103: Der erste Holocaust

Ich traf Don Heddesheimer während einer der von David Irvings organisierten „Real History“ Konferenzen in Cincinnati, Ohio. Ich war dort anwesend, um selber einen Vortrag zu halten, aber Dons Vortrag hat mich wirklich fasziniert. Er präsentierte damals seine vorläufigen Forschungsergebnisse zu einer Serie von Zeitungsartikeln und Anzeigen, die in der News York Times zwischen der Mitte des Ersten Weltkriegs und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erschienen waren. Darin war die Rede von 6 Millionen leidenden und sterbenden Juden. An jenem Tag traf ich mit Don eine Übereinkunft, dass er seine Forschungen ausweiten und in einem Buch zusammenfassen sollte.

Dieses Buch, Der Erste Holocaust: Jüdische Spendenkampagnen mit Holocaust-Behauptungen im Ersten Weltkrieg und danach, erschien in Englisch erstmals anno 2003 (gegenwärtig in erweiterter Neuauflage erhältlich). Es war wahrlich beeindruckend und führte dazu, dass andere sich ebenfalls mit dem Thema befassten. So gelang es beispielsweise Thomas Dalton, die 6-Millionen-Zahl leidender Juden bis in die 1860er Jahre zurück zu verfolgen! (Siehe Abschnitt 1.6. „Fehlen sechs Millionen?“ in der 2015er-Ausgabe meiner Vorlesungen für Details.)

Glauben Sie also noch an die 6 Millionen? Das sollten Sie womöglich, denn ansonsten bekommen sie recht rasch jede Menge Ärger!

Jedenfalls war ich erfreut darüber, dass Don sich einverstanden erklärte, seinem Buch mein Vorwort voran zu stellen. Und hier ist es:

Vorwort

Von Germar Rudolf

Bekanntlich wurden im Zweiten Weltkrieg etwa sechs Millionen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland getötet – so sagt man uns jedenfalls. Dieser Völkermord wird heute allgemein als der Holocaust oder die Shoah bezeichnet. Aber woher können wir wissen, daß sechs Millionen Juden ihr Leben verloren? Und seit wann wissen wir das?

Während die erste Frage wohl durch demographische Forschungen über jüdische Verluste während des Zweiten Weltkrieges beantwortet werden kann, muß die zweite Frage an die Historiker gerichtet werden.

In bezug auf die erste Frage versuchten verschiedene Forscher, demographische Untersuchungen über die jüdischen Bevölkerungsverluste während des Zweiten Weltkrieges durchzuführen – mit manchmal sich widersprechenden Ergebnissen –, aber erst 1991 erschien in Deutschland eine größere Monographie, die sich dieser wichtigen Frage zuwandte. Sie wurde von anerkannten Fachleuten verfaßt und erschien in einem ebenso angesehenen Verlag.

Es überrascht niemanden, daß das Ergebnis dieser umfassenden demographischen Studie bestätigte, was jedermann ohnehin schon wußte:[1]

»In der Gesamtbilanz ergibt das ein Minimum von 5,29 und ein Maximum von knapp über sechs Millionen [jüdischen Opfern des Holocaust]«

Und obwohl die 6-Millionen-Zahl als eine höchst »symbolische Zahl«[2] bezeichnet wurde, hat sie inzwischen einen beinahe sakrosankten Status erreicht. Es ist klar, daß die massive soziale Ächtung und die Strafverfolgung, die jeder in Deutschland erlebt, der die 6-Millionen-Zahl anzweifelt, leugnet oder zu widerlegen trachtet,[3] eine unsichtbare Richtschnur für diese Studie bildete, obwohl sich der Herausgeber des besagten Bandes, Prof. Dr. Wolfgang Benz, beeilte hervorzuheben:[4]

»Selbstverständlich hatte das Projekt auch nicht den Zweck, irgendwelche vorgegebenen Zahlen (“Sechs Millionen”) zu beweisen.«

Aber ist das wirklich selbstverständlich, wenn man bedenkt, daß der Heilige Holocaust ohne jeden Zweifel das größte Tabu unserer Zeit darstellt?

Ich habe die Benzsche Studie mit einer größeren revisionistischen Analyse der jüdischen Bevölkerungsverluste während des Zweiten Weltkrieges verglichen[5] und darauf hingewiesen, daß die Arbeit von Benz so viele logische, methodische und systematische Mängel aufweist, daß ihre Ergebnisse abzulehnen sind.[6]

Aber wenn es wahr ist, daß wir über keine verläßliche demographische Studie verfügen, die zweifelsfrei zeigt, daß sechs Millionen Juden während des Zweiten Weltkrieges das Leben verloren, warum werden wir dann mit dieser 6-Millionen-Zahl konfrontiert? Wo kommt diese Zahl her? Wann wurde diese Zahl zum ersten Mal vorgelegt?

