Vorwort zum Buch Luftbild-Beweise

Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich John C. Balls epochemachendes 120-seitiges großformatiges Buch Air Photo Evidence (1992) in den Händen hielt. Es hat mich umgehauen. Wer ist schon in der Lage, sich der Überzeugungskraft von Luftbildern zu entziehen, die von alliierten Fliegern über Gegenden gemacht wurden, wo Massenmordstätten der Nazis gelegen haben sollen? Nach dem Leuchter-Bericht war es meiner Ansicht nach genau dieses Werk, das der orthodoxen Holocaustfassung einen tödlichen Schlag versetzte. 2014 beschloss ich daher, es wieder gedruckt aufzulegen. Unten befindet sich das von mir verfasste Vorwort.

Vorwort

In seinem 1976 erstmals erschienenen Buch The Hoax of the Twentieth Century erläuterte Dr. Arthur R. Butz eingehend, dass die deutschen Industrieprojekte des Zweiten Weltkrieges in der Nähe des berüchtigten Konzentrationslagers Auschwitz für die Alliierten von großer strategischer Bedeutung waren. Er schlussfolgerte daher, dass alliierte Luftaufklärer viele Bilder von dieser Gegend aufgenommen haben müssen, die bis zum heutigen Tage bezüglich der wahren Natur des Lagers Auschwitz aufschlussreich sein könnten, zumal bestimmte, von vielen Zeugen behauptete Vorgänge von solchem Ausmaß gewesen wären, dass sie den alliierten Geheimdiensten nicht entgangen sein können.[1] Bis zum Jahr 1976 waren jedoch keinerlei derartige Fotos freigegeben worden. Das änderte sich drei Jahre später, als die US-Geheimdienstbehörde CIA eine dünne Broschüre veröffentlichte, die einige wenige derartige Bilder enthielt. Die Autoren (Brugioni/Poirier) behaupteten, diese Bilder würden tatsächlich das von vielen Zeugen Behauptete untermauern, da sie Beweise für einen vonstatten gehenden Massenmord enthielten. Damals war der Revisionismus in der angelsächsischen Welt noch nicht gut durchorganisiert, weshalb seinerzeit keine fundierte Widerlegung der Behauptungen der CIA in englischer Sprache veröffentlicht wurde. Jedenfalls sind mir nur Reaktionen deutscher Revisionisten bekannt, welche die Behauptungen der CIA zu widerlegen trachteten (siehe Stäglich & Walendy.)

Diese Sachlage änderte sich anno 1992, als John Clive Ball die erste Auflage des vorliegenden Buches veröffentlichte. Dieses Buch leitete eine Wende ein. Anstatt auf das zu reagieren, was andere behauptet hatten, setzte es einen neuen Standard der geschichtlichen Forensik, an dem alle zukünftigen Veröffentlichungen zum Holocaust zu messen sind.

Fast jedes revisionistische Buch, das nach Balls epochemachender Studie veröffentlicht wurde, enthielt ebenso eine Analyse relevanter Luftbilder. Das in dieser Hinsicht wichtigste Buch ist wahrscheinlich Mattognos Freiluftverbrennungen in Auschwitz. Es untersucht die von vielen Auschwitz-Zeugen aufgestellte Behauptung, von Mai bis August 1944 hätten im Lager Auschwitz-Birkenau gigantische Scheiterhaufen in riesigen Gruben tagein, tagaus gebrannt. Auf ihnen sollen die Leichen Hunderttausender ermordeter ungarischer Juden in Asche verwandelt worden sein. Damals soll die ganze Gegend unter dicken Rauchschwaden verborgen gewesen sein. Freilich hätten die alliierten Luftaufklärer von derart großen Unternehmungen bildliche Beweise angefertigt. Aber wie der Leser der vorliegenden Studie entdecken wird, zeigen die weitläufigen Fotos dieser Gegend aus jener Zeit absolut nichts Außergewöhnliches.

