Franzosen haben?

Roger Garaudy: Welches Motiv könnte ein langjähriger prominenter französischer Kommunist haben?

Bradley Smith, Richard Widmann: Welche Motive könnten liberal gesonnene US-Amerikaner haben?

Jean Plantin, Germar Rudolf: Welche Motive könnten junge liberale und konservative Europäer haben, die Mitte der 60er Jahre geboren wurden?

Aber kommt es überhaupt darauf an, was ein Revisionist mit seinen Thesen erreichen will, sei es nun politisch oder anderweitig? Dazu sei Germar Rudolf zitiert:

„Jeder, dem der Verdacht kommt, die Revisionisten wollten den Nationalsozialismus weißwaschen, rechte Regierungsformen wieder hoffähig machen oder den Nationalismus zum erneuten Durchbruch verhelfen, möchte ich folgendes erwidern:

Bei der Untersuchung historischer Ereignisse muss unsere oberste Richtschnur immer sein, dass wir herauszufinden versuchen, wie es wirklich war (frei nach dem großen deutschen Historiker des 19. Jahrhunderts, Leopold Ranke). Es sollte dem Historiker beispielsweise überhaupt nicht als Leitmotiv gelten, durch seine Forschung Dschingis Khan und seine mongolischen Reiterhorden mit Verbrechen zu belasten oder sie zu entlasten. Wenn nun aber jemand forderte, die Forschung dürfe Dschingis Khan nicht politisch und moralisch entlasten, so würde dies höchstens Hohn und Spott hervorrufen sowie den Vorwurf aufkommen lassen, das derjenige, der derartige absurde Forderungen stellt, wohl selbst von politischen Motiven geleitet wird. Anders wäre jedenfalls nicht zu erklären, warum jemand die Forderung aufstellt, unser Geschichtsbild von Dschingis Khan müsse für immer jenes sein, das seine Opfer und Gegner von ihm gezeichnet haben.

Gleiches gilt auch für Hitler und das Dritte Reich. Jeder Revisionist wie jeder Anti-Revisionist mag eine politische Auffassung haben wie er will. Der Vorwurf aber, die Revisionisten täten nur, was sie tun, um den Nationalsozialismus zu entlasten, und dies sei verwerflich oder gar verbrecherisch, ist ein Bumerang: Denn der Vorwurf setzt ja voraus, dass es als unzulässig angesehen wird, den Nationalsozialismus historisch (und damit partiell immer auch moralisch) zu entlasten. Wer aber dies als unzulässig hinstellt, gesteht offen ein, dass er nicht daran interessiert ist, die Wahrheit herauszufinden, sondern den Nationalsozialismus historisch und moralisch zu belasten bzw. belastet zu sehen. Dafür aber kann man nur politische Gründe anführen. Somit hat sich derjenige, der den Revisionisten den Vorwurf der politischen Instrumentalisierung macht, selbst der politischen Instrumentalisierung des Themas überführt. Nicht die Revisionisten sind es also per se, die von politischen Motiven geleitet werden, sondern mit unumstößlicher Sicherheit all jene, die den Revisionisten vorwerfen, sie wollten eine längst vermoderte geschichtliche Gestalt, ein längst untergegangenes politisches System aus einer längst vergangenen Epoche irgendwie historisch entlasten.

Kurz: Uns hat bei unseren Forschungen nicht zu interessieren, welche Auswirkungen unsere Ergebnisse auf den moralischen ‚Wert‘ eines verblichenen Politikers und Regimes haben könnten, sondern nur die Fakten. Wer anderes meint, ist unwissenschaftlich, und niemand sollte sich anmaßen, über Dritte zu urteilen.“

 

Zurück zur Fragenliste


15. Ist der Holocaust-Revisionismus illegal?

In den USA ist der Revisionismus durch die verfassungsrechtlich gesicherte Redefreiheit geschützt. Die Dinge sehen freilich anders aus in Kanada, Australien, Israel und vielen europäischen Ländern. In Australien und in Kanada wird alles, was als anstößig für die jüdische Gemeinde angesehen wird, von einer außergerichtlichen „Menschenrechtskommission“ verfolgt. In einigen europäischen Ländern gilt der Holocaust-Revisionismus jedoch als ein ernsthaftes Vergehen, wobei die härtesten Strafen mit bis zu 10 Jahren Gefängnis in Österreich verhängt werden können (unter Umständen gar bis zu 20 Jahre). Als Folge dessen wurden Holocaust-Revisionisten seit Mitte der 1980er Jahre und ganz besonders scharf seit den 1990er Jahren in Kanada, Australien und den entsprechenden europäischen Ländern zu hohen Geld- und Haftstrafen verurteilt, und dies einzig deshalb, weil sie die offizielle Holocaust-Fassung mündlich oder in schriftlicher Form angefochten hatten. Die Gerichte und die Massenmedien machen es noch schlimmer, indem sie die nonkonformistischen Kritiker und Wissenschaftler als „Auschwitz-Lüg­ner“ oder „Holocaust-Leugner“ beleidigen.