Der kürzlich verstorbene Dr. Joachim Hoffmann war der erste etablierte Historiker, der sich mit dieser Frage befaßte. In seiner Studie aus dem Jahr 1995, Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, wies er darauf hin, daß der sowjetische Haupt-Greuelpropagandist Ilja Ehrenburg die 6-Millionen-Zahl in der sowjetischen Auslandspresse bereits am 4. Januar 1945 veröffentlicht hatte, d.h. ganze vier Monate vor Kriegsende.[7] Zu jener Zeit konnten Ehrenburg keine demographischen Statistiken vorliegen. 1996 betonte der britische Historiker David Irving, daß einige Zionistenführer schon im Juni 1945, also unmittelbar nach Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa, behaupteten, in der Lage zu sein, die genaue Zahl der jüdischen Opfer angeben zu können – natürlich 6 Millionen –, obwohl das zu jener Zeit in Europa herrschende Chaos jegliche demographische Studien unmöglich machte.[8]

Andererseits haben sich revisionistische Forscher lange Zeit über die Herkunft der 6-Millionen-Zahl Gedanken gemacht, wobei die bekannteste und gründlichste Untersuchung von Prof. Dr. Arthur Butz stammt: sein epochales Werk Der Jahrhundert-Betrug.[9] Butz fand bei der Analyse einer großen Anzahl von Artikeln aus der New York Times hinsichtlich der Verfolgung der Juden in den von Deutschland während des Zweiten Weltkrieges kontrollierten Teilen Europas mehrere Artikel, die eindeutig zeigen, daß bereits Ende 1942/Anfang 1943 jüdische Lobby-Gruppen in den Vereinigten Staaten einen Verlust von fünf bis sechs Millionen Juden bei Kriegsende voraussagten. Ich möchte hier einige dieser Artikel aus dem Buch von Butz zitieren:

NYT, 30. Juni 1942, S. 7:

»Laut Bericht 1.000.000 Juden durch Nazis abgeschlachtet«[10]

NYT, 3. September 1942, S. 5:

»Ein europäischer Beobachter sagte, die Deutschen planten nicht nur die Vernichtung aller Juden in Europa, sondern in der ganzen Welt. Er sagte, die Nazis hätten in den vergangenen drei Jahren 2.000.000 Juden hingerichtet.«[11]

NYT, 13. Dezember 1942, S. 21:

»[…] Bestätigte Berichte weisen auf 2.000.000 Juden hin, die bereits auf alle Art satanischer Barbarei abgeschlachtet wurden, und auf Pläne für die vollständige Vernichtung aller Juden, derer die Nazis habhaft werden können. Das Abschlachten eines Drittels der jüdischen Bevölkerung in Hitlers Herrschaftsbereich [3 × 2.000.000 = 6.000.000] und das angedrohte Abschlachten aller ist ein Holocaust ohne Parallele.«[12]

NYT, 20. Dezember 1942, S. 23:

»Was geschieht mit den 5.000.000 Juden im von Deutschland besetzten Europa, denen allen die Vernichtung droht […].

Im Dezember 1942 gab das Außenministerium in Washington einige Zahlen bekannt, die zeigen, daß die Zahl der jüdischen Opfer, die seit 1939 im von der Achse kontrollierten Europa deportiert wurden und verstarben, nun die erschreckende Zahl von 2.000.000 erreicht hat und daß 5.000.000 die Gefahr der Vernichtung droht.«[13]

NYT, 2. März 1943, S. 1, 4:

»Sofortiges Handeln durch die Vereinten Nationen, um so viele der 5 Millionen Juden wie möglich zu retten, die von der Vernichtung bedroht sind, […] wurde bei einer Massendemonstration […] in Madison Square Garden letzte Nacht gefordert.

[…Rabbi Hertz sagte] “erschreckend ist die Tatsache, daß diejenigen, die die Vier Freiheiten verkünden, bisher sehr wenig getan haben, um auch nur das Lebensrecht ihrer 6 Millionen jüdischen Volksgenossen zu sichern, durch die Bereitschaft, diejenigen zu retten, die noch der Tortur und dem Abschlachten durch die Nazis entkommen könnten […]”«[14]

NYT, 10. März 1943, S. 12:

»40.000 Menschen hörten und sahen […] letzte Nacht zwei Aufführungen von “We Will Never Die”, einem dramatischen Massengedenken an die 2.000.000 Juden, die in Europa getötet wurden. […] Der Sprecher sagte “Wenn der Frieden kommt, wird es in Europa keine Juden mehr geben, die repräsentiert werden können. Die 4 Millionen, die noch nicht getötet sind, werden jetzt planmäßig umgebracht.”«[15]

NYT, 20. April 1943, S. 11:

»London, 19. April (Reuter) – Zwei Millionen Juden sind ausgelöscht worden, seit die Nazis ihren Marsch durch Europa 1939 begannen, und weiteren fünf Millionen droht unmittelbar die Gefahr der Vernichtung. Diese Zahlen wurden im sechsten Bericht über die Verhältnisse in besetzten Gebieten offenbart, der durch das Interalliierte Informationskomitee herausgebracht wurde.«