Selbstverständlich mussten sich jene wenigen orthodoxen Historiker, die es wagten, sich den revisionistischen Forschungsergebnissen zu stellen, auch mit diesen Luftbildern auseinandersetzen (zuvorderst Shermer/Grobman und Zimmerman). Ihre Versuche jedoch, die klaffenden Risse in der orthodoxen Geschichtsschreibung zu übertünchen, wurden von führenden Revisionisten flugs als mangelhaft bloßgestellt.[2]

Seit dem Erscheinen der ersten englischen Ausgabe dieses Buches sind einige weitere, von deutschen und alliierten Aufklärern aufgenommene Luftbilder des Lagers Auschwitz entdeckt worden, jedoch zeigen sie so ziemlich dasselbe. Einige von ihnen bedürfen jedoch unserer Aufmerksamkeit, da man darin eine Rauchsäule aus einem kleinen Gebiet im Lager Birkenau aufsteigen sieht. Ich habe diese mit einer Diskussion dessen, was man dort sieht, dem Kapitel 5.9. hinzugefügt. Zudem wird im neuen Kapitel 5.10 das Thema der massiven Freiluftverbrennungen behandelt, die es zwischen Mitte Mai und dem Spätsommer 1944 in der Gegend westlich des Lagers Birkenau nahe dem sogenannten “Bunker 2” gegeben haben soll – einer provisorischen Menschengaskammer von legendärem Ausmaß. Darin werden ebenso zwei neue Luftbilder behandelt. Auf keinem der Bilder sieht man jedoch irgendwelchen Rauch in dieser Gegend und somit überhaupt keine Spur irgendwelcher Verbrennungen…

1994 wurde ein Beitrag von John Ball veröffentlicht, der die erste englische Ausgabe des vorliegenden Buches zusammenfasste und einige neue Aspekte hinzufügte. Dieser Beitrag sei dem interessierten Leser daher ebenso als Lektüre empfohlen.[3] Ein besonders interessantes Thema darin ist Balls Verdacht, die 1979 von der CIA freigegebenen Bilder seien manipuliert worden, was er auch im vorliegenden Buch beschreibt (Kapitel 5.4). In seinem Beitrag aus dem Jahre 1994 schrieb er dazu:[4]

“Nach Feststellung dieser Tatbestände wurde ich im National Archive vorstellig und bat, daß man mir doch bitte die Originale aushändigen möge, da die mir als angebliche Originale überlassenen Bilder offensichtlich manipuliert seien. Tatsächlich erhielt ich daraufhin Luftbilder, von denen man mir versprach, dies seien die Originale. Und in der Tat hatten diese eine bessere Qualität als die zuerst ausgehändigten Negative: Die Hand der Fälscher war an den gleichen Stellen durch die größere Schärfe wesentlich besser zu erkennen. Als ich dies den Archiv-Mitarbeitern mitteilte, erklärte man mir, daß dies die Negative seien, die die National Archives 1979 vom CIA erhalten haben, und man habe immer geglaubt, diese seien in dem Zustand, wie man sie 1944 aus den Flugzeugen geholt habe. Man teilte mir mit, daß ich die erste Person der Öffentlichkeit gewesen sei, die diese Negative gesehen habe. Nun würden diese Negative wieder für immer im Archiv verschwinden und nur auf Nachfrage von Regierungsstellen wie des CIA herausgegeben werden.”

Ein Jahr später griff eine österreichische Veröffentlichung Ball für diese Aussagen an, indem es suggerierte, diese Negative seien jedem auf Nachfrage zugänglich:[5]

“Er [Ball] umgibt diese Behauptung [bez. der Manipulationen] mit einer anschaulichen Geschichte über seine Recherchen in den National Archives, Washington, wo diese Fotos seiner Angabe nach nun für alle Zeiten gesperrt seien, da er die Fälschung nachgewiesen habe. Er verschweigt, daß dieselben Fotos im Staatlichen Museum Auschwitz eingesehen werden können […].”

Es kann freilich nur ein originales Negativ jedes Fotos geben, nämlich jenes, das sich in der Kamera befand, als die Aufnahme gemacht wurde (und das die CIA vernichtet haben mag). Alle anderen Negative sind Abzüge, von denen es im vorliegenden Fall viele an diversen Orten geben mag, wobei natürlich jeder Abzug Qualitätsverluste erleidet und Änderungen unterworfen werden kann.