Der Grund für diese Verfolgung ist die Behauptung, die revisionistischen Theorien würden die Juden beleidigen, was unzulässig sei, denn man dürfe die während des Zweiten Weltkrieges Verfolgten hinterher nicht auch noch beleidigen. Obwohl der Holocaust-Revisionismus an sich nichts über Juden aussagt (obschon einige revisionistische Unterstützer dies tun mögen), fühlen sich die meisten jüdischen Gemeinden dadurch heftig angegriffen, zumal der Revisionismus direkt oder indirekt zu der Schlussfolgerung gelangt, dass einige jüdische Persönlichkeiten nicht immer wahrheitsgetreu waren, wenn sie über ihre Erlebnisse während des Zweiten Weltkrieges berichteten. Es wäre freilich erstaunlich, wenn die Juden die einzige Menschen wären, die niemals lügen, verzerren, übertreiben oder sich schlicht irren, aber anscheinend meinen führende jüdische Repräsentanten – und die Behörden zahlreicher westlicher Länder stimmen dem zu –, dass es niemandem erlaubt sein sollte zu behaupten, dass bestimmte Juden unwahre Angaben zum Holocaust gemacht haben.

Wenn wir uns allerdings die rechtliche Lage näher ansehen, so müssen wir darauf bestehen, dass der Revisionismus theoretisch in all diesen Ländern legal sein sollte. Dies deshalb, weil all diese Länder die Menschenrechtsdeklaration der Vereinten Nationen unterzeichnet haben, was diese zu bindendem Recht macht. Zwar kann die Redefreiheit durch Gesetze eingeschränkt werden, wenn es um beleidigende oder zu Straftaten aufhetzende Reden geht, aber die Wissenschaftsfreiheit und die friedliche Rede kann niemals eingeschränkt werden – theoretisch. Eine im Jahr 2000 erstellte ausführliche Doktorarbeit über die „Strafbarkeit des Auschwitz-Leugnens“ kam daher auch zu dem Schluss, dass der Holocaust-Revisionismus selbst nicht strafbar sein dürfe, denn dies würde grundlegende Menschenrechte verletzten. Die Wirklichkeit ist freilich anders. Doch wie rechtfertigt man diese Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit?

Als Rechtfertigung dieser brutalen Verletzung der Bürgerrechte wird oft erklärt, dass die revisionistischen Ansichten selbst dann, wenn sie nüchtern und ohne jede hetzerischen Worte dargebracht werden, das Volk zu illegalen Handlungen gegen andere (hauptsächlich Juden) aufstacheln könnten oder das gar der „öffentliche Friede“ dadurch gefährdet werden könnte. Rein sachliche, nüchtern dargelegte Behauptungen können allerdings niemals derartige Handlungen auslösen, auch wenn sie noch so kontrovers und tabubrechend sind. Wenn die Menschen auf solche Texte überreagieren, so liegt das Problem bei den Menschen – ihrer Erziehung oder sozialen Konditionierung – oder bei der Gesellschaft selbst, die das Tabu überhaupt erst geschaffen hat. Daher ist die Behauptung, sachliche Ansichten über die Judenverfolgung könnten verhetzend sein, schlicht eine Lüge. Würde diese Methode allgemein angewendet werden, so könnte sie zum Verbot von allem und jedem missbraucht werden, wenn sich nur eine einflussreiche Gruppe findet, die sich genügend beunruhigt oder verärgert fühlt.

Tatsächlich ist das Konzept des „öffentlichen Friedens“ das perfekte obrigkeitsstaatliche Instrument, um jede kontroverse Ansicht zu unterdrücken, auch wenn sie noch so legitim ist. Die einzig unumgängliche Richtlinie zur Regulierung der freien Rede ist daher: Alles ist erlaubt, so lange man nicht zur Verletzung der Bürgerrechte Dritter aufruft, dies unterstützt, gutheißt oder rechtfertigt. Da alle Handlungen, die wirklich den öffentlichen Frieden stören, wie Forderungen nach einer gewalttätigen Revolution, nach einem Aufstand, Putsch, Aufruhr, Pogrom, oder nach einer ethnischer Säuberung usw. zugleich den Aufruf zur Verletzung der Bürgerrechte Dritter umfassen, wird das Konzept des „öffentlichen Friedens“ obsolet und kann nicht weiter von den Behörden zur Unterdrückung legitimer, friedlicher, jedoch kontroverser Ansichten missbraucht werden.

Eine andere Rechtfertigung antirevisionistischer Unterdrückungsgesetze lautet etwa wie folgt:

Weil in der Vergangenheit Minderheiten entrechtet, Dissidenten eingesperrt und Bücher verbrannt wurden, muss man alles tun, um eine Wiederholung zu verhindern – auch wenn man meint, dafür Minderheiten entrechten, Dissidenten einsperren und Bücher verbrennen zu müssen.