Folglich kommt Butz in seinem Buch zur Schlußfolgerung:[16]

»Ein weiterer Punkt, der hier hervorgehoben werden sollte […], ist, daß die Zahl 6 Millionen offenbar ihren Ursprung in der Propaganda der Jahre 1942 und 1943 hatte.«

Butz zeigt auch, daß die Urheber dieser Artikel jüdische zionistische Lobbygruppen waren, wie etwa der World Jewish Congress und der American Jewish Congress. Zunächst wurden ihre Behauptungen in Washington nicht ernst genommen, bis es Henry Morgenthau vom US-Finanzministerium schaffte, den Einfluß des US-Außenministe­riums auf die offizielle US-Politik zurückzudrängen.[17]

Aber auch der umfassende Ansatz von Butz ging noch immer nicht weit genug. Lassen Sie mich zunächst noch sechs Jahre weiter zurückgehen. Am 25. November 1936 sagte Chaim Weizmann, damals Präsident der World Zionist Organization, vor der Peel Commission aus, die als Reaktion auf gewalttätige Zusammenstöße zwischen Juden und Arabern in Palästina gebildet worden war und die schließlich entschied, Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat zu teilen. Weizmann sagte in seiner Rede:[18]

»Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß in diesem Teil der Welt sechs Millionen verurteilt sind, eingesperrt zu sein, wo man sie nicht wünscht, und für welche die Welt eingeteilt ist in Länder, wo sie nicht leben können, und Länder, in die sie nicht zugelassen werden.«

Daß Weizmanns Bezugnahme auf sechs Millionen bedrohte und/oder leidende Juden weder eine Ausnahme noch in irgendeiner Weise die früheste Bezugnahme auf diese Zahl darstellt, wird nun durch Don Heddesheimer gezeigt. Er hat umfangreiches Material gesammelt, das zeigt, daß die im Zweiten Weltkrieg von zionistischen Organisationen in Gang gesetzte Propaganda nicht zum ersten Mal auftauchte. Tatsächlich handelt es sich lediglich um eine Wiederholung – oder gar Fortsetzung? – von Propaganda, die im Ersten (!) Weltkrieg zunehmend verbreitet wurde und ihren ersten Höhepunkt nach 1920 erreichte. Schon damals wurde die Zahl von fünf bis sechs Millionen Juden, die durch den Tod bedroht seien, weitläufig veröffentlicht und als Mittel zum Zweck eingesetzt: nämlich für die unkritische Unterstützung jüdischer und zionistischer politischer Ziele.[19] Doch damit nicht genug: Heddesheimer fand sogar eine Quelle aus dem Jahr 1900, die behauptete, sechs Millionen leidende Juden seien ein gutes Argument für den Zionismus (vgl. S. 51).

In dieser Einleitung habe ich mehrere Artikel aus der New York Times aus den Jahren 1942 und 1943 zitiert, denn ich möchte gerne, daß der Leser nach der Lektüre des Buches zu diesen Seiten zurückkehrt und diese Artikel noch einmal liest. Er wird dann die Ähnlichkeit der Thematik bemerken. Aber er wird auch einen Unterschied bemerken:

Das nationalsozialistische Deutschland, dessen antijüdische Politik alle möglichen Anschuldigungen glaubhaft klingen ließ, gab für die zionistischen Lobbygruppen im Zweiten Weltkrieg ein sehr bequemes Ziel ab.

Vor, in und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg war die Situation jedoch komplexer. Wie Heddesheimer zeigt, war in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg das zaristische Rußland wegen seiner Judenpolitik, die von den meisten Zionisten als antijüdisch eingestuft wurde, das Hauptziel polemischer Angriffe. Als die Niederlage des zaristischen Rußland nach 1916/1917 offenbar wurde, wechselte die zionistische Propaganda ihr Angriffsziel auf Deutschland (vgl. S. 48f.), dessen Alliierter, das Osmanische Reich (die Türkei), geschlagen werden mußte, um Palästina für zionistische Pläne zu “befreien” (und natürlich, um Milliarden von Dollar zu sichern, die man den Engländern und den Franzosen geliehen hatte). Solche propagandistischen Anklagen gegen Deutschland hörten jedoch bei Kriegsende auf, weil Deutschland in jenen Jahren willens und in der Lage war, sich gegen solche Lügen-Propaganda zu wehren.

Nach dem Ersten Weltkrieg, als die zionistischen Palästina-Träume zunächst enttäuscht wurden aber durch das sowjetische Experiment in Rußland neue Hoffnung aufgekommen waren, wurde zunächst kein bestimmtes Land ins Visier genommen, obwohl es ein perfektes Ziel gab: Polen.

Zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg war Polen eine Militärdiktatur, deren Politik es war, Druck auf alle nicht-polnischen Minderheiten auszuüben, die verschiedenen Arten von Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt wurden, um sie davon zu “überzeugen”, daß sie auswandern sollten (etwa wie es Israel heutzutage in Palästina gegenüber Nichtjuden macht). Die Juden in Polen waren von dieser Behandlung nicht ausgenommen. Tatsächlich war der offizielle und inoffizielle polnische Antijudaismus so massiv, daß viele polnische Juden es bis Ende 1938 vorzogen, in Deutschland, also im Dritten Reich zu leben, statt in ihrem Heimatland zu bleiben.

Es gab folglich genug Anlaß, Polen wegen seiner wilden antijüdischen Haltung massiv anzugreifen, so wie es Gründe gab, Deutschland anzugreifen, nachdem Adolf Hitler dort an die Macht gekommen war und Schritt für Schritt eine Politik durchsetzte, die zunehmend mit der in Polen vergleichbar war.

Obwohl gezeigt werden kann, daß die New York Times in vielen Artikeln Polen eine antijüdische Verfolgung vorwarf – während diese Zeitung im Wesentlichen zu den vergleichbaren Verfolgungen schwieg, unter denen die in Polen lebenden Deutschen, Litauer, Ruthenen, Ukrainer und Slowaken litten – konzentriert sich Heddesheimer nicht auf diesen Aspekt, weil sein Buch nicht das Leiden und die Verfolgung der Juden in Osteuropa zum Thema hat, sondern die Propaganda und das Geldsammeln in New York. Ich möchte daher die Aufmerksamkeit des Lesers auf einige Beispiele aus Artikeln in der New York Times lenken, in denen die antijüdische Verfolgung in Polen angesprochen wird.

Schon 1919 erschien ein Bericht über angebliche antijüdische Pogrome in Polen in der New York Times, aber mit einem sehr ironischen Unterton, weil man in den Redaktionsstuben offenbar die Wahrheit dieser Berichte anzweifelte:[20]

»Es ist darauf hingewiesen worden, daß einige dieser Berichte von deutschen Propagandisten stammen oder von ihnen übertrieben sein könnten mit dem offensichtlichen Ziel, Polen bei den Alliierten zu diskreditieren, in der Hoffnung, daß Deutschland hieraus Gewinn ziehe. Deutschland könnte an der Verbreitung dieser Berichte mitgewirkt haben, es könnte sie erfunden haben, obwohl es ein grausamer Betrug wäre, so großen Menschenmengen um eines solchen Zieles willen ins Herz zu schneiden […]«

Falsche Behauptungen über jüdisches Leiden wären in der Tat grausam, und es ist sicherlich nett, dies von der ursprünglichen Quelle zu hören. Es ist jedoch beunruhigend, wenn solche Anschuldigungen gegen die Falschen gerichtet werden, so wie in diesem Fall, wo die New York Times offenbar ihre Voreingenommenheit nicht unterdrücken konnte, potentiell den “bösen Deutschen” hinter allem zu sehen.

In manchen Artikeln, die während der 20er Jahre die Leiden des polnischen Judentums behandelten, wurden diese Härten interessanterweise als Folgen der allgemeinen Wirtschaftsprobleme in Polen nach dem Ersten Weltkrieg eingestuft, statt als Folge irgendeiner spezifisch anti-jüdischen Politik.[21] Andere Beiträge berichteten, insbesondere während der 30er Jahre, als die polnische Politik repressiver wurde, über antijüdische Verfolgungen, die einen öffentlichen Protest von Dr. Joseph Tenenbaum auslösten, dem Vorsitzenden des American Jewish Congress.[22] Darin machte er aber auch einige dramatisch übertriebene Behauptungen über das Leiden der Juden.[23]

»Das jüdische Volk in der ganzen Welt geht einem Vernichtungskrieg entgegen, erklärte Dr. Tenenbaum in einer Ansprache […]«

Dies geschah etwa ein Jahr, bevor Adolf Hitler zum Kanzler von Deutschland gewählt wurde!

Obwohl Polen durch seine gegen Minderheiten gerichtete Politik im allgemeinen und seine anti-jüdische Politik im besonderen, die gleich nach der Staatsgründung 1918/1919 begann, zu einem perfekten Ziel für Kritik wurde, ist dieser Aspekt der polnischen Geschichte heute fast vergessen.