Eine interessante Episode bezüglich der Frage, ob diese Luftbilder manipuliert wurden, ereignete sich im Zusammenhang mit dem zweiten Zündel-Prozess.[6] Damals trat Dino Brugioni vertraulich und privat an Ernst Zündel heran und teilte ihm inoffiziell mit, er selber glaube auch nicht, die von ihm veröffentlichten Luftbilder bewiesen die orthodoxe Holocaust-Geschichte, und dass auch er den Verdacht hege, dass die Fotos, die er von seinen Vorgesetzten 1979 zwecks Auswertung erhielt, manipuliert worden seien.[7] Für mich ist dies freilich nur Hörensagen, weshalb man dem kaum Gewicht beimessen kann.

Tatsache ist jedoch, dass Brugioni 1999 ein Buch des Titels Foto Fakery (Foto-Fälschung) her­ausgab, welches “Die Geschichte und Technik der fotografischen Irreführung und Manipulation” untersucht, so der Untertitel des Buches. In dem Buch wird die Manipulation von einer breiten Vielfalt von Fotos von politischer Bedeutung enthüllt und erläutert. Lediglich ein Satz von Fotos wird im ganzen Buch als original, unmanipuliert und authentisch vorgestellt: jene Luftbilder von Auschwitz, die Brugioni 20 Jahre zuvor veröffentlicht hatte. Warum hat Brugioni gerade diese Ausnahmen in sein Buch über Fälschungen aufgenommen, das sich sonst auch nicht im Entferntesten mit dem Holocaust befasst?[8] Ich überlasse die Antwort darauf der Fantasie des Lesers.

Gegen Ende 2003/Anfang 2004 begannen John Ball und ich die Arbeit an einer Neuauflage dieses Buches, indem John mir einige neue Luftbilder zusandte, die in der englischen Erstauflage nicht behandelt worden waren. Damals erwogen wir gar, es dem Leser zu ermöglichen, die in rascher Folge aufgenommenen Luftbilder von Auschwitz mit 3D-Brillen zu betrachten, um einen dreidimensionalen Eindruck zu ermöglichen. Das Projekt wurde zunächst verzögert, da ich mit anderen Projekten ausgelastet war, und dann wurde ich im Oktober 2005 von den US-Behörden verhaftet und nach Deutschland abgeschoben, und zwar angeblich offiziell wegen des Fehlens einer Aufenthaltsgenehmigung, tatsächlich aber, weil ich mir mit meiner revisionistischen Arbeit viele mächtige Feinde geschaffen hatte (siehe Rudolf, Widerstand ist Pflicht). Etwa zur gleichen Zeit wurden drei weitere führende Revisionisten ebenso verhaftet bzw. abgeschoben (Ernst Zündel, Siegfried Verbeke, David Irving). Obwohl dies eine ganz andere Angelegenheit ist, erwähne ich es hier, weil John Ball durch diese plötzliche Verschärfung der Verfolgung friedlicher Dissidenten sehr eingeschüchtert wurde. Etwa um diese Zeit herum entschloss er sich, mit dem Revisionismus Schluss zu machen. Er gab sein ganzes Material Dritten, die weiter machen wollten, zog an einen neuen Wohnort, nahm eine andere Tätigkeit auf und änderte seinen Namen. Erst Anfang 2015, nachdem ich die wesentlich verbesserte 3. Auflage des vorliegenden Buches veröffentlicht hatte, nahm John Ball mit mir Kontakt auf. Da das meiste in diesem Buch enthaltene Material öffentlich zugänglich ist, auf das John keine Urheberrechte beanspruchen kann, und weil er nicht erneut mit dem Revisionismus verwickelt oder damit in Verbindung gebracht werden will, bat er mich, seinen Autorennamen von neuen Ausgaben des Buches zu entfernen und den einer dritten Person zu benutzen. Er teile mir zudem mit, dass er mir die ursprünglichen Fotoabzüge nicht geben könne, die zur Herstellung der Erstausgabe verwendet worden waren, da er sie anno 1994 Ernst Zündel auf dessen Bitte übergeben hatte. Als Zündels Heim in Toronto ein Jahr später das Opfer eines Brandanschlages wurde, gingen alle Fotos in Flammen auf. Daher werden wir uns auch für diese Auflage mit den professionell angefertigten hochaufgelösten Scans jener Bilder begnügen müssen, die in der ersten Auflage abgedruckt waren. Die Qualitätsverluste sind gering, und das in diesem Abruf-Buch sichtbare Ergebnis ist für die meisten von uns ausreichend gut. Historikern, die dieses Thema ernsthaft vertiefen wollen, sei jedoch geraten, sich Abzüge von den erwähnten Archiven zu besorgen.