Diese Perversion der Logik bedarf keines weiteren Kommentars. Wir haben es daher schlicht und einfach mit „demokratisch“ eingeführten, jedoch zugleich tyrannischen Gesetzen zu tun, die es den Machthabern erlauben, eine friedliche Minderheit zu unterdrücken. Es ist daher nicht der Holocaust-Revisionis­mus, der illegal ist, sondern die Gesetze sind es, die ihn verbieten.

Der US-Amerikaner Henry D. Thoreau hat diese Lage vor 160 Jahren bündig zusammengefasst (als Gegnerschaft zu Krieg und Sklaverei; Walden and other writings, Bantam, Toronto 1981, S. 92, 94):

»Ungerechte Gesetze existieren: sollten wir uns damit zufrieden geben, ihnen zu gehorchen, oder sollen wir uns bemühen, sie zu ändern und ihnen solange gehorchen, bis uns dies gelungen ist, oder sollen wir sie sofort übertreten? Unter einer Regierung wie dieser meinen die Menschen allgemein, dass sie warten müssten, bis sie die Mehrheit überredet haben, sie zu ändern. Sie denken, dass das Gegenmittel schlimmer wäre als das Übel, sollten sie sich widersetzen. Aber es ist der Fehler der Regierung selbst, dass das Gegenmittel schlimmer ist als das Übel. Sie macht es schlimmer. Warum ist es nicht angebrachter, Reformen vorauszusehen und sie vorzusehen? Warum würdigt sie [die Regierung] nicht ihre weise Minderheit? Warum schreit sie und widersteht, bevor ihr auch nur geschadet wurde? Warum ermuntert sie ihre Bürger nicht, wachsam zu sein, um ihre Fehler aufzuzeigen, und besser zu handeln, als sie diese handeln lassen würde? Warum kreuzigt sie immer Christus, exkommuniziert Kopernikus und Luther und erklärt Washington und Franklin zu Rebellen? […]

Eine Minderheit ist machtlos wenn sie sich der Mehrheit unterordnet; sie ist dann noch nicht einmal eine Minderheit; aber sie ist unwiderstehlich, wenn sie sich mit all ihrem Gewicht querstellt. Wenn die Alternative heißt, entweder alle gerechten Menschen in Gefängnissen zu halten oder aber den Krieg und die Sklaverei aufzugeben. so wird der Staat nicht zögern, welches er wählt. […]

Unter einer Regierung, die jedweden ungerechtfertigterweise einsperrt, ist der wahre Platz für einen gerechten Menschen im Gefängnis.«

Oder um es mit Mahatma Gandhi zu sagen, der 70 Jahre später von Thoreaus Essay inspiriert wurde (Shriman Narayan (Hg.), The Selected Works of Mahatma Gandhi, Bd. 4, Navajivan Publishing House, Ahmedabad 1969, S. 174):

»Solange der Aberglaube besteht, dass der Mensch ungerechte Gesetze befolgen soll, solange wird die Sklaverei bestehen.«

Zurück zur Fragenliste


16. Wo kann ich mehr über den Holocaust-Revisionismus erfahren?

Der beste, schnellste und billigste Ort dafür ist das Internet, und hier für deutschsprachige Leser insbesondere die Webseiten www.codoh.com, www.ihr.org, www.holocausthandbooks.com sowie www.vho.org. Sollte Ihr Serviceprovider diese Seite gesperrt haben (was beweist, dass es in Deutschland Zensur gibt!), so können Sie die Seite dennoch erreichen, indem Sie die kostenlose Hilfe von Anonymisierungsdienste in Anspruch nehmen. Diese Website macht es Ihrem Serviceunternehmen unmöglich zu erkennen, welcher Inhalt zu Ihnen transportiert wird.

Auf den Webseiten www.codoh.com und www.vho.org steht ihnen nahezu das ganze revisionistische Schriftgut zur Verfügung, entweder direkt, oder doch zumindest über Links zu anderen Seiten.

Falls Sie Gedrucktes bevorzugen, so ist als einführende Schrift das 120-seitige Werk von Alexander Calder, Der Holocaust: Die Argumente besonders zu empfehlen. Für den etwas Fortgeschrittenen oder Wissensdurstigeren empfehlen sich Germar Rudolfs 600-seitige Vorlesungen über den Holocaust.

Wer Englisch beherrscht, findet freilich die reichsten Schätze, besonders in Form des revisionistischen Flaggschiffs, der wissenschaftlichen Schriftenreihe Holocaust Handbooks (Ende 2015 mit 32 Bänden; viele davon auch auf Deutsch in der Reihe Holocaust Handbücher), sowie in Form des Online-Journals Inconvenient History mit aktuellen Forschungsbeiträgen.

Viele der hier erwähnten Bücher gibt es hier zu kaufen:

Zurück zur Fragenliste