Wie wir heute wissen, erfolgte das größte Leiden der Menschheit zwischen den beiden Weltkriegen in der Sowjetunion, so daß man erwarten würde, daß die zionistischen Organisationen den Roten Terror als einen Hauptgrund für die behaupteten Leiden der Juden Osteuropas anführen würden. Aber dies geschah erst später. Der Grund hierfür kann aus einem Beispiel abgeleitet werden, das ein bezeichnendes Licht darauf wirft, wie die New York Times die Situation der Juden in der Sowjetunion einstufte. Ende 1922 berichtete diese Zeitung, es gäbe einige Feindseligkeiten gegen Juden in der Ukraine. Diese seien allerdings gewaltsam mit Hilfe einer jüdischen Armee von angeblich 500.000 Soldaten beendet worden, also einer Armee, wie sie nur mit der Zustimmung der neuen sowjetischen Behörden gebildet und unterhalten werden konnte.[24] Mit anderen Worten: Angesichts des Schreckens, den bewaffnete wie unbewaffnete Einheiten der sowjetischen Machthaber unter der Zivilbevölkerung der frühen Sowjetunion im allgemeinen und in der Ukraine im besonderen verbreiteten, muß angenommen werden, daß diese jüdische Armee ein wichtiger Faktor war, der diesen Terror verursachte, anstatt die Bevölkerung dagegen zu verteidigen. Und die New York Times stellte diesen wichtigen Teil des Roten Terrors als heroische, gerechtfertigte jüdische Selbstverteidigung dar. Man kann diese Haltung verstehen, wenn man sich vor Augen führt, daß viele zionistischen Juden die neue Sowjetunion als ein jüdisch dominiertes und kontrolliertes Experiment eines jüdisch geführten Landes einstuften, das frei von Antijudaismus war.[25]

Ein weiterer Punkt der Geschichte geht dem Geld nach, das bei diesen Spendenkampagnen eingesammelt wurde. Im fünften Kapitel spricht Heddesheimer diese Frage an. Die Literatur, die er zitiert, zeigt, daß jüdische Organisationen in der Tat etwas von diesem Geld dazu verwendeten, um der jüdischen Bevölkerung in Polen zu helfen. Aber sehr unschön ist, daß es auch dazu diente, Mittel zu beschaffen, um verschiedene Aktivitäten der jüdisch dominierten kommunistischen Revolution in Rußland zu fördern oder, mit anderen Worten, um bewußt oder unbewußt den jüdisch-sowjetischen Holocaust gegen Christen in Rußland, in der Ukraine und all den anderen Ländern der Sowjetunion zu bezahlen.

Im Gegensatz dazu zielte die zweite großangelegte zionistische Spenden- und Unterstützungskampagne während des Zweiten Weltkrieges auf die Schaffung des Staates Israels ab. Diese Propaganda hat bis heute nicht aufgehört, und zwar erstens, weil Israel ständig Bedarf für massive Unterstützung hat, wohingegen die Sowjetunion keine solche Unterstützung erhielt, nachdem sie unter Stalin weitgehend entjudaisiert worden war. Und zweitens, weil Deutschland nach dem Krieg völlig zusammenbrach und ihm niemals gestattet wurde, sich gegen diese zionistischen Propagandabehauptungen zu wehren. Ganz im Gegenteil: Es ist in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern per Gesetz strafbar, diese Behauptungen in Zweifel zu ziehen.

In seinem letzten Kapitel untersucht Heddesheimer kurz, ob die Behauptungen über außerordentliche jüdische Leiden, die von zionistischen Lobbygruppen nach dem Ersten Weltkrieg aufgestellt wurden, auf Fakten beruhen. Litten Juden in Mittel- und Osteuropa mehr als die Durchschnittsbevölkerung in diesen Ländern, die nach dem Ersten Weltkrieg zusammengebrochen waren? Drohte oder erfolgte tatsächlich ein Holocaust in den Jahren zwischen 1915 und 1927? Unter Heranziehung zeitgenössischer jüdischer Bevölkerungsstatistiken führt Heddesheimer kurz aus, daß die jüdische Bevölkerung während des Ersten Weltkrieges und kurz danach weltweit viel schneller wuchs als andere religiöse und/oder ethnische Gruppen, die in den gleichen Ländern lebten. Dies sollte ausreichen, um die oben gestellten Fragen zu beantworten.

Man kann zudem wohl davon ausgehen, daß diese ersten Holocaust-Behauptungen, falls sie denn wahr gewesen wären, unsere Geschichtsbücher als “der erste Holocaust” beherrschen würden. Aber da dort nichts darüber zu finden ist, dürfen wir zu Recht annehmen, daß diese Propaganda unwahr ist.

Zum Abschluß meines Vorworts möchte ich noch kurz auf die Gründe des angeblichen jüdischen Leidens gemäß den beiden Holocaust-Propagandabehauptun­gen eingehen. Während als Hauptgrund für den (erfundenen) ersten Holocaust im wesentlichen einfach Armut angegeben wird, waren angeblich Massenmord durch Gaskammern und Hinrichtungen die Mittel während des zweiten, des wirklichen Holocaust.

Obwohl Behauptungen über Gaskammern nicht Teil des Propagandaklischees nach dem Ersten Weltkrieg waren, ist hiervon eine Ausnahme bekannt, die durch den Londoner Daily Telegraph am 22. März 1916 auf S. 7 veröffentlicht wurde:

Daily Telegraph, March 22, 1916“Verläßlichen Informationen zufolge wurden mehr als 700.000 Menschen Opfer der Österreicher und Bulgaren. […]  Frauen, Kinder und alte Männer wurden von den Österreichern in den Kirchen eingesperrt und entweder mit dem Bajonett erstochen oder durch Atemgiftgase erstickt.