Die vorliegende Studie ist erheblich umfangreicher als die erste englische Ausgabe. Dies liegt einerseits daran, dass ich einige zusätzliche Luftbilder hinzugefügt habe, die Themen behandeln, welche wie bereits erwähnt in früheren Ausgaben nicht behandelt wurden. Andererseits wurde auch all jenes Material integriert, dass John Ball anno 1993 in einer 16-seitigen Broschüre des Titels The Ball Report veröffentlicht hatte. Diese Broschüre bestand hauptsächlich aus Schemazeichnungen, die Ball von den diversen untersuchten Tatorten angefertigt hatte, sowie aus einer kurzen Zusammenfassung chemischer Analysen von Gemäuerproben, die Ball bei seinem Besuch in Auschwitz Anfang 1993 entnommen hatte. Ich habe dieses Thema in der vorliegenden Ausgabe erweitert durch eine kurze Einleitung über die Bedeutung von Analysen solcher Proben sowie durch eine Zusammenfassung der Analysenergebnisse anderer Autoren, die mit ihren Probenentnahmen Ball zuvorkamen.

Einige Abschnitte von Balls ursprünglichem Werk wurden für die gegenwärtige Ausgabe eingehend revidiert, da sie dermaßen fehlerhaft waren, dass es unverantwortlich gewesen wäre, sie wie gehabt beizubehalten. Damit will ich Ball nicht für die von ihm damals gemachten Fehler kritisieren. Anfang der 1990er Jahre war John Ball ein Neuling im Feld der Holocaust-Forschung (so wie auch ich). Es war daher zu einem gewissen Grade unvermeidbar, eine gewisse Zahl von Fehlern zu begehen. Einige davon hätte er womöglich vermeiden können, wenn er mit anderen, erfahreneren Forschern auf diesem Gebiet vor der Veröffentlichung der Erstausgabe seines Buches kommuniziert hätte. Andere Fehler wurden jedoch erst aufgrund weitergehender Forschungen in späteren Jahren deutlich, auf die ich mich für diese Ausgabe stützen kann. Eines dieser Themen – ob die um die Krematorien von Birkenau sichtbaren schwarzen Linien von dicken Zäunen verursacht wurden oder Manipulationen der CIA sind – wird in dieser Ausgabe von Carlo Mattogno behandelt. Er zeigt, dass die Lagerbehörden von Ausch­witz planten, die Krematorien mit Pflanzen zu umgeben, um sie für die Häftlinge weniger sichtbar zu machen, und ein Foto der Nachkriegszeit deutet darauf hin, dass es bei Kriegsende um das Gelände von zumindest einem Krematorium bzw. seiner Ruine einen provisorischen Zaun aus Ästen gab. Ich bezweifle jedoch, dass ein solcher schmaler Zaun aus Zweigen und Ästen in der Lage war, derart dicke, dunkle Linien zu erzeugen, wie sie auf den Luftbildern sichtbar sind, was eher wie massive dicke Mauern aussieht. Aus diesem Grunde behalte ich Balls ursprünglichen Verdacht von Manipulationen bei.

Auf Balls Untersuchungsergebnisse gab es zwei nennenswerte Reaktionen: eine von Nevin Bryant, Leiter der Abteilung Kartographische Anwendungen und Bildverarbeitungsanwendungen an NASAs Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien, die andere von Carroll Lucas, einem Fachmann für Luftbildauswertungen mit 45 Jahren Erfahrung der Zusammenarbeit mit der weltweit größten kriminellen Organisation, der CIA.