The Daily Telegraph,“ 22. März 1916, S. 7.

»GEWALTTATEN IN SERBIEN

700.000 Opfer

VON UNSEREM EIGENEN KORRESPONDENTEN

ROM, Montag, (18.45 Uhr)

Die Regierungen der Alliierten haben Beweise und Dokumente gesichert, die in Kürze veröffentlicht werden und beweisen, daß Österreich und Bulgarien schrecklicher Verbrechen in Serbien schuldig sind, wo die begangenen Massaker schlimmer waren als diejenigen, die die Türkei in Armenien begangen hatte.

[…] Frauen, Kinder und alte Männer wurden durch die Österreicher in Kirchen eingeschlossen und entweder mit dem Bajonett erstochen oder durch erstickendes Gas erstickt. In einer Kirche in Belgrad wurden auf diese Weise 3.000 Frauen, Kinder und alte Männer erstickt. […]«

Natürlich behauptet heute kein Historiker, daß die Österreicher oder irgendeiner ihrer Verbündeten jemals im Ersten Weltkrieg durch Giftgas Massenmorde in Serbien verübt haben. Dies war nichts anderes als Greuelpropaganda, die von der britische Regierung fabriziert und durch die Massenmedien eifrig weiterverbreitet wurde.

Aber vergleichen Sie dies mit einem Artikel, der im gleichen Londoner Daily Telegraph am 25. Juni 1942 auf S. 5 erschien, d.h. fünf Tage bevor die in jüdischem Besitz befindliche und jüdisch beherrschte New York Times zum ersten Mal über die angeblichen Massenmorde an Juden im deutsch beherrschten Europa berichtete:

Daily Telegraph, June 25, 1943The Daily Telegraph, 25. Juni 1943, S. 5

»DEUTSCHE ERMORDEN 700.000
JUDEN IN POLEN

REISENDE GASKAMMERN

DAILY TELEGRAPH REPORTER

»Mehr als 700.000 polnische Juden wurden von den Deutschen im größten Massaker der Weltgeschichte abgeschlachtet. […]«

Wir wissen freilich alle, daß diese Behauptungen diesmal stimmten, nicht wahr? Und es ist genauso wahr, daß heutzutage keiner irgendein Land der Welt ernsthaft beschuldigen würde, am Ende des 20. Jahrhunderts Gaskammern gebaut und Zyklon B gelagert zu haben, um damit alle Juden umzubringen, daß die Juden also ein weiteres Mal durch einen Holocaust, eine Ausrottung von Millionen bedroht seien. Das war doch etwas einzigartig Deutsches und “Nazi”-haftes, das nicht wieder vorkommt, nicht wahr?

Wenn Sie glauben, es sei ganz offensichtlich, daß niemand mehr solche ungeheuerlichen Behauptungen aufstellt, so muß ich Ihnen eine weitere erstaunliche Lektion erteilen: Lassen Sie mich nur zwei Beispiele anführen aus einem Krieg, der fast 50 Jahre nach dem Beginn der zweiten Holocaust-Propaganda stattfand, im Jahre 1991. Es handelt sich dabei um Amerikas ersten Krieg gegen den Irak, um die irakischen Truppen aus dem Kuwait zu vertreiben. Die in New York erscheinende Jewish Press, die sich damals selbst als »die größte unabhängige anglo-jüdische Wochenzeitung« bezeichnete, schrieb auf ihrer Titelseite am 21. Februar 1991:

Jewish Press, February 21, 1991„The Jewish Press,“ 21. Februar 1991

»IRAKIS HABEN GASKAMMERN FÜR ALLE JUDEN«

Oder man nehme die Überschriften auf der Titelseite der ersten Ausgabe des Jahres 1991 (12. Jahrgang) der Zeitschrift Response, einem vom jüdischen Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles verlegten Periodikum mit einer verteilten Auflage von 381.065 Exemplaren:

»DEUTSCHE PRODUZIEREN ZYKLON B IM IRAK

(Iraks von Deutschen gebaute Gaskammer)«

Wenn Sie es nicht glauben wollen, so schlagen Sie den Anhang auf, S. 166f., wo wir die besagten Dokumente wiedergegeben haben.

Response, Vol. 12, No. 1, Spring 1991“Deutsche stellen Zyklon B im Irak her […] (Iraks von Deutschen gebaute Gaskammer)”

Response, 12. Jg., Nr. 1, Frühling 1991

Ich hoffe, daß Sie ein Gefühl dafür bekommen, was sich hier abspielt: 1900, 1916, 1926, 1936, 1942, 1991…

1991 war freilich wiederum alles erfunden, wie auch die späteren Behauptungen vor Amerikas zweitem Krieg gegen den Irak im Jahr 2003, daß der Irak Massenvernichtungswaffen besitze oder bald besitzen würde – wobei diesmal allerdings die “Massenvernichtungswaffe” Gaskammer bzw. Zyklon B nicht erwähnt wurde. Aber wie Israels bekannte Tageszeitung Ha’aretz stolz verkündete:

»Der Krieg im Irak wurde von 25 neokonservativen Intellektuellen ausgeheckt, die meisten davon Juden, die Präsident Bush drängen, den Gang der Geschichte zu ändern.«

Weil ja, wie wir alle wissen, die Juden in Israel einen präventiven Schutz vor einer Ausrottung mit Massenvernichtungswaffen verdienen – mit oder ohne Gaskammern und Zyklon B, ob diese Bedrohungen nun erfunden sind oder nicht…

Vielleicht sind also doch nicht alle Behauptungen bezüglich der Ereignisse zwischen 1941 und 1945 vollständig wahr? Vielleicht ist es doch möglich, daß gewissen Dinge verdreht, verzerrt, übertrieben, erfunden wurden? Vielleicht…

Wenn der geneigte Leser inzwischen die Möglichkeit eines Zweifels sieht, so kann ich ihn nur dazu einladen, die Argumente derer nachzulesen, die tatsächlich meinen, daß viele Dinge in Sachen “Holocaust” verdreht, verzerrt, übertrieben, erfunden wurden. Wenn Ihnen Heddesheimers Buch die Augen öffnet, wovon ich überzeugt bin, dann darf ich Sie herzlich dazu einladen, noch weitaus faszinierendere Enthüllungen zu entdecken, indem Sie sich am Ende dieses Buches über weitere Bücher hierzu zu informieren.

Ich glaube, daß Don Heddesheimers Buch einen sehr wichtigen Beitrag zu unserem Verständnis der Ursprünge der heutigen jüdischen Holocaust-Behauptungen darstellt. Diese Behauptungen sind weder primär angelsächsisch noch sowjet-kommunistisch. Die siegreichen Nationen des Zweiten Weltkrieges ergriffen sicher die Gelegenheit, derartige Propaganda auszunutzen und deren Ausmaß und Auswirkungen zu vergrößern. Aber die ursprünglichen Propagandabehauptungen sind jüdisch-zionistischer Natur und Teil eines Propagandamusters, das bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Und sie haben seit damals aufgrund ihres politischen Erfolges und dem Fehlen jedes Widerstandes ständig zugenommen.

Dieses Buch sollte uns auch an die alte Weisheit erinnern: die Wahrheit ist immer das erste Opfer eines jeden Krieges. Es ist überraschend, daß so viele Menschen diese Erfahrung zurückweisen, wenn es um den schlimmsten aller Kriege geht, den Zweiten Weltkrieg, in dem die Wahrheit so oft vergewaltigt und mit Füßen getreten wurde wie niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, was sich dann nach Kriegsende sogar noch steigerte. Ist es daher nicht auch wahrscheinlich, daß wir über diesen speziellen Krieg viel mehr angelogen wurden und werden als bezüglich anderer Kriege – des Ersten Weltkrieges, des Korea-Krieges, des Vietnam-Krieges und den zwei Kriegen gegen den Irak – von denen wir alle wissen, daß gelogen wurde?


 

»Nichts veranschaulichte den neuen Status der Juden deutlicher als die Reaktion des [US-]Senats auf die rumänischen Pogrome 1870. Die ersten Nachrichten, welche die USA erreichten, deuteten an, daß “Tausende” bei Aufständen Ende Mai getötet worden seien. Protestkundgebungen wurden in Indianapolis, Louisville und einem halben Dutzend weiterer Städte abgehalten. Nachdem Simon Wolf eine heftige Lobbytätigkeit entfaltet hatte, wurde die Angelegenheit durch Senator Oliver Morton von Indiana der Senatsversammlung vorgelegt.

Morton verlas eine Erklärung der jüdischen Kundgebung von Indianapolis und forderte vom Senatskomitee für auswärtige Beziehungen, etwas zu unternehmen. Der Vorsitzende des Komitees, der Republikanerführer von Massachusetts, Charles Sumner, erklärte der Kammer zurückhaltend, er “neige zu der Ansicht, daß die Berichte [über Massenmorde] zumindest grob übertrieben’ seien. In Erwiderung hierauf versicherte Senator Morton seinen Kollegen, seine Feststellung stamme von “Ehrenmännern von höchster Glaubwürdigkeit und Stellung, die eine sehr große und zahlreiche Menschengruppe in Indianapolis and in Indiana verträten”. Das war anscheinend ausreichend. Der Senat wies das Komitee für auswärtige Beziehungen an, die Sache mit dem Außenministerium zusammen aufzugreifen. (Wie sich herausstellte, hatte Sumner recht gehabt: Die Zahl der Todesopferzahl der Aufstände betrug Null.)«[27]