Über Bryants Fachgutachten wissen wir nur, was andere darüber schrieben,[9] was so ziemlich auf die Identifizierung von Häftlingsgruppen beschränkt war, die auf den Fotos sichtbar sind. Freilich würde man in einem Lager, das Tausende von Häftlingen beherbergt und zwischen Spätfrühling und Frühsommer 1944 zeitweise womöglich sogar mehr als 100.000, erwarten, viele Häftlingsgruppen zu sehen, die sich im Freien bewegen. Das beweist gar nichts. In diesem Zusammenhang unterlief Shermer und Grobman ein kleinerer Schnitzer bezüglich des sogenannten “Moiré-Effekts,” was ich hier auf Seite 63 behandle. (Ich bin mir sicher, dass Bryant einen solchen Unsinn nicht gutgeheißen hätte.) Interessanterweise schweigen sich Shermer und Grobman – und mit ihnen wahrscheinlich auch Bryant – zum Thema Freiluftverbrennungen völlig aus, obwohl dies der zentrale Gegenstand jeder Luftbildauswertung sein sollte, da derlei Verbrennungen höchst auffällig wären und es erlauben würden, die Größenordnung der Vorgänge abzuschätzen, die sich in Birkenau anno 1944 zugetragen haben sollen.

Lucas’ 23-seitiger Bericht wurde im vollen Umfang veröffentlicht (Zimmerman, S. 276-298), jedoch überraschenderweise ohne irgendwelche Luftfotos abzubilden, sodass er nichts vorzuweisen hat, um seine Behauptungen und Schlussfolgerungen abzustützen. Bezüglich Freiluftverbrennungen weist er zu Recht darauf hin, dass auf einigen Fotos kleine Rauchwolken zu erkennen sind (Zimmerman, S. 290; siehe einige solcher Fotos auf S. 97-101 in der vorliegenden Studie), jedoch unterlässt er es, diese kleinen Feuer mit der Art von Scheiterhaufen zu vergleichen, die nötig gewesen wären, falls die behaupteten täglichen Freiluftverbrennungen von Tausenden von Vergasungsopfern wirklich stattfanden. Wie Mattogno gezeigt hat,[10] wurde Lucas von Zimmerman drangsaliert, um ihn zu Aussagen zu bewegen, die von den Beweisen nicht gestützt werden, wie etwa die Behauptung, in der Nähe des sogenannten Bunker 2 seien auf einem Luftbild vom 31. Mai 1944 Lagerbaracken sichtbar, obgleich später aufgenommene Luftbilder deutlich beweisen, dass diese Lagerbaracken erst später errichtet wurden (Zimmerman, S. 299; siehe S. 119 in dieser Studie). Dies bringt mich zu der Überzeugung, dass es sich bei Lucas’ Analyse um ein Gefälligkeitsgutachten handelt. Jedenfalls vermochte auch er keine Beweise für einen Massenmord zu finden.

Vor diesem Hintergrund mögen Sie nun die Lektüre dieser ausgezeichneten Pionierarbeit des Holocaust-Revisionismus in seiner letzten, revidierten Auflage genießen.

Bedanken möchte ich mich bei Jett Rucker und Jürgen Graf für ihr sorgfältiges Korrekturlesen dieser Ausgabe, bei John Ball für das Übersenden von Scans seiner originalen, handgezeichneten Karten und Schemazeichnungen, bei Hannes Metzner für seine konstruktive Kritik,[11] sowie bei Carlo Mattogno für seine kritische und konstruktive Begutachtung, insbesondere für seine Beiträge bezüglich möglicher Massengräber in der Nähe des Lagers Auschwitz-Birkenau, wie sie im Kapitel 5.13 diskutiert werden, sowie für die Abfassung eines kurzen Artikels über die Zäune um die Krematorien, der dieser Auflage auf den Seiten 70-74 hinzugefügt wurde.

Germar Rudolf, November 2017

[1]  In der 2. deutschen Ausgabe von 2015 siehe das Kapitel “Auschwitz war für Amerika von größtem Interesse”, S. 96-101, und “Wo sind die Luftbilder?”, S. 236f.

[2]  Siehe Carlo Mattogno, “Denying Evidence,” in: Rudolf/Mattogno, S. 199-267, insbesondere S. 224-231; und “The Elusive Holes of Death,” ebd., S. 279-393; besonders S. 290-292, 367-371.

[3]  John C. Ball, “Luftbildbeweise,” in: Gauss, S. 235-248; englisch: “Air Foto Evidence,” in: Rudolf, Dissecting the Holocaust, S. 269-282.

[4]  Gauss, S. 245.

[5]  Bailer-Galanda/Benz/Neugebauer, S. 25.

[6]  Zu diesem Verfahren siehe Kulaszka.

[7]  Ernst Zündel, private Mitteilung.

[8]  Siehe die Rezension von Widmann.

[9]  Shermer/Grobman, S. 143-153; ähnlich van Pelt, S. 84.

[10] Freiluftverbrennungen…, S. 57-63, 72-87.

[11] https://holocaustcontroversies.blogspot.com/2015/02/john-balls-air-photo-evidence-on.html


Holocaust-Handbuch, Band 27:

Germar Rudolf, Carlo Mattogno (eds.): Luftbild-Beweise—Auswertung von Fotos angeblicher Massenmordstätten des 2. Weltkriegs

Für größere Fassung auf das Titelbild klicken

Während des Zweiten Weltkriegs machten sowohl deutsche als auch alliierte Aufklärer zahllose Luftbilder von taktisch oder strategisch wichtigen Gegenden in Europa. Diese Fotos sind erstklassige Beweise zur Erforschung des Holocaust. Luftfotos von Orten wie Auschwitz, Majdanek, Treblinka, Babi Jar usw. geben einen Einblick in das, was sich dort zutrug oder auch nicht zutrug. Dies kann mit dem verglichen werden, was Zeugen behauptet haben. Das vorliegende Buch ist voll mit Luftbildern und erläuternden Schemazeichnungen. Folgt man dem Autor, so widerlegen diese Bilder viele der von Zeugen aufgestellten Gräuelbehauptungen im Zusammenhang mit Vorgängen im deutschen Einflussbereich.

Auschwitz

Zeugen behaupten, dass die Kamine der vier Krematorien in Auschwitz-Birkenau im Frühling und Sommer 1944 ständig stark rauchten und dass Tausende auf Scheiterhaufen im Freien verbrannt wurden. Die hier präsentierten Luftfotos zeigen, ob sie recht haben. Die Auswertung dieser Fotos enthüllt zudem, dass jemand Kopien dieser Bilder verfälschte in dem Versuch, den Fotos etwas hinzuzufügen, was sie zeigen sollten aber nicht zeigen…

Babi Jar

Nachdem deutsche Einheiten die ukrainische Hauptstadt Kiew erobert hatten, sollen sie etwa 33.000 Juden erschossen und in die Schlucht von Babi Jar geworfen haben. Im Sommer 1943, kurz vor ihrem Rückzug, sollen die Deutschen die Leichen exhumiert und wochenlang auf riesigen Scheiterhaufen verbrannt haben. Was zeigen Luftbilder, die kurz nach den Ereignissen gemacht wurden?

Belzec, Sobibor, Treblinka

Zeugen behaupten, dass in diesen Lagern insgesamt mehr als 1,5 Millionen Juden getötet und anfangs in gigantischen Massengräbern vergraben wurden. Später seien sie ausgegraben und auf riesigen Scheiterhaufen verbrannt worden. Zeigen die Luftfotos irgendwelche Beweise, die dies belegen, wie zum Beispiel Überreste riesiger Massengräber oder verbrannte Erde riesiger Feuer?

Majdanek

Dies war das erste deutsche Konzentrationslager, das von der Roten Armee gegen Kriegsende “befreit” wurde. Anfangs wurde behauptet, bis zu 2 Millionen Häftlinge seien mit diversen Methoden getötet worden, aber die Zahl sank über die letzten sieben Jahrzehnte auf unter 80.000. Auch die behauptete Zahl der angeblich für die Morde benutzten Gaskammern wurde von sieben auf zwei reduziert. Die hier gezeigten Luftbilder geben Hinweise darauf, warum diese Massenmordbehauptungen unhaltbar sind.

2. Auflage, 174 Seiten.
Format: Paperback, 216 mm × 279 mm, 262 Abbildungen, Bibliographie, Index.
Veröffentlicht von Castle Hill Publishers (Uckfield, UK) im Jan. 2020.

Das Buch ist gegenwärtig ausschließlich vom Verlag Der Schelm zu beziehen.