Notes

[1] W. Benz (Hg.), Dimension des Völkermords, München: Oldenbourg, 1991, S. 17.
[2] So der etablierte deutsche Historiker Martin Broszat vom Münchner Institut für Zeitgeschichte in einer Aussage als Sachverständiger vor dem Frankfurter Schwurgericht am 3. Mai 1979, Az. Js 12 828/78 919 Ls.
[3] Vgl. hierzu meine Studie »Wo liegt Absurdistan«, in: G. Rudolf, Kardinalfragen an Deutschlands Politiker, Hastings: Castle Hill Publishers, 2004.
[4] W. Benz, aaO. (Anm. 1), S. 20.
[5] Walter N. Sanning, Die Auflösung de osteuropäischen Judentums, Tübingen: Grabert Verlag, 1983.
[6]  »Statistisches über die Holocaust-Opfer: W. Benz und W.N. Sanning im Vergleich«, in Ernst Gauss (=Germar Rudolf, Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Tübingen: Grabert Verlag, 1994, S. 141-168.
[7]  Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945, München: Verlag für Wehrwissenschaften, 1995, S. 160f. In einer Neuauflage seines Buches weist er sogar einen noch früheren Termin nach: 22. Dez. 1944, vgl. ders., ebenda, 5. Aufl., München: Herbig 1999, S. 391.
[8] David Irving, Nürnberg – die letzte Schlacht, Tübingen: Grabert Verlag, 1996, S. 86f.
[9]  Richmond: Historical Review Press, 1977 (engl. The Hoax of the Twentieth Century Brighton: Historical Review Press, 1976). Alle nachfolgenden Zitate sind neu übersetzt. Seitenangaben beziehen sich auf diese dt. Ausgabe.
[10] Ebenda, S. 93.
[11] Ebenda, S. 94.
[12] Ebenda, S. 95.
[13] Ebenda, S. 97f.
[14] Ebenda, S. 98. Es handelt sich um denselben Rabbi Hertz, der schon 1922 behauptet hatte, in der Ukraine seien »1.000.000 Menschen […] abgeschlachtet« worden, New York Times, 9.1.1922, S. 19; siehe S. 68 und Anhang, S. 148.
[15] Ebenda, S. 99.
[16] Ebenda, S. 100.
[17] Vgl. Butz, ebenda, Kapitel III, ab S. 79 seines Buches.
[18] Walter A. Berendsohn in der Einleitung zu Thomas Mann, Sieben Manifeste zur jüdischen Frage, Darmstadt: Jos. Melzer Verlag, 1966, S. 18. Ich danke R.H. Countess, der mich hierauf aufmerksam gemacht hat.
[19] Don Heddesheimer veröffentlichte früher einen kürzeren Artikel über dieses Thema: »Der Erste Holocaust anno 1914-1927«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(2) (1999), S. 153-158; Engl.: »Holocaust Number One – Fundraising and Propaganda«, The Barnes Review, 3(2) (1997), S. 19-24.
[20] »Pogroms in Poland«, New York Times, 23. Mai 1919, S. 12.
[21] Z.B., »Jews of Poland Again Face Period of Want«, New York Times Sunday Magazine, 28. Mai 1926, S. 8.
[22] »Tenenbaum quits Polish Group Here. Charges Anti-Semitic Policy Abroad in Resigning as Head of Good-Will Committee«, New York Times, 20. November 1931, S. 26.
[23] »Racial Bias Viewed as Threat to Peace«, New York Times, 22. Februar 1932, S. 20.
[24] »South Russian Jews Raise Strong Army«, New York Times, 20. Dezember 1922. Es ist möglich, daß diese Behauptung selbst eine Übertreibung ist, wenngleich es durchaus wahrscheinlich ist, daß Juden den Streitkräften der frühen Sowjetunion eher beitraten als die Nichtjuden.
[25] Vgl. dazu Sonja Margolina, Das Ende der Lügen, Berlin: Siedler, 1992; vgl. auch die neueren Untersuchungen von Johannes Rogalla von Bieberstein, Jüdischer Bolschewismus: Mythos und Realität, Dresden: Edition Antaios, 2002; Alexander Solschenizyn, Zweihundert Jahre zusammen. Die russisch-jüdische Geschichte 1795-1916, München: Herbig, 2003; ebenso: Nikita Petrov, »Veränderungstendenzen im Kaderbestand der Organe der sowjetischen Staatssicherheit in der Stalin-Zeit«, Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte, 5(2) (2001); zuammenfassend: G. Rudolf, »Juden im NKWD von Stalins Sowjetunion«, Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 8(2) (2004), S. 233-235.
[26] Ari Shavit, »White man’s burden«, Ha’aretz, 7. April 2003; www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=280279; siehe auch Stephen J. Sniegoski, »Der Krieg gegen den Irak« Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 7(3&4) (2003), S. 288-304.
[27] Jonathan Jeremy Goldberg, Jewish Power, Reading, Massachusetts: Addison-Wesley, 1996, S. 98